»I’ve tried so hard, hard to be patient.«

https://youtu.be/Aax5EDQMOq4

The Supremes: Stop! In the name of love | Single | 08.02.1965

https://open.spotify.com/track/06vq4c5mrpHuva90SfEGdV?si=26de17d3aa7f4c3b

Hyperhedonie | a spotify playlist by Bernd Müller

es scrobbelt


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Sachliche Romanze | 20.04.1928

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut)
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner


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Sind E-Autos alternativlos?

Am 29.04.21 hatte ich diese Auszüge aus taz FUTURZWEI zitiert. Heute erreicht mich eine E-Mail des Webmasters Armin Krejsa der Website ÖKOTAINMENT (Herausgeber Martin Unfried), mit dem freundlichen Hinweis, dass der vollständige Artikel lizenzfrei zur Verfügung steht – hier: https://oekotainment.eu/archiv/html/auch-die-oekos-sind-schuld/
Ich kann Ihnen den ganzen Artikel nur empfehlen, ebenso ÖKOTAINMENT [1]!

»  […] Nichts spricht dafür, dass die aufsteigenden globalen Mittelschichten lieber den Bus nehmen, wenn sie sich ein Auto leisten können. Und nichts spricht dafür, dass in der EU Regierungen gewählt werden, die den radikalen Ausstieg aus der privaten Automobilität umsetzen wollen. […] Das bedeutet, es werden global in den nächsten Jahrzehnten hundert Millionen Autos zugelassen werden […] Was für Autos? […]

argumentieren gern gegen elektrische Autos: die schmutzigen Batterien, die Kinderarbeit im Kongo, der Kohlestrom. Alles berechtigte Probleme, aber eben nicht vergleichbar mit den Risiken, die mit dem hoffnungslos veralteten fossilen Verbrenner verbunden sind. […]

Die […] elektrischen Wasserstoffautos haben nicht nur den Nachteil der viel schlechteren Effizienz wegen der Umwandlungsverluste. Auch mit Wasserstoff würden wir uns beim Tanken […] komplett in die Abhängigkeit großer Konzerne begeben. Bereits heute gibt es nicht wenige E-Autofahrer, die vor allem eigenen Strom vom Solardach tanken.
[…] «

Martin Unfried in taz FUTURZWEI, 16/2021, Seiten 50 und 51 im Artikel „Auch die Ökos sind schuld.„, 10.03.2021, https://taz.de/!p5099/

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groundbreaking. | abc.etüden

„Wir begrüßen Achim in unserer Sendung! – Achim, was hast du uns mitgebracht?“

„Vielen Dank für die Einladung! Muzi, bitte bring‘ die Kleiderbüste herein. – – – Sehr geehrte Damen und Herren, Sie sehen hier meine neueste Erfindung. Ja, Sie sehen ein Korsett – doch es ist kein gewöhnliches Korsett, sondern ein hochdigitalisiertes, spezialisiertes. – – – Meine Herren, Sie tun sich ja mit dem Tanzen etwas schwer, die leidgeprüften Mienen Ihrer Partnerinnen sprechen Bände … Dieses Korsett, meine verehrten Herren, wird sie zu einem „Zharkov“ und Ihre Partnerin zu einer „Kulikova“ machen. – – Nun, wie funktioniert es? Sie tragen dieses Korsett direkt auf der Haut, denn seine Energie bezieht es aus Ihrer Körperwärme. Zehn Minuten nach dem Ankleiden steht genügend Strom für den Betrieb zur Verfügung; es lässt sich aber auch über USB-C an jedem Smartphone-Ladegerät aufladen. Bevor Sie dieses Korsett, es heißt übrigens „Dance-Stays 0.9“ verwenden können, installieren Sie die dazugehörige App aus den bekannten Stores, eröffnen ein Nutzerkonto (am bequemsten über facebook) und vervollständigen Ihr individuelles Tanz-Profil. Bitte lassen Sie GPS eingeschaltet; in einer späteren Version erkennt das Korsett die Maße der Tanzfläche und kann Sie absolut sicher über den Boden führen. „Führen“ ist das wichtige Stichwort: dieses Korsett F-Ü-H-R-T Sie, und damit Ihre Tanzpartnerin sicher und professionell übers Parkett. Dutzende kleine, eingebaute Motoren drücken sanft auf Ihre Haut, sodass Sie immer rechtzeitig wissen, in welche Richtung Sie führen müssen. Eine kleine Macke hat das Korsett noch: es führt Sie leider nur rechtsdrehend, aber schon in der kommenden Version 1.0 tanzen Sie auch perfekt linksdrehend. Unter dem Korsett wird es Ihnen sehr warm, ihre Haut wird schweißgebadet dampfen, doch diesen Dampf wandeln wir wiederum in Strom um und trocknen Ihre Haut.“

