Moonlight Sonata: Adagio (Recomposed by Maya Beiser)

Maya Beiser
Moonlight Sonata: Adagio

(Recomposed by Maya Beiser)


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Mein Freund der Baum. | abc.etüden & Liebster Award 1/13

Manchmal wünschte ich mir, ein Baum zu sein.

abc.etüden | Füße, harmonisch, wünschen

abc.etüden | Füße, harmonisch, wünschen

Imagine being a tree. What kind of tree would you be? Please feel free to describe yourself as far as the kind of tree is concerned, your roots, your age, your needs and so on.

Imagine being a tree. What kind of tree would you be? Please feel free to describe yourself as far as the kind of tree is concerned, your roots, your age, your needs and so on.

Eine Platane in unserem Park am Rheinufer.

Meine Wurzeln würden tief ins Erdreich gehen, ich wäre fest verwurzelt und das Grundwasser des Rheins würde mir Feuchtigkeit spenden.

Ich würde beständig wachsen, jedes Jahr meine alte Rinde abwerfen und neue Rinde wachsen lassen; so bliebe ich geschmeidig und lange lebendig.

Ich wäre darauf bedacht, in harmonischer Nachbarschaft zu Kastanien und Blutbuchen zu leben.
Diese Harmonie wäre durch drei Kriege gestört worden: die Schlacht bei Neuwied am 18.04.1797, den Ersten Weltkrieg, der 1918 russische, französische und belgische Kriegsgefangene nach Neuwied trieb und der Zweite Weltkrieg zerstörte Neuwied zu 18 Prozent; außer einem Granatsplitter wäre ich unbeschadet davongekommen – von meiner Kastanie zur Rechten hätte ich mich verabschieden müssen.

Ich hätte meine Oma und meine Mutter im Abstand von dreißig Jahren zu meinen „Füßen“ spielend erlebt, wäre errötet, als meine Eltern sich, an meinen Stamm anlehnend, das erste Mal küssten und liebten, hätte mich gesehen, mit dem Kindergarten „Geh aus mein Herz und suche Freud“ singend durch den Park gehend und mich viele Jahre später eine unerwiderte Liebeserklärung auf einer Parkbank aussprechend.

Auch als Baum wäre ich ein Fels in der Brandung, freute mich über jedes Treibgut, das das Hochwasser jährlich antriebe.

Ich würde kichern, wenn die Eichhörnchen an meinem Stamm und auf meinen Ästen mit ihren Krallen hoch- und runterrasten, würde dem Specht den Weg zu Würmen, Laven, Raupen und Insekten weisen und mich bei ihm fürs Beseitigen bedanken, würde die Nester der Vögel mit meinen großen Blättern schützen und hätte bei jedem Gewitter furchtbare Angst durch einen heißen Blitz verbrannt oder gespalten zu werden.

Ich wünschte mir, noch lange leben zu können und wartete jedes Jahr erneut auf die spielenden Kinder, die zwitschernden Vögel, die sich küssenden Paare und