„Wer die Verfasstheit führender Medien und herrschende Diskurse kritisiert, darf deren Fehler nicht spiegeln, sondern muss es auf jeder Ebene und in jedweder Hinsicht zumindest besser zu machen versuchen.“

» […] Das Magazin Rubikon ist mit Elan als Alternativmedium angetreten. Seither sieht sich die Leitung zunehmend von einer „Diktatur“ bedroht. Wer Kritik übt oder die Reihen verlässt, gilt als Nestbeschmutzer
… | …
Längst schon ist bei Rubikon ein weiterer, weniger öffentlich ausgetragener Trend zu verzeichnen. Autoren haben die Mitarbeit beendet, vielen ist die Enttäuschung über den Kurs der Redaktion anzumerken. Was einst scheinbar als gemeinsames Projekt begann, sei zusehends zentral gesteuert worden, schildern ehemalige Mitarbeiter. Das wirkt sich auch auf die Inhalte aus.
… | …
haben die Publizistin Daniela Dahn, der Psychologe Rainer Mausfeld, der Politologe und Soziologe Hans See und der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Ernährung, Jean Ziegler, mit dem Dokument ihren Austritt aus dem Rubikon-Beirat bekannt gegeben.
… | …
„Leider sehen wir jedoch eine solche Funktion durch einige Entwicklungen des Rubikon sowohl inhaltlicher als auch editorialer Art gefährdet.“ Man habe versucht, diese Position im Magazin abzubilden, dies sei jedoch abgelehnt worden.
… | …
dass sich die Rubikon-Leitung umzingelt sieht. Von „Zensur“ ist da die Rede, von „Manipulation“, „schrecklichem Sterben“, „politischen Erdbeben“, „Bürgerkrieg“, „Diktatur“, „Überwachung“, „globaler Neuordnung“ und „Revolution“.
… | …
Man habe Wernicke „in der Vermittlung seiner Entscheidungen als autoritär“ erlebt, heißt es in der Austrittserklärung von Dahn, Mausfeld, See und Ziegler: „So als billige er dem Beirat nur die Funktion eines Aushängeschildes und Werbeträgers zu.“
… | …
An der Abwanderung von Autoren und Unterstützern beim „Magazin für die kritische Masse“ hat Wernicke offenbar einen erheblichen Anteil.
… | …
„Es trotzdem zu wagen, gegen die widrigen Umstände und gleichzeitig gegen den Strom schwimmen zu wollen, ist eine große Anstrengung, die nicht viele in Kauf nehmen.“
… | …
Was man im Sinne des Projektes Rubikon kritisieren muss, ist die Weigerung, diese notwendige Debatte, also auch den Widerspruch dazu, selbst zu führen.
… | …
„Ich halte die Trennung von Geschäftsführung und Redaktion für absolut notwendig. Das ist bei Rubikon nicht der Fall, weil alle Entscheidungen über Wernicke laufen. Es fehlt Transparenz.“
… | …
„Der von uns wahrgenommene hohe Grad an Selektivität, eine nicht selten mangelnde analytische Sachlichkeit sowie schrille Töne in der Darstellung bergen nach unserer Überzeugung die Gefahr, dass aus dem Rubikon selbst ein komplementäres Mainstream-Medium wird, das gleichsam mit umgekehrtem Vorzeichen die kritisierten Eigenschaften der Mainstream-Medien wiederholt.“
… | …
Wer die Verfasstheit führender Medien und herrschende Diskurse kritisiert, darf deren Fehler nicht spiegeln, sondern muss es auf jeder Ebene und in jedweder Hinsicht zumindest besser zu machen versuchen. Ansonsten landet jedes alternative Medium in der selbstgestellten Falle. In der Gegeninformationsfalle.
[…] «

Harald Neuber  ::  Telepolis  ::  07.06.2021  ::  Im Kriegsjournalismus  ::  https://www.heise.de/tp/features/Im-Kriegsjournalismus-6063717.html?seite=all


Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft. Das Beanstandete wird dann unverzüglich entfernt. Ich möchte, durch die Zitate, meine LeserInnen motivieren, den vollständigen Artikel des Urhebers zu lesen. | Eventuelle Werbung in optischer Nähe zu diesem Artikel stammt nicht von mir, sondern vom Social-Media-Hoster. Ich sehe diese Werbung nicht und bin nicht am Verdienst oder Gewinn beteiligt.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPLink | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Fangen wir doch einfach an, unsere nicht-nachhaltigen Gewohnheiten zu verändern.