„Vielen Dank, Achim, sehr innovativ, doch nun führen Sie uns das doch bitte einmal plastisch vor.“


Korsett, rechtsdrehend, dampfen | abc.etüden

Inspiration: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/05/02/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-18-19-21-wortspende-vom-bodenlosz-archiv/  |  Christiane  |  abc.etüden


Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

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»Wenn Sonnenlicht durch Wolken bricht«

»Ab wann ist’s zu spät, um sich zu begegnen
Und mein Lebensweg, Baby, sehnt sich nach Regen,
Doch wir mieden Sturm, blieben daheim,
Wir alle bau’n diesen Turm, schließen uns ein,
Um sicher zu geh’n bleibt jeder allein
Und mit Sicherheit geh’n wir genau daran ein,
Komm‘ wir lehnen uns wieder gegen den Wind,
Und wir erleben im Regen, wessen Wege es sind,
Wenn wir schicksalsergeben uns im Tal begegnen,
Um Tränen zu zählen im Rinnsal des Lebens.«

https://youtu.be/AlHG11U-wuA

Die Fantastischen Vier: Sommerregen | Album: Heimspiel | 01.10.2009

https://open.spotify.com/track/0TRmfWqbY3w0qKAq1RKQaA?si=db4cb514b5994bb4

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Neue Studienserie zu Fehlgeburten: Interview mit Prof. Bettina Toth | Deutschlandfunk Sprechstunde

Lennart Pyritz, Prof. Bettina Toth [1] | Deutschlandfunk Sprechstunde | Neue Studienserie zu Fehlgeburten: Interview mit Prof. Bettina Toth | 04.05.2021 | https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=922840

[1]: Suchergebnisse: https://www.google.com/search?q=Bettina+Toth


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Schließt Kinder von Tod und Trauer nicht aus.

» […] Bei vielen Themen und Ereignissen mag es zutreffen, dass sie noch nicht für ein Kindergemüt geeignet sind. Ist allerdings ein Kind persönlich davon betroffen und ändert sich das Leben des Kindes, weil ein nahes Familienmitglied gestorben ist, so ist es ganz wichtig, dass Sie Ihr Kind einbeziehen. […]

Geheimnisse sowie alle Versuche, ernste und schreck¬liche Ereignisse vor dem Kind zu verbergen und fernzuhalten, schaden ihm. Kinder spüren Verschleierungen. In der Folge fühlen sie sich nicht nur gekränkt, dass sie nicht miteinbezogen werden, sondern sie beginnen, ihrem Umfeld nicht mehr so recht zu trauen. […]

Die Welt Ihres Kindes ist durch den Tod des geliebten Menschen erschüttert, und nun verliert es auch noch sein Vertrauen in die verbliebenen anderen wichtigen Bezugspersonen. Zudem ist in so einer schwierigen Situation die Fantasie Ihres Kindes nicht zu unterschätzen. Das Gehirn sucht Erklärungen und reimt sich mangels offener und ehrlicher Informationen eine Menge zusammen, was wesentlich schlimmer als die Realität ist. So kann es geschehen, dass wir mit unserem Beschützerinstinkt das Gegenteil von dem erreichen, was wir beabsichtigen.
… | …
Abschiedsrituale wie die Beerdigung oder sich am offenen Sarg noch einmal zu verabschieden sowie kleine Abschiedsgeschenke wie Bilder, Briefe und andere Andenken in den Sarg zu legen, haben ihren Sinn. Wieso sollten diese nur Erwachsenen vorbehalten sein? Erklären Sie Ihrem Kind möglichst genau, was vor sich geht, warum die Menschen das tun und wie es ihnen damit geht. Fragen Sie Ihr Kind, was es selbst denkt, fühlt, gerne tun oder nicht tun möchte. Daher ziehen Sie Ihr Kind mit in die Vorbereitungen ein, muten Sie Ihrem Kind Aufgaben zu und geben Sie ihm die Chance, an der Krise zu wachsen, auch wenn es Ihnen dafür viel zu früh erscheint. Das Schicksal fragt einfach nicht nach dem richtigen Timing. […]

