“ Lerne, was du bist, und sei es. “ [1]

» Es geht nicht um all die ToDo-Listen, sondern um die eine ToBe Liste. « - @ProBono77, Cui Bono?, https://twitter.com/ProBono77/status/881844916904710144

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– @ProBono77, Cui Bono?, https://twitter.com/ProBono77/status/881844916904710144

» Es geht nicht um all die ToDo-Listen, sondern um die eine ToBe Liste. «

@ProBono77, Cui Bono?, https://twitter.com/ProBono77/status/881844916904710144

[1]: Pindar


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You turned around to smile at me.

» Nein, ich werde die Bucht von Rio nie vergessen.
Die Farbe des Himmels, entlang des Corcovado
La Rua Madureira, die Straße, die du bewohntest.
Ich werde dennoch nicht vergessen, obwohl ich noch nie dort war.

Nein, ich werde diesen Tag im Juli nie vergessen.
Wo ich dich kannte, wo wir uns trennen mussten.
Für so eine kurze Zeit, und wir gingen im Regen.
Ich sprach von Liebe, du sprachst von deinem Land.

Nein, ich werde die Süße deines Körpers nicht vergessen.
In dem Taxi, das uns zum Flughafen brachte.
Du hast dich umgedreht, um mich anzulächeln, bevor du eingestiegen bist
in ein Flugzeug, das nie ankam.

Nein, ich werde den Tag nie vergessen, an dem ich las
Deinen Namen, unter so vielen anderen unbekannten Namen, falsch geschrieben.
Auf der ersten Seite einer brasilianischen Zeitung
Ich habe versucht zu lesen, aber ich konnte es nicht verstehen. «

Benjamin Biolay
La rua Madureira


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„Die größten Ereignisse — das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ [1]

» Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos sie andernorts zu suchen. «

François VI. de La Rochefoucauld (1613-1680)

Friedrich Wilhelm Nietzsche :[1]


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˙ǝqǝıl ɹǝp ʇsǝɟ

„Merry Christmas“, wünschten sie einander, der „gefallene“ und der gelbe Engel, im Führerhaus des Abschleppwagens sitzend und mit einem heißen Becher Punsch aus der Thermoskanne anstoßend, nachdem ihr Wagen aus dem Graben gezogen war und hinter ihnen auf der Pritsche weilte – ihr Mann hatte nicht einmal versucht, sie anzufrufen.

Sie lag in eine kuschelige Decke eingehüllt auf der Rückbank ihres Autos, als nach ca. zwei Stunden der gelbe Abschleppwagen vor ihr hielt.

Die mürrische Stimme am anderen Ende der Mobilfunkverbindung betonte, es sei der Heilige Abend, sie müsse sich sehr gedulden, schließlich würden auch die Pannenhelfer in Ruhe feiern wollen.

Angesichts des Plattens auf der Beifahrerseite vorne und der Tiefe des Grabens, blieb ihr nichts anderes, als die Pannenhilfe ihres Automobilclubs anzurufen.

Etwas zu schnell fuhr sie durch die Linkskurve der Kreisstraße, die Räder mit den abgefahrenen Winterreifen konnten die Spur nicht halten und sie landete im Straßengraben.

Tränen liefen ihr aus den halb zugequollenen Augen über die Wangen und verzerrten ihren Blick auf die Landstraße.

Den Schmerz ignorierend sprang sie auf, setzte sich ins Auto und fuhr ziellos durch die Nacht.

In ihrer Wut übersah sie den auf dem Weg zur Garage liegenden Roller, stolperte und landete Bäuchlings im frischen Schnee.

‚Boah, da stehe ich den ganzen Morgen in der Küche und bereite den Seitan-Braten mit allem Pipapo vor und er hat nichts besseres zu bemerken, dass er schon ein wenig dem Sauerbraten seiner Mami hinterhertrauere und versucht mich dann mit ‚Liebes, du musst jetzt aber nicht eifersüchtig sein‘ zu beruhigen.‘

Die Tür flog auf, sie stürmte heraus und schrie aufgebracht: „Feier doch dein Scheiß-Weihnachtsfest alleine!“ – die an diesem heiligen Abend leis herniedersinkenden Schneeflöcklein schienen kurz innezuhalten.

Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Inspiration I: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/02/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-06-07-19-wortspende-von-petra-schuseil/

Inspiration II: https://projekttxt.net/2018/12/05/das-zwoelfte-wort-2018/

Dieser Artikel ist unter CC BY-NC-ND 4.0 lizenziert.
[Teilen erlaubt mit Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung]


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„I make music. I feel the music. I make love through music. I love you through music.“

» Es kommt ich weiß nicht woher
Es ist wie ein Zähler in meinem Kopf
Es nimmt mich, es macht mich verrückt
Es ist wie ein Plattenspieler in meinem Kopf

Ich denke an nichts anderes
4, 3, 2, 1, ich mache Musik
Ich atme Musik
Ich denke Musik
Ich weine Musik
Und wenn ich in Panik gerate
Spiele ich den elektrischen Bass

Ich mache Musik
Ich fühle die Musik
Ich mache Liebe durcha Musik
Ich liebe dich durch Musik
Und wenn ich in Panik gerate
Schließe ich meine elektrische Gitarre an

Es quillt überall heraus
Es ist wie ein Vulkan in meinem Kopf
Manchmal, ich weiß nicht, ob es euch auch so geht,
Aber für mich beruhigt es meine Stürme

Wenn ich die Orientierung verliere
4, 3, 2, 1, ich mache Musik

Komm, Musik machen
Musik atmen
Wir machen Liebe durch Musik
Liebe durch Musik
Und wenn es kompliziert wird
Kreuzen wir unsere elektrischen Gitarren

Komm, Musik machen
Musik atmen
Die Musik sind du und ich
Wir sind die Musik
Und wenn du mich verlässt
Zerbreche ich meine elektrische Gitarre «

Quelle Übersetzung: lyricstranslate[dot]com/de/je-joue-de-la-musique-ich-mache-musik.html

Calogero
Je joue de la musique


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„Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“

» […] Seit 1970 hat der Mensch 60 Prozent des Bestands aller Säugetiere, Fische, Vögel und Reptilien ausgelöscht. Damit sind seit Beginn der menschlichen Zivilisation 83% aller wild lebenden Säugetiere, 80% der Meeressäuger, 15% der Fische und 50% der Pflanzen von der Erde verschwunden.
… | …
Von allen Säugetieren auf der Erde macht die Biomasse wild lebender Säugetiere ohnehin nur (noch) 4% aus. Der Rest besteht aus uns (36%) und unseren „Nutztieren“ (60%).
… | …
Im Jahr 2011 wurden geschätzt weltweit über 60 Milliarden Tiere geschlachtet – rund 58 Milliarden Hühner, knapp drei Milliarden Enten, 1,4 Milliarden Schweine, 517 Millionen Schafe und 300 Millionen Rinder.
… | …
Als Tierfutter werden die Getreide- und Sojaerträge von 70% der globalen Agrarflächen benötigt. Wälder und fruchtbare Böden schwinden, bereits ein Drittel der globalen Weide- und Ackerflächen ist mittelgradig bis stark beschädigt. Doch Tierfutter will gedeihen! Dafür müssen tonnenweise „Pflanzenschutzmittel“ ausgeschüttet werden: Herbizide, Fungizide, Bakterizide, Virizide, Insektizide, Molluskizide, Rodentizide, Akarizide und Pheromone. Immerhin vergiftet dies Gewässer und Böden und vernichtet Pflanzen und Insekten, so dass wir auch bei der totalen Ausrottung von Fluginsekten auf einem guten Weg sind.
… | …
Allein die Schweine in Deutschland produzieren rund 40 Milliarden Liter Gülle pro Jahr. Die verfluchte Folge: Nitrat im Grundwasser. Laut Umweltbundesamt wiesen 2015 lediglich 8,2% aller Oberflächengewässer in Deutschland einen „sehr guten“ oder „guten ökologischen Zustand“ auf. Der emittierte Ammoniak führt zudem nicht nur zur Versauerung und Eutrophierung von Böden, sondern vergiftet auch die Luft (Feinstaub und Ozon) und verschärft den Klimawandel (Lachgas).
… | …
Wen interessieren Klimaschutzziele, wenn der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch seit 1990 um 30% gestiegen ist und die Zahl der Menschen weiter rapide steigt!
… | …
Mit Kunstdünger, Gentechnologie, Pflanzenschutzmitteln und Hormonpräparaten haben wir eine Agrarhöchstleistungsindustrie geschaffen! Wir leisten Unvorstellbares! Hochleistungspflanzen bringen gigantische Erträge! Hochleistungskühe produzieren unter günstigen Ernährungs- und Haltungsbedingungen weit über 10.000 Liter Milch pro Jahr! Hochleistungshühner werden innerhalb von 30 Tagen schlachtreif! Vier von neun planetarischen Grenzen (Biosphären-Integrität, Stickstoff- und Phosphorkreisläufe, Klimawandel, Landnutzung) sind bereits überschritten! Hack! Nacken! Beef!
… | …
die herrschende Meinung war schon immer die Meinung der Herrschenden
… | …
Hätte man sich in der verlogenen Leitmedienlandschaft 2018 hingegen nur halb so intensiv wie mit der AfD, Herrn Maaßen oder der Fußballnationalmannschaft auch mit den Ursachen des flächendeckenden Bio-Massakers und der Vergiftung unserer natürlichen Lebensgrundlagen auseinandergesetzt, hätte man im „Hitzejahr 2018“ einmal endlich über die alles entscheidenden Fragen der Menschheit sprechen können.