Volker Mrasek :: Deutschlandfunk Forschung aktuell :: 30.03.2021 :: Globale Ökologie: Wie der Konsum in Industriestaaten tropische Wälder zerstört

» […] „Jeder Bewohner der G-7-Staaten [Japan, Kanada und die USA, Frankreich, Italien, Großbritannien – und Deutschland] verursachte durch seinen Konsum den Verlust von vier Bäumen und knapp 60 Quadratmetern Wald im Jahr 2015.“
… | …
Über 90 Prozent der Abholzungen für deutsche Konsumenten geschahen in anderen Ländern, und rund die Hälfte davon in den Tropen.
… | …
Der Import von Palmöl und Soja aus Brasilien als Futtermittel für die Fleischproduktion gilt als stark umweltbelastend. […] Der Bedarf an Fleisch sei nach wie vor weltweit steigend.

Der Umweltwissenschaftler spricht von „importierter Entwaldung“ aus Sicht der Industrieländer. Sie sei in globalen Handelsketten versteckt:

„Entwickelte Länder importieren Agrarprodukte wie Rindfleisch, Sojabohnen, Kaffee, Kakao und Palmöl aus tropischen Ländern. Vor Ort rodet man Wälder, um immer mehr Anbau- und Weideflächen dafür zu schaffen. Das beobachten wir in Brasilien, Indonesien, Südostasien und Afrika. Auch der illegale Einschlag von Tropenhölzern ist ein ernstes Problem in vielen dieser Länder.“
… | …
Weltweit nimmt der Import von Gütern, die mit Waldverlusten in den Tropen zu tun haben, auch weiterhin zu.
… | …
„Der Konsum von Kakao in Deutschland gefährdet Wälder in der Elfenbeinküste und in Ghana. Dort ist der deutsche Fußabdruck sogar größer als der von China oder Japan. Die Brandrodung von Regenwäldern zur Errichtung von Kakao-Plantagen schränkt den Lebensraum vieler gefährdeter Arten ein.“
… | …
Nötig seien Veränderungen unserer Gewohnheiten
… | …
Das Umweltbundesamt hat soeben vorgeschlagen, dass wir unseren Fleischverzehr halbieren sollten. Auch Thomas Kastner hält das für eine wichtige Stellschraube in den westlichen Industrieländern, wie er sagt. Dann müssten Tropenwälder nicht länger neuen Viehweiden und Äckern für den Futterpflanzen-Anbau weichen. […] «

Volker Mrasek  ::  Deutschlandfunk Forschung aktuell  ::  30.03.2021  ::  Globale Ökologie: Wie der Konsum in Industriestaaten tropische Wälder zerstört  ::  https://www.deutschlandfunk.de/globale-oekologie-wie-der-konsum-in-industriestaaten.676.de.html?dram:article_id=494981

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft. Das Beanstandete wird dann unverzüglich entfernt. Ich möchte, durch die Zitate, meine LeserInnen motivieren, den vollständigen Artikel des Urhebers zu lesen. | Eventuelle Werbung in optischer Nähe zu diesem Artikel stammt nicht von mir, sondern vom Social-Media-Hoster. Ich sehe diese Werbung nicht und bin nicht am Verdienst oder Gewinn beteiligt.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPLink, RSOPRadio | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Endlich hatte ich eine Erklärung für meine Befindlichkeiten und mein Verhalten.“