Ihr Kind hat einen geliebten Menschen verloren, es muss damit in Zukunft leben – und das ist wesentlich schlimmer und härter als eine Beerdigung oder eines der anderen Rituale. […]

Dürfte Ihr Kind aber an einem hilfreichen Ritual nicht teilnehmen, bei dem alle anderen dabei waren, würde es sich ausgeschlossen fühlen. Das würde die Lücke, die der Verstorbene hinterlässt, nur vergrößern. Vertrauen Sie darauf, dass auch Ihr Kind Kraft aus der Gemeinschaft und den Ritualen ziehen wird. Haben Sie keine Sorge, dass etwas un¬zumutbar für Ihr Kind sein könnte. In der Regel können Sie die Situation durch offene und ehrliche Gespräche nicht verschlimmern.
… | …
Versuchen Sie […] Ihr Kind dabei zu unterstützen, auch seinen eigenen Weg der Trauer und der Verarbeitung finden zu können. Stellen Sie sich möglichst seinen Fragen, hören Sie auf die Ideen und Vorschläge. Entwickeln Sie mit Ihrem Kind gemeinsam ein Abschiedsritual, das ganz Ihnen beiden und dem Verstorbenen entspricht. Beerdigung und Trauer dürfen ganz klar Ihren Stempel tragen. […]

Obwohl das im Moment vielleicht kaum vorstellbar für Sie ist, legen Sie damit in Ihrem Kind einen gesunden Samen dafür, auch später in schwierigen Situationen den Mut zu haben, in sich hineinzuhören, zu ergründen, wie seine Bedürfnisse sind, eigene Strategien zu entwickeln und diese umzusetzen.

Wenn Sie Ihre Trauer vor Ihrem Kind verbergen, kann das bei Ihrem Kind eine große Irritation hervorrufen: Ihr Kind trauert, bemerkt aber gleichzeitig, dass es wohl als Einziges immer wieder einmal weint oder sich lustlos, wütend und antriebsschwach fühlt. Daraus könnte Ihr Kind den Rückschluss ziehen, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Deshalb ist es ratsam, Ihr Kind auch Ihre Gefühle mitbekommen zu lassen. […]

Ihr Kind darf Ihre Tränen sehen, wenn sie unvermutet kullern. Dann erklären Sie Ihrem Kind, dass Sie gerade an die verstorbene Person denken und Sie diese vermissen. Erzählen Sie, dass Ihre Gefühle sich ständig ändern, dass es Regungen sind, die Sie so überhaupt noch nie erlebt haben, dass Sie sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen. Gestehen Sie ruhig, wie ungeduldig Sie oft sind und dass Sie manchmal das Gefühl haben, keine Kraft zu besitzen. Aber sprechen Sie auch darüber, wie sehr Sie sich wundern, wie Ihnen dennoch vieles gelingt, dass nach den kraftlosen und sehr traurigen Momenten die Energie und Ihr Lebensmut wieder auftauchen, wie sehr Sie sich freuen, dass Ihr Kind noch bei Ihnen ist, und dass Sie sicher sind, dass Sie gemeinsam alles irgendwie und vor allem gut überstehen werden, auch wenn Sie im Moment nicht ganz genau wissen, wie es geht. Sagen Sie ruhig, dass Sie bei all dem Traurigen niemals das große Ganze aus den Augen verlieren, nämlich die Liebe zu Ihrem Kind. So eröffnen Sie die Möglichkeit, dass Ihr Kind ebenfalls über seine Trauer spricht und Sie in seine ebenfalls ständig wechselnden Gefühlswelten miteinbezieht. Bei diesen Gesprächen erleben Sie vermutlich, dass Ihr Kind gestärkt und ermutigt daraus hervorgeht, und das verbindet Sie auf eine ganz einzigartige Weise, die Sie unter normalen Umständen kaum erreichen können.
[…] «

Eva Terhorst, Tanja Wenz  ::  Psychologie Heute   ::  10.03.2021  ::  Familie: Beschützerinstinkt hilft nicht  ::  https://www.psychologie-heute.de/familie/artikel-detailansicht/41133-beschuetzerinstinkt-hilft-nicht.html


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Das Böse kämpft gegen das Gute. Das Gute sehnt sich nach Frieden. Es gibt tatsächlich Leute, die glauben es steht unentschieden.

