Hermann Meyer

» Hermann Meyer wurde am 21. Januar 1903 in Neuwied geboren.

Hermann Meyer 1903 - 1942

Hermann Meyer 1903 – 1942

Er war der Sohn von Nathan und Bertha Meyer und wohnte in Neuwied, Schloßstraße 22 (heute: Schloßstraße 13).

Hermann Meyer war ledig und von Beruf Klempner.

In der Gestapokartei sind folgende Einträge vermerkt:
10.11.38 bis 3.2.39 in Schutzhaft (Protestaktion gegen Juden)
12.9.40 Beabsichtigt auszuwandern.
13.10.43 Der Jude ist am 14.6.42 nach unbekannt ins Ausland verzogen. Er hat aufgrund der 11. VO zum RGB. vom 25.11.41 die deutsche Staatsangehörigkiet verloren. Das Vermögen ist dem Reich verfallen. Für die Einziehung ist das Finanzamt Neuwied zuständig.

„Unbekannt verzogen“ und „das Vermögen ist dem Reich verfallen“ ist eine zynische Umschreibung der Tatsache, dass Hermann Meyer deportiert wurde.

Laut Gedenkbuch wurde er vom 15. November 1938 bis zum 3. Februar 1939 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Am 5. August 1942 wurde er in das Konzentrationslager Majdanek deportiert. Sein weiteres Schicksal ist ungeklärt.

Bruder Jakob wurde – wie auch die Eltern und die Tante Jakobine Schwarz, geborene Meyer – Opfer der Shoa. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/177-meyer-hermann [abgerufen am 20.01.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht


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Jakob Moses

» Jakob Moses wurde am 20. Januar 1881 in Gladbach geboren.

Jakob Moses 1881 - ?

Jakob Moses 1881 – ?

Er wohnte in Neuwied, Kirchstraße 19, und war mit Paula Moses, geb. Wallach, verheiratet. Eine Heirat von Jakob Moses und Paula, geb. Wallach, konnte in Neuwied (mit Engers und Heddesdorf) nicht ermittelt werden.

Als sein Beruf wird Kolonialwarenhändler angegeben. Im Adressbuch für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Coblenz von 1926 ist vermerkt: Moses, Jakob, Lebensmittelhandlung, Kirchstraße 19.

Über das weitere Schicksal von Jakob Moses konnte nichts herausgefunden werden.

Tochter Martha, geboren am 13. November 1912, war mit Bruno Fröhlich, geboren am 30. März 1905 in Köln, verheiratet. Ihre Söhne Jacob, geboren am 2. Mai 1937, und Bert, geboren am 12. Dezember 1941, wurden in Köln geboren. Das deutet darauf hin, dass Martha Fröhlich bereits vor 1937 nach Köln gezogen ist. Als Wohnadressen in Köln sind belegt Weichserhof 49 (für Bruno Fröhlich) sowie als letzter Wohnort vor der Deportation das Ghettohaus Cäcilienstraße 18–22. Familie Fröhlich wurde am 20. Juli 1942 von Köln nach Minsk deportiert und am 24. Juli 1942 in Maly Trostinec ermordet.

Über das Schicksal von Sohn Julius, geboren 1907, ist nichts bekannt.

Jakobs Eltern waren Veilchen (Fanny) Moses, geborene Salomon, geboren am 2. Februar 1845 in Gladbach, und Bernhard (Bertram) Moses, geboren am 22. Oktober 1852 in Heddesdorf. Sie heirateten am 7. Dezember 1874. Sie wohnten mit ihren Kindern in Gladbach (Alteckstraße 75 und Sandgasse 35) und später in Neuwied (Friedrichstraße 18). Jakob und Fanny Moses sind auf dem Jüdischen Friedhof in Neuwied-Niederbieber beigesetzt (Block D, Grab 39).

Die Brüder Moses und Hermann verstarben als Säuglinge; Bruder Louis, geboren 1882 emigrierte nach Santiago de Chile und später nach New York. Er verstarb am 3. November 1948 in New York. Bruder Max wurde zusammen mit mit seiner Ehefrau Susanna, geborene Bär (Baer), nach Theresienstadt deportiert. Ebenso Schwester Berta und ihr Ehemann Nathan Meyer. Alle vier wurden Opfer der Shoa. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/component/content/article/8-personenbeitraege/188-moses-jakob?Itemid=108 [abgerufen am 19.01.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

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Halloween Triumphant

John Carpenter, Cody Carpenter & Daniel Davies


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Dresdner Nacht | das andere Mädchen

Diese Nacht vor 12 Jahren dauert ewig. Drei Tage später wird er mir sagen, dass er das alles nicht kann. Da könne er nichts für, so sei er eben.

Quelle: Dresdner Nacht | das andere Mädchen


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„Bitte, bitte, sag es mir und tu nicht so als ob da gar nichts ist.“

» Du bist anders
Du hörst mir nicht zu
Du weißt ich kann das
Schweigen nicht so gut wie du

Weil du mir nicht alles sagst
Frag‘ ich dich nochmal und du sagst nichts

Aber ich seh‘ was in deinem Gesicht
Und ich weiß nicht was es ist

Dadada, dadada, dada
Dadadadada

Ich weiß nicht was es ist
Und es macht mich wahnsinnig
Und ich glaub‘ dir nicht, dass da gar nichts ist
Ich frag‘ mich ob du Angst hast
Oder ist da jemand anders?
Fällt dir auf wie wenig du lachst?

Bitte, bitte
Sag es mir und tu nicht so als ob da gar nichts ist «

AnnenMayKantereit
Du bist anders


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„Die grösste Täuschung an der Menschen leiden ist, von ihren eigenen Meinungen.“ [1]

» Wenn Leute mit mir übereinstimmen, habe ich immer das Gefühl, ich muß mich irren. «

Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer

[1]: Leonardo da Vinci


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Winterblue.

Pavlov’s Dog


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