» […] Das Restaurant befindet sich zwar in der Stadt, doch man ist abgeschirmt. Ich kann im Schatten sitzen, weit genug vom nächsten Tisch entfernt. Was andere reden, lenkt mich nicht ab. Hier läuft auch keine Musik. Das schätze ich, denn ich geniesse die Stille.
… | …
Laute […] kosten mich Energie, die ich brauchen würde, um mich auf meine Antworten zu konzentrieren. Ich fühle mich, als würde ständig jemand an meinen Haaren ziehen.
… | …
Ich mag keine extremen Gerüche. Smalltalken in einer Gruppe fällt mir schwer. Bei negativer Stimmung zwischen Menschen wird mir übel, und ich bekomme Bauchschmerzen; schlechte Laune von anderen beziehe ich auf mich. Ich bin oft verspannt oder bekomme einen Tinnitus, sobald ich mich unwohl fühle. Auf intensives Sonnenlicht reagiere ich empfindlich. Und ich bin oft zu gutgläubig, manche würden sagen: naiv.
… | …
Ich lege viele Pausen ein, achte darauf, bequeme Kleider zu tragen, esse, wann und was ich mag – um nur einige zu nennen. Zudem habe ich eine Umfeldhygiene betrieben und mich von Leuten getrennt, die mir nicht guttaten.
… | …
Du bist kein schräger Vogel, kein Alien, sondern hochsensibel. Endlich hatte ich eine Erklärung für meine Befindlichkeiten und mein Verhalten. […] Ich habe mich meiner Bedürfnisse fast geschämt. Inzwischen weiss ich, dass ich meine Ruhe brauche und diese auch verlangen darf.
… | …
Seit ich mich mit Hochsensibilität beschäftige, fällt mir auf, dass viele meiner Freunde und Bekannten ähnlich ticken wie ich. Und von den anderen habe ich mich ja getrennt.
… | …
Findet jemand, der mich nicht kennt, ich sei übersensibel, antworte ich: «Ja, ich bin sehr sensitiv.» Dadurch bin ich weniger angreifbar. Und ich habe die Möglichkeit, auch die Vorteile hervorzuheben.
… | …
Ich bin empathisch, kann Gefühle so formulieren, dass sich andere in meinen Songs wiedererkennen. Nach einem Konzert sagen mir Fans oft, ich würde ihnen aus der Seele sprechen. Zudem hilft mir meine Hochsensibilität als Mutter. Ich merke, wenn es Eliah zu viel wird, da ich selbst empfindsam bin wie ein kleines Kind.
[…] «

Gabriela Meile, Jaël Malli  ::  Tagesanzeiger  ::  11.10.2019  ::  «Lärm ist für mich, als würde mich jemand an den Haaren ziehen»  ::  https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/laerm-ist-fuer-mich-als-wuerde-mich-jemand-an-den-haaren-ziehen/story/27603359

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft. Das Beanstandete wird dann unverzüglich entfernt. Ich möchte, durch die Zitate, meine LeserInnen motivieren, den vollständigen Artikel des Urhebers zu lesen. | Eventuelle Werbung in optischer Nähe zu diesem Artikel stammt nicht von mir, sondern vom Social-Media-Hoster. Ich sehe diese Werbung nicht und bin nicht am Verdienst oder Gewinn beteiligt.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPLink | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

morden: jemanden vorsätzlich töten, einen Mord verüben

Gerade die Betonung des Gebotes: Du sollst nicht töten, macht uns sicher, dass wir von einer unendlich langen Generationsreihe von Mördern abstammen, denen die Mordlust, wie vielleicht noch uns selbst, im Blute lag. […]“

  • Sigmund Freud, Unser Verhältnis zum Tode. In: Ders.: Studienausgabe. Band IX. Fragen der Gesellschaft. Ursprünge der Religion. Fischer. Frankfurt/Main, 1982. S. 49-60. & Kriegsverherrlichung (1915)

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPZitat | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Die Zentralisierung, die zunehmende Uniformität auf vielen Ebenen, man muss es schon Gleichschaltung nennen, all das sind Irrwege, die von einer lebendigen Demokratie wegführen“

» […] Zum Beispiel ist der Ausdruck „epidemische Lage nationaler Tragweite“ gar nicht medizinisch definiert. Das wird politisch festgelegt, je nach Mehrheit im Bundestag. Auch der Begriff „Pandemie“ ist alles andere als eindeutig definiert. In einer Publikation der WHO heißt es dazu, dass die Erklärung des Pandemiefalls „von einer Vielzahl willkürlicher Faktoren abhängt“.
… | …
Die Entscheidungen werden politisch gefällt und müssen auch von Politikern begründet werden. Wenn es dann, wie aktuell in Bayern, im Rahmen einer juristischen Auseinandersetzung von Seiten der Regierung heißt, es gäbe überhaupt keine Akten zum Entscheidungsverlauf, dann macht das sprachlos. Damit wird jede Verantwortung, jede Rechenschaftspflicht geleugnet. Dabei war und ist keine der getroffenen Entscheidungen alternativlos. Nötig ist bei so weitreichenden Beschlüssen eine öffentliche, transparente Abwägung.
… | …
Im Verlauf der Recherche verlagerte sich der Schwerpunkt des Buches dann aber, als ich erkannte, wie häufig und wie zielstrebig in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Pandemie-Notfallübungen durchgeführt worden sind, zunächst in den USA, später international abgestimmt. Deren Drehbücher lesen sich teilweise wie die Gegenwart von 2020.
… | …
Event 201 war die letzte Verfeinerungsstufe und auch die höchste Komplexitätsstufe all dieser Übungen. Die wesentliche Neuerung bestand darin, dass nicht mehr nur Behörden- und Regierungsvertreter den Ernstfall eines Seuchenausbruchs durchspielten, sondern vorrangig Konzernvertreter daran teilnahmen, darunter der Vizepräsident des nach Börsenwert größten Pharmakonzerns der Welt, Johnson & Johnson, die Vizepräsidentin des drittgrößten Medienkonzerns der Welt, NBC Universal, oder auch der Präsident von Edelman, der größten PR-Agentur der Welt. Dazu kamen die Chefs der Seuchenschutzbehörden der USA und Chinas. Die chinesische Regierung war also mit von der Partie.
… | …
NBC Universal betonte zum Beispiel während der Übung […] man müsse dafür sorgen, dass „die richtigen Repräsentanten“ in den traditionellen Medien auftreten würden, um „unsere Seite der Story“ zu verbreiten. […] man solle die öffentliche Arena mit den eigenen Argumenten „fluten“, um die Botschaft zu verstärken. Und der Chef der PR-Agentur Edelman wies darauf hin, dass man in der Kommunikationsstrategie einen zentralisierten Ansatz verfolgen müsse, und die zentral formulierte Botschaft dann über die jeweils passenden Repräsentanten von NGOs und Gesundheitsorganisationen an die Öffentlichkeit bringen solle. Diese Zentralisierung müsse international erfolgen. Dazu brauche man eine Datenbank mit weltweit zu vermittelnden Fakten und „Schlüsselbotschaften“.
… | …
Man probte die Pandemie nicht einfach nur, um die Bevölkerung besser schützen zu können, sondern auch, um im Krisenfall seine eigene Agenda besser vorantreiben zu können.