Das Böse kennt die fiesesten Tricks, das Böse sieht schon so aus
Das Böse ist schwarz wie die Katze, das Gute ist grau wie die Maus
Das Gute ist überall erlaubt, das Böse ist streng verboten
Das Gute ist gut, das Böse hat die höchsten Einschaltquoten

https://www.youtube.com/watch?v=sFob2v52E0I

Das Böse ist sexy und interessant, es verkörpert alles Schlechte
Das Gute singt die schönsten Lieder, das Böse besitzt die Rechte
Das Gute sagt: ‚Nichts überstürzen, wir überlegen noch.‘
Das Gute ist ein Suppenhuhn, das Böse ist der Koch

https://open.spotify.com/track/3pUjeWIvMtKmW3Z3wO05XH?si=2c76e5417cf149b9

Das Böse kämpft gegen das Gute
Das Gute ruft: „Ich blute!“
Das Böse sagt: „Ich auch.“
Das Gute fragt: „Am Bauch?“
Da stößt das Böse zu
Denn es gibt keine Ruh

Funny van Dannen: Das Böse & Das Gute | Album: Info 3 | 21.04.1997


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» Introvertierte denken, bevor sie sprechen. …

… Sie reden wenig, spät und langsam, weil sie nicht sprechen (können), ohne nachgedacht zu haben. «

– introvertiert.org

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Erlösung. | Der Dienstag dichtet & abc.etüden

er holt tief Luft


einmal


zweimal


dreimal


er holt Luft

so tief wie er nur kann


spannt alle Muskeln an

so fest er nur kann


berstend, explosionsartig

reißen die Schnüre,

und fliegen die Ösen

aus dem viel zu engen Korsett

seiner Vergangenheit, die

ihm fast jegliche Luft zum Atmen

genommen hatte


in einer großen,

rechtsdrehenden Bewegung

befreit er sich aus

diesem Korsett, das,

krachend, in der Ecke landet


er atmet tief, ruhig

ein und aus


einmal


zweimal


dreimal


sein Oberkörper schwillt

langsam zu normalem Umfang

und dampft den jahrelang

aufgestauten, heißen

Schweiß in die Umgebungsluft


Taten warten

Korsett, rechtsdrehend, dampfen  |  abc.etüden

Korsett, rechtsdrehend, dampfen | abc.etüden


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Hinter dem Niqab:

https://youtu.be/4f1Ef_7B30E
https://youtu.be/sY1wMO7rPDU

Esbjörn Svensson Trio: Behind the Yashmak | Album: e.s.t. Live in Hamburg | 23.11.2007

https://open.spotify.com/track/3pCLQT420ssmA3M545UxHw?si=243ad99a9d324339

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Corona. Wie können Geimpfte Nicht-Geimpfte miteinander umgehen? | Deutschlandfunk Kultur Studio 9 – Der Tag mit …

Jenni Zylka [1] | Deutschlandfunk Kultur Studio 9 – Der Tag mit … | Corona. Wie können Geimpfte Nicht-Geimpfte miteinander umgehen? | 04.05.2021 | https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=922890

[1]: ist eine deutsche Schriftstellerin, freie Journalistin und Moderatorin aus Berlin [https://de.wikipedia.org/wiki/Jenni_Zylka].


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„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

» […] Obwohl wir uns in den letzten 20 Jahren mitten im Informationszeitalter befanden, haben die Machthaber der Zuschauerdemokratie — ohne imperative Mandate und Volksentscheide — alles in die Waagschale geworfen, um die Bildung der Bevölkerung zu reduzieren.

Gleichzeitig sind große Teile des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozesses dem Souverän entzogen worden. Wasserwerke, Stromnetze und öffentliche Verkehrsmittel sind nur ein minimaler Teil der Themen, die von Privatinteressen durchseucht sind.
… | …
Was hat also die breite, zufriedene Masse getan, während Woche für Woche der Einfluss einiger Kapitalisten unsere Repräsentanten in Landtagen und Bundestag korrumpierte und womöglich auch erpresste?