Doch oh Schreck, dann müsste man sich womöglich gegen das Geschäfts- und Machtmodell von Herrn Burda und Frau Springer, Herrn Albrecht und Frau Quandt stellen. Ich vergaß: Wessen Fleisch ich ess, dessen Lied ich sing. Dann doch lieber vor „Arbeitsplatzverlusten“ und einer „Ökodiktatur“ warnen, dann doch lieber nicht die „Wettbewerbsfähigkeit“ gefährden. Cum Ex, Dieselskandal und Hitzesommer – Konsequenz: keine.

Lieber noch schnell bei Primark und Lidl ein Schnäppchen abstauben oder für 20.000 Euro ins Ökoressort nach Indonesien fliegen – solange es das noch gibt. Dann lieber jetzt noch mitnehmen, was noch da ist. Bald ist nichts mehr da. Da wäre man schön blöd, wenn man nicht selbst noch schnell zugreifen würde.
… | …
Lieber noch schnell eine Kreuzfahrt buchen und auf die Malediven fliegen. Austern bei Tim Raue? Her damit! Kentucky Fried Chicken? Her damit! Lasst uns im Bratfett ersaufen, lasst uns eine Party feiern.

Das Ende naht, neben uns die Sintflut.
… | …
Die Sklaven in den Schlachtfabriken, Sweatshops und Minen sollen dankbar sein, dass sie Arbeit haben. Blackrock macht frei, der Amazonas kann weg. Das ist auch Ihre Rente, das machen die nur für Sie!

Mein Gott, wie werden wir uns schämen vor unseren Kindern und Enkeln. Und „weh dem Menschen“, wie Christian Morgenstern sagte, „wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“ Doch davor lieber schnell noch einen Big Mac würgen, Geländewagen anschaffen und Glyphosat spritzen. Zur Sicherheit. Andi Scheuer und Julia Klöckner finden das Klasse. Wir machen mit. Das ist unsere Freiheit. Oder soll man es lassen? […] «

Philipp von Becker | Telepolis
| 31.12.2018 | Unser täglich Bio-Massaker – Artensterben, Schweinemast und Klimawandel. Ein Blick zurück nach vorn im Zorn |
https://www.heise.de/tp/features/Unser-taeglich-Bio-Massaker-4259312.html

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„Start building bridges of hope.“

» Oh
So viele Tränen in diesem Wasser.
Zu viele Gesichter
Hinter Zäunen verborgen
Vom Rand der Erde aus geflüchtet.

Wie konnten sie in unseren Gewässern ertrinken?
Beenden Sie das Zeichnen von Grenzen
Beginnen Sie, Brücken der Hoffnung zu bauen.

Unsere Hoffnung

Zu viele Jahre in diesen Gewässern.
So viele Gesichter
Zu viele Bilder
Abscheuliche Bilder
Bedecken das Gesicht unserer Erde

Wir sind die Erde
Du bist der Stern
Du bist die Sonne
Tröste dich mit dem, was du getan hast

Wo sind die Helden?
Soldaten mit Heiligenschein
Hohl und leer
Erreichen des Ziels

Gebrochen und unschuldig
Wo ist die Menschheit?

Zu viele Orte
Kauern vor Angst
Erschrocken von ihren Gesichtern.
Die Wege unserer Welt dehnen sich aus

Wir sind die Erde
Ihr seid nicht die Sterne.
Ihr seid nicht die Sonne.
Tröste dich mit dem, was du getan hast

Die Unschuld ist zerbrochen.
Die Angst kam aus der Vergangenheit.
Sieh dir an, was du zerbrochen hast.
Angst essen Seele auf

Kalte Menschheit
Kalte Gleichgültigkeit
Gebrochene Unschuld
Kalte Menschheit

Wir sind die Erde
Du bist der Star
Du bist die Sonne
Wir sind die Erde «

Black Peaks
Slow Seas


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