Schaut man sich die Drehbücher und Protokolle der Planspiele an, dann wird außerdem deutlich, dass nicht einfach nur eine Pandemie, also eine Situation mit tausenden Toten und einer Überlastung des Gesundheitswesens geprobt wurde, sondern oft auch ein politischer Ausnahmezustand mit Einschränkung, teils Aufhebung der Bürgerrechte. Es ist sehr auffällig, wie das miteinander verschmolzen wurde. Immer wieder bricht in den Szenarien die öffentliche Ordnung zusammen, das Militär greift ein, Ausgangssperren werden diskutiert und so weiter.
… | …
Ja, es entsteht beim Studieren dieser Planspiele der Eindruck, dass die Pandemie-Übungen oft auch als Vorwand dienten, um die Verhängung eines politischen Ausnahmezustands durchspielen zu können, wie es ihn ja sonst nur während eines Putsches oder im Krieg gibt.

Bei der Beschäftigung mit diesen Planspielen versteht man, dass die Anfang des Jahres beschlossenen Maßnahmen teilweise als fertige Papiere aus der Schublade gezogen wurden. Sie sind in Teilen auch das Ergebnis dieser Übungen.
… | …
Jens Spahn hat Anfang diesen Jahres im Gesundheitsministerium eine neue Abteilung für „Gesundheitssicherheit“ geschaffen – deren Gründung übrigens laut Spahn schon Ende 2019 geplant worden war. Geleitet wird diese Abteilung von Hans-Ulrich Holtherm, einem Bundeswehrgeneral, der bei seiner jetzigen Arbeit im Gesundheitsministerium Uniform trägt, den Corona-Krisenstab leitet und Spahn beim Krisenmanagement berät. Mit dieser Verschmelzung von Medizin und Militär liegt der Gesundheitsminister international voll im Trend.
… | …
das hängt natürlich davon ab, wem sich die maßgeblichen Forscher verpflichtet fühlen oder auch finanziell verpflichtet sind – der Bevölkerung, der Regierung, der Pharmaindustrie oder dem Militär. Solche Verpflichtungen können sich selbstverständlich überschneiden.
… | …
Die Forschung rund um Biowaffen hat immer diese beiden Komponenten, Angriff und Verteidigung.
… | …
In Nashville verabreichte man zum Beispiel Ende der 1940er-Jahre bei einer medizinischen Untersuchung 800 schwangeren Frauen, die aus armen Verhältnissen stammten, ohne ihr Wissen eine Mischung, die radioaktives Eisen enthielt. Mit Bluttests untersuchten die Forscher dann, wie viel des radioaktiven Stoffes von den Müttern und den Babys aufgenommen worden war. Ähnliche Tests wurden in San Francisco und Chicago durchgeführt.