Als im Jahre 1999 die mehrwöchige Fernsehshow „Big Brother“ auf Sendung ging, ahnten wohl die wenigsten, dass allein die Werbeeinnahmen der Sendung die Hälfte vom Jahresumsatz des ausstrahlenden Senders einspielen würden. Die Zuschauer sahen in Container eingepferchte Menschen aus der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft. Rund um die Uhr beobachtete man sie. Sehr viele taten es! Spätestens da war der neue Gesellschaftsgeist geboren. Ob nun die Menschen der Popularität wegen oder aufgrund finanzieller Vorteile teilnahmen — das Bedürfnis, anderen Menschen jederzeit zuzuschauen, hat etwas Perverses, etwas Widernatürliches an sich.
… | …
erlebten wir in den darauffolgenden Jahren eine Welle von neuen Shows, in denen nunmehr der Mensch dauernd be- und vor allem entwertet wird.

Millionen von Menschen sitzen vor den Fernsehern, wenn Woche für Woche Deutschlands nächster Star gesucht wird. Viele geben offen zu, dass sie nur die ersten Folgen anschauen, da dort auch ganz miese Sängerinnen und Sänger mit dabei sind, über die man sich köstlich amüsieren kann.

Wir überwachen und entwerten im Geiste mit, sodass wiederum einige Jahre später genau diese Behandlungsmethode Menschen ohne Arbeit entgegengebracht werden konnte. Wir blieben stumm und trugen damit die soziale Marktwirtschaft zu Grabe!
… | …
Der autoritäre Charakter, der sich laut Erich Fromm aus sadistischen wie auch masochistischen Zügen zusammensetzt, wurde in uns allen gefördert und den nächsten Generationen als fortschrittliches Menschenbild verkauft. Dieser Typ Mensch richtet seine Aggressionen gegen Wehr- und Hilflose, und im Zuge dessen sympathisiert er mit den Mächtigen. Noch Fragen?
… | …
Heute wissen wir, dass zumindest auf sachlich-fachlicher Ebene grobe Fakten zu den mutmaßlichen Terroranschlägen [9/11] nicht bekannt sind. Von einer ehrlichen Aufarbeitung seitens der zuständigen Behörden ganz zu schweigen. Stattdessen wurde sechs Wochen nach den Anschlägen das Patriotengesetz vom US-Kongress verabschiedet, der sogenannte Patriot Act. Wiederum ein Jahr später wurde eine neu eingerichtete Behörde namens Homeland Security gegründet, das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika.

Bis heute wurde seitens der Behörden die physikalische sowie architektonische Seite der Anschläge nicht geklärt. Dadurch machen sich die seinerzeit politischen Verantwortlichen verdächtig, eine fingierte Katastrophe zugelassen zu haben. Erinnerungen an Geschichtsstunden zum alten Rom und dem Reichstag in Berlin werden wach. Ein Aufschrei? Wieder weit gefehlt!
… | …
Jean-Claude Juncker:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Die Bankenkrise 2008 hielt einige Rückschlüsse für den Normalbürger bereit:
•             Große Banken sind systemrelevant, Menschen nicht.
•             Unvorstellbare Geldsummen werden zur Stabilisierung des Bankensystems bereitgestellt, jedoch nicht, um millionenfache Privatinsolvenzen zu vermeiden.
•             „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Wieder ein Zitat von Jean-Claude Juncker.
… | …
Schattenbanken, Hedgefonds und all die anderen Spielereien des Finanzsystems zeigten auf, dass man auf politischer Bühne über Jahrzehnte versagt hatte. Die Banken, die die Krise mit verursachten, wurden deshalb noch stärker dereguliert, damit die Nationalstaaten Wirtschaftswachstum und ein „Weiter so“ möglich machten.
… | …
Die „da oben“ machen das schon, die werden schließlich dafür bezahlt. Und so gingen Männlein und Weiblein derweil in die ersten gut gemachten 3D-Filme in die deutschen Filmtheater.
… | …
Ministerpräsident von Italien oder Australien, Präsident Frankreichs oder im Beratergremium der Bundeskanzlerin Deutschlands, Notenbankchef oder Chef der europäischen Zentralbank, das sind einige der Posten, die an ehemalige Mitarbeiter diverser Großbanken gingen.

Es deutet sich an, dass die Bankiers von gestern die Staatsverwalter von morgen sein werden.
… | …
Letztes Jahr echauffierte man sich noch über Bundeswehrwerbung für Jugendliche, und heute ist es schon normal, dass Soldaten in Kindergärten ein- und ausgehen.