Im Rahmen der Forschung für eine neue Waffe, die biologische Krankheitserreger mit radioaktiver Strahlung kombinierte, wurde im Kalten Krieg die Bevölkerung in armen Vierteln von amerikanischen Städten wie St. Louis gezielt einer Erkrankung ausgesetzt, indem man Erreger von den Dächern hoher Gebäude versprühte. Betroffene berichten, dass sie in der Folge an Krebs erkrankten. Das ist keine Spinnerei, sondern belegte historische Forschung. Im Juni 1966 versprühten Wissenschaftler des Militärs krank machende Bakterien im New Yorker U-Bahn-System, um ihre Verbreitung zu messen. Und so weiter.
… | …
In welchem Maße die Pharmaindustrie von Impfstoffen profitiert, gerade bei einer globalen Anwendung, ist inzwischen ja allgemein bekannt. Weniger bekannt ist vielleicht, dass die Vizechefin des erwähnten „Centers for Health Security“ an der Johns Hopkins University – wo viele der Übungen geplant wurden, nach deren Empfehlungen sich die Regierungen heute richten – vorher als Anwältin und Lobbyistin für die Pharmaindustrie tätig war.
… | …
Das mediale Dauerfeuer begann mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen am 20./21. Januar. Das war zugleich auch der Start des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos
… | …
Von diesem Zeitpunkt an [am 24. Januar, als die in Davos versammelten Staats- und Konzernchefs wieder nach Hause reisten] entfaltete sich die Krise fast wie automatisch. Die große „Pandemie-Maschine“, jahrelang konstruiert, geprobt und für den Ernstfall vorbereitet, lief von da an, man könnte fast sagen, wie am Schnürchen.
… | …
wir brauchen wieder individuellen, gesunden Menschenverstand, auf den Führungsebenen und auch sonst. Es muss möglich sein, auszuscheren, einen eigenen Weg zu gehen, als Land, als Bundesland, als Stadt, als Institution und so weiter. Wenn alle global nach den gleichen Regularien arbeiten und blind zentral festgelegten Vorgaben folgen, dann ist das extrem gefährlich. […] Die Zentralisierung, die zunehmende Uniformität auf vielen Ebenen, man muss es schon Gleichschaltung nennen, all das sind Irrwege, die von einer lebendigen Demokratie wegführen. Es ist an der Zeit, die Notbremse zu ziehen.
… | …
Lesetipp: Paul Schreyer: Chronik einer angekündigten Krise. Wie ein Virus die Welt verändern konnte. Westend Verlag, 14. September 2020. 176 Seiten. 15 Euro. 
[…] «

Marcus Klöckner, Paul Schreyer  ::  NachDenkSeiten  ::  21.09.2020  ::  Paul Schreyer zu Covid-19: „Es ist an der Zeit, die Notbremse zu ziehen“  ::  https://www.nachdenkseiten.de/?p=64984


Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft. Das Beanstandete wird dann unverzüglich entfernt. Ich möchte, durch die Zitate, meine LeserInnen motivieren, den vollständigen Artikel des Urhebers zu lesen. | Eventuelle Werbung in optischer Nähe zu diesem Artikel stammt nicht von mir, sondern vom Social-Media-Hoster. Ich sehe diese Werbung nicht und bin nicht am Verdienst oder Gewinn beteiligt.

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPLink | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Uns hat der Wahn um den Sinn gebracht.

Im Namen des Wahnsinns

Sie sind verhaftet


Sie haben zu laut und zu weit gedacht.

Im Namen des Wahnsinns

Sie bleiben umnachtet


Sie brauchen nicht denken

Sie sind überdacht.


Im Namen des Wahnsinns

Sie sind überführt


Sie haben sich ab und zu selber gespürt.

Im Namen des Wahnsinns

Wird jeder vernichtet


Der sich von innen etwas belichtet.

Im Namen des Wahnsinns ist zu unterlassen


Sich irgendwie mit sich selber zu befassen.


Ja

Ja

Der Wahnsinn schleicht durch die Nacht


Denn uns hat der Wahn um den Sinn gebracht.

Er hat einen Mantel aus Kälte an


Weil man Frierende besser regieren kann.


Ja

Ja

Der Wahnsinn schleicht durch die Nacht


Und nennt sich Recht und nennt sich Macht.

Verjagt die Sonne

Löscht die Zeit

Und stiehlt uns aus der Wirklichkeit.

– Konstantin Wecker, „Im Namen des Wahnsinns“, 1983

https://youtu.be/QOli1qW6ZqI | die ersten 3 Minuten

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter rsoplyrics | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Seele baumelt. | Der Dienstag dichtet

Friesenstrand

Niedersachsen

 

Jadebusen

Fedderwardersiel

Butjadingen

 

Eckwarderhörne

Tossens

Burhave

 

Wilhelmshaven

Cuxhaven

Bremerhaven

 

Bremen

Fischerhude

Worpswede

 

Zoo am Meer

Klimahaus

Schnoor

 

Auswandererhaus

Aquarium

Nordseelagune

 

Böttcherstraße

Bürgerpark

Emmasee

 

Thieles Garten

Schaufenster Fischereihafen

Friedhof Walle

 

Meeresrauschen

Salzluft

Wattwürmer

 

Salzkrustige Lippen

Im Po Sand

Auf Haut Brand

Seele baumelt.

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Mein Beitrag zu Katharinas „Der Dienstag dichtet„:

https://kathakritzelt.com/2021/07/13/zwischen-reisen-der-dienstag-dichtet/  |  Katharina  |  Dienstag ist Gedichtetag, was mich gerade bewegt


Dieser Artikel ist unter CC BY-NC-ND 4.0 lizenziert. [Teilen erlaubt mit Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung]



Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPPegasus | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Ausführliche Informationsverarbeitung.

Introvertierte sind etwas langsamer bei der Erfüllung von einfachen Aufgaben oder bei der Entscheidungsfindung. Informationen werden ausführlicher verarbeitet und das dauert.

– introvertiert.org

Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPIntroversion | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Deutschlandfunk. 9 Uhr. Die Nachrichten. | abc.etüden

Dachbegrünung, Eigentor, Fliegenklatsche, Glühwürmchen, Konzert, Lebensgeister, Regen, Similaungletscher, Sommerloch, Wasserläufer, Wetterleuchten | abc.etüden

Ötztal. Wie Tiroler Bergführer gestern nach ihrer Nachtwanderung berichteten, ist nun das letzte Stück des Similaungletschers geschmolzen, nachdem die durchschnittliche Temperatur in den vergangenen 40 Jahren um mehr als 1,5 Grad Celsius gestiegen war; der Niedertalbach, die Niedertaler Ache, die sich aus dem Gletscher speiste, ist, auch aufgrund des ausbleibenden Regens, versiegt.
 
Mönchengladbach. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch ihr letztes Gruppenspiel der Europameisterschaft im eigenen Land, nach einem Eigentor Thomas Müllers in der 93. Spielminute, verloren, und ist ausgeschieden; Müller rutschte in einer durch die Bewässungsanlage in der Pause verursachten Pfütze vor dem eigenen Tor unglücklich aus und drückte den Ball am Torhüter vorbei ins eigene Tor. Thomas Müller kündigte an, seine Karriere zu beenden, Bundestrainer Flick erklärte in der anschließenden Pressekonferenz um 2 Uhr morgens, er weigere sich nach diesem Debakel zuzurückzutreten, schließlich könne er nichts für die Pfütze.
 
Karlsruhe. Christopher Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung des dm-Marktes, gab den Verkauf der letzten Fliegenklatsche bekannt; nachdem es weltweit zu einer Fliegen- und Mückenplage, durch die hohen Temperaturen mit großer Luftfeuchtigkeit, gekommen war, führten Hamsterkäufe zum Ausverkauf von Fliegenklatschen, und die Hersteller kamen mit der Produktion nicht mehr hinterher. Einzig Menschen mit einem 3-D-Drucker sind noch in der Lage, sich selbst mit Fliegenklatschen zu versorgen. Nach den wochenlangen Starkregenfällen im Frühling sollen nun alle restlichen Tümpel abgepumpt werden, damit den Mücken der Lebensraum entzogen wird.
 
Glücksburg. Nach der anhaltenden wochenlangen Hitze ist nun auch in der nördlichsten Stadt Deutschlands die letzte Dachbegrünung vertrocknet und somit auch die letzten noch bewohnbaren Dachgeschoßwohnungen, bei Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius, unbewohnbar geworden. In der Konferenz der BauministerInnen wurde beschlossen, zukünftig Dächer mit Sprinkler-Anlagen zu kühlen.
 
Bremen. Ute Lemper musste ihren Abschied, ihr allerletztes Konzert, mit den schönsten Musical-Songs, auf der mitternächtlichen Seebühne wegen eines einzigartigen Naturschauspiels abbrechen, nachdem hunderttausende vorbeifliegende Glühwürmchen die ZuschauerInnen an der Waterfront erst ungläubig staunen ließen und anschließend von ihren Sitzplätzen hoch- und zu frenetischem Beifall hinrissen.
 
Köln. Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V., BKSB, teilte in einer Presseerklärung mit, dass man nun mit Sofortmaßnahmen zur Kühlung von Senioren- und Behinderteneinrichtungen begonnen habe, nachdem durch die wochenlange schwüle Hitze, nach und nach die Lebensgeister aus den Bewohnerinnen und Bewohnern entschwanden, und mittlerweile eine Übersterblichkeit eingetreten sei, die die des Conrona-Jahres 2020 nun weit überträfe. Jede Einrichtung wird mit Klimageräten ausgestattet und mit Wassergräben umrandet, aus denen ein feiner, kühler Sprühnebel aufsteigen wird.
 
Timmendorf. Der diesjährige Sieger, des seit zwei Jahren ausgetragenen Wettbewerbs der Wasserläufer, heißt Sigurd Waschke. Es gewinnt derjenige, der am weitesten vom Strand über die Ostsee laufen kann und dabei am geringsten ins Wasser mit den Füßen eintaucht; digitale Messtechnik, hochauflösende Nachtsicht-Bilder in Super-Zeitlupe in Verbindung mit KI ermitteln den oder die SiegerIn.
 
Offenbach am Main. Aufgrund der hohen Temperaturen und der großen Temperaturunterschiede der Luftschichten, macht der Deutsche Wetterdienst darauf aufmerksam, dass es in den kommenden Nächten vermehrt zum Naturschauspiel des Wetterleuchtens kommen kann. Die Wetterleuchten werden so hell und lang andauernd sein, dass es möglich ist, nächtens ohne künstliches Licht ein Buch zu lesen.
 
Sommerloch. Bundeskanzlerin Baerbock verbringt in diesem Jahr ihren Sommerurlaub in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Sommerloch im Landkreis Bad Kreuznach, in der Verbandsgemeinde Rüdesheim, um den Journalisten zuvorzukommen, ihr Sommerloch mit ihr zu füllen. Baerbock wurde dabei mit Nachtsichtgeräten beobachtet, wie sie sich vor der großen Hitze Kühlung in der Floß verschaffte, es reichte aufgrund des geringen Wasserstandes leider nur für die Zehenspitzen.
 
Leverkusen/Köln Mülheim. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nennt es Willkür, dass die WHO nun ab der fünfundzwanzigsten Corona-Mutation die Varianten alphabetisch nach den Vornamen der weltweit amtierenden GesundheitsministerInnen vergeben will. Er hätte sich gewünscht, dass es eine Korrelation zwischen der Gefährlichkeit der Mutation und der Auswahl der Namen gegeben hätte.

Das Wetter. Eine kalte Luftschicht hält weiterhin die darunter liegende warme Luftschicht wie einen Deckel über Europa, so dass es bei strahlend blauem Himmel wieder Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius, örtlich sogar 50 Grad Celsius, geben wird. Die Bevölkerung wird gebeten, im Homeoffice zu bleiben, das Haus nicht zu verlassen und sparsam mit Wasser umzugehen. Der Verkauf von Mineralwasser bleibt weiterhin rationiert. Außer den systemrelevanten Geschäften bleiben alle anderen Geschäfte geschlossen. Das Ausgehverbot zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends gilt weiterhin, mit Ausnahme zum Einkaufen, zum Schulbesuch, zur ärztlichen Versorgung und der Fahrt zur und von der Arbeit. Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung darf nur das Haus verlassen, wer eine FFP2-Feinstaubmaske trägt.


Inspiration: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/07/11/7-aus-12-etuedensommerpausenintermezzo-ii-2021/  |  Christiane  |  abc.etüden

Kommentare können zurzeit nicht moderiert werden.


Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Dieser Artikel ist unter CC BY-NC-ND 4.0 lizenziert. [Teilen erlaubt mit Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung]

Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPfiction | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

„dass Menschenrechte ein Leitprinzip auch für die katholische Kirche sein muss“

Ute Welty, Gregor Podschun [Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend] :: Deutschlandfunk Kultur Interview :: 23.02.2021 :: Bund der Deutschen Katholischen Jugend: „Die Kirche ist eine Täterorganisation“