Womöglich ist ein geplanter Neustart, bei dem die Reichen ihren Reichtum behalten und die Besitzlosen alle Besitzansprüche für ein einigermaßen würdiges Leben abgeben, das Endziel. Nächstes Jahr wird sich abzeichnen, ob der Wahn, der sich auf politischer Ebene breitgemacht hat, gewollt ist oder von einer zu großen elitären Blase zeugt, aus der sich die Verantwortlichen und Menschenverachter nicht mehr lösen können!
… | …
Wir alle haben den Pakt mit dem Teufel geschlossen. Der Umgang miteinander wird rauer, die Menschen sind alle aufgekratzt. Alle spüren das Wesen dieser Zeit, die Wirklichkeit dieser neuen Normalität.

Während die Hintergründe der Pandemie bis zum Himmel stinken, verstärken sie die Ängste und Sorgen, die sie bei Millionen von Menschen verursacht haben.
… | …
Alle übrigen Menschen sind jetzt gefragt, was sie die letzten Jahren für ihren eigenen Frieden taten.

Wo zum Beispiel waren die Querdenker-Initiatoren, als die oben beschriebenen Tragödien der vorangegangenen 19 Jahre hierzulande stattfanden?

Ist es nicht ein wenig anmaßend, ja sogar egoistisch, nunmehr aufzustehen, weil man selbst konkret und nicht mehr abstrakt betroffen ist?

Ist das die Friedensbewegung, von der wir träumten? Dass man erst auf die Straße geht, wenn man in seiner eigenen Freiheit eingeschränkt ist?

Was sollen sich die drei- bis fünftausend Menschen denken, die jedes Jahr in Ramstein gegen den Krieg von deutschem Boden demonstrierten!

Viele von uns lebten die letzten Jahre in Ignoranz und Ablenkung durch das Konsumleben, sodass wir erst jetzt aufhorchen und merken, dass das Klischee von den korrupten Politikern nicht nur so daher gesagt war.

Dem Großteil der Menschen, welche nach wie vor an ihrem naiven Weltbild festhalten und immer noch „schlafwandeln“, müssen wir mit Verständnis für ihre irrationalen Ängste entgegentreten. […] Weder können wir auf Hilfe von außen hoffen, noch werden wir mit Maßregelungen des ethischen Gegenübers die menschenverachtenden Tendenzen verhindern können. Die meisten von uns haben viele Jahre mit schlafgewandelt und sollten sich in ihrer Bewertung gegenüber anderen in Acht nehmen.

Hans-Joachim Maaz sagte in einem Interview, dass wir immer die Regierung bekommen, die wir verdient haben. Der Pakt mit Mephisto lässt grüßen. Noch Fragen?
… | …
Die Welt ist auf einmal so klein — wo möchte der Durchschnittsbürger denn so schnell hin, wo es nicht auch Corona, den Lockdown und die geballte Staatsmacht gibt?
… | …
Denn wir wussten nicht, was wir taten! Ist dem so, oder haben wir die Augen verschlossen und sind feiern gegangen in einer Welt voll Plastik?

Es gab eine Zeit, in der Gräueltaten das Fundament der Religionen in Europa bildeten. Heute können wir sagen, wir haben diese Schatten überwunden. Irgendwann wird auch das, was jetzt wider die Vernunft und die Basis menschenwürdigen Handelns existiert, überwunden sein.
… | …
Wir aber sind mit Vernunft ausgestattet. Wie stark wenden wir diese Gabe an?
… | …
Stephen Hawking in „Kurze Antworten auf große Fragen“:
„Uns bleibt keine Zeit, darauf zu warten, dass die darwinistische Evolution aus uns intelligente und gutartige Wesen macht. (…) Wir werden in der Lage sein, unsere DNA selbst zu verändern und zu verbessern.“
… | …
Seien wir geistig und moralisch bereit, für das was kommen mag.
… | …
Kann ich denn alleine überhaupt etwas bewirken?

Gibt es denn nicht andere, die einmal auch mal etwas tun könnten, es interessiert sich doch sowieso niemand dafür?!

Bis wohin geht meine Solidarität?

Was ist mir im Leben bedeutsam?

An was werde ich am Ende meines Lebens wohl am meisten Gefallen finden, wenn ich diesen Pfad bis dahin denn überhaupt empfinde?
[…] «

Shabi Alonso [1]  ::  Hinter Den Schlagzeilen  ::  15.12.2020  ::  Das Mephisto-Tribunal  ::  https://hinter-den-schlagzeilen.de/das-mephisto-tribunal

[1] https://www.rubikon.news/autoren/shabi-alonso


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