» […] weil sie eine große Differenz sehen zwischen der Institution der Kirche und ihrem persönlichen Glauben und dem Evangelium, das sie leben.
… | …
Wir brauchen eine Kirche, die demokratisch strukturiert sein muss, die ihre Gläubigen beteiligen muss und die vor allen Dingen für die Menschen da sein muss, und zwar für alle Menschen, egal welchen Geschlechts sie sind, egal welcher sexuellen Orientierung sie sind […], weil das auch Menschenrechte sind, die Menschen einfach haben, und das setzt die Kirche bis heute nicht um.
… | …
die Kirche [ist] tatsächlich ja ein System von Macht und auch von Missbrauch […] und eine Täterorganisation, die nicht die Bereitschaft zur Veränderung zeigt
… | …
dass wir ganz dringend in der katholischen Kirche eine unabhängige, vielleicht sogar staatliche Aufklärung brauchen, weil wenn Kirchenleitungen sich sozusagen selbst aufarbeiten und selbst kontrollieren, wie das ja bisher geschieht, und Zugriffsrechte auf Aufarbeitungskommissionen, auf Unterlagen, auf Veröffentlichungen von Gutachten und Studien haben, dann kann das nicht gut sein
… | …
Ich kann jeden Menschen verstehen, der Frustration hat, und die Fortschritte sind wirklich sehr, sehr langsam.
… | …
dass Menschenrechte ein Leitprinzip auch für die katholische Kirche sein muss und Strukturen geschaffen hat, in der sie demokratisch ist, in der sie Beteiligung zulässt, in der sie Männer und Frauen gleichberechtigt und Menschen jedes Geschlechts und jeder sexuellen Orientierung gleichberechtigt.
… | …
dass Menschen weiterhin aus der Kirche austreten werden […] Entweder treten halt Menschen aus, die dringend Reformen sich wünschen und sehen, dass sie nicht kommen, oder wenn die Reformen kommen, werden Menschen austreten, die sich wünschen, dass alles so bleibt, wie es ist. […] «

Ute Welty, Gregor Podschun [Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend]  ::  Deutschlandfunk Kultur Interview  ::  23.02.2021  ::  Bund der Deutschen Katholischen Jugend: „Die Kirche ist eine Täterorganisation“  ::  https://www.deutschlandfunkkultur.de/bund-der-deutschen-katholischen-jugend-die-kirche-ist-eine.1008.de.html?dram:article_id=492992


Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft. Das Beanstandete wird dann unverzüglich entfernt. Ich möchte, durch die Zitate, meine LeserInnen motivieren, den vollständigen Artikel des Urhebers zu lesen. | Eventuelle Werbung in optischer Nähe zu diesem Artikel stammt nicht von mir, sondern vom Social-Media-Hoster. Ich sehe diese Werbung nicht und bin nicht am Verdienst oder Gewinn beteiligt.

Kommentare können aktuell nicht moderiert werden.

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPLink, RSOPRadio | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Gewissenhaftigkeit & Verantwortungsbewusstsein.

Introvertierte sind sehr gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Ihnen ist wichtig, eine Aufgabe korrekt zu erledigen und Fehler zu vermeiden.

– introvertiert.org

Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPIntroversion | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Hochwasser | Peter Wohlleben auf facebook

Hochwasser | Peter Wohlleben auf facebook

Der Beitrag, das Video ist öffentlich und somit auch ohne facebook-Konto anzuschauen.


Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter Press This!, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Alternativlosigkeit auszurufen ist eine Verdummung!

» […] Ich möchte, dass ihr in Panik geratet. Auch sie [Greta Thunberg] arbeitet mit einem Modell von Zeitknappheit, ähnlich wie [Carl Friedich von] Weizsäcker, wonach zwischen einem starken Affekt und einer wichtigen Einsicht eine Verknüpfung hergestellt werden muss.

Nur so ließen sich Wandlungen begünstigen, die angesichts der allgemeinen Frivolität nicht durchsetzbar wären.

Das Betriebsklima moderner Konsumgesellschaften ist Leichsinn, und die Erzeugung von Leichtsinn bildet die Hauptaufgabe der medialen Wirklichkeitskonstruktionen.

Die Schwierigkeit liegt also darin, den Leichtsinn zu durchbrechen und Ernst einzuführen, wo er systemisch nicht erwünscht ist, vor allem beim Konsum und beim Energiehaushalt.

Insofern ist das Corona-Paradigma einer Regierung anhand von Ausnahmeverordnungen sehr bedeutsam, weil jetzt die Politik ihre letzte Ausrede aus der Hand gegeben hat, nämlich: dass sie nicht kann, wie sie will.

Wir haben gesehen, was sie kann, wenn sie will. Wo hinreichend starke politische Willensspannungen sind, da lässt sich sehr viel machen. […] «

  • Peter Sloterdijk | taz FUTURZWEI | »Wer sind wir, um die liberale Demokratie aufzugeben?«, Warum treten zunehmend Leute aus der Wirklichkeit aus, Peter Sloterdijk? | 16/2021, 10.03.2021, https://www.tazfuturzwei.de

Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Ragbag Today:

Veröffentlicht unter RSOPZitat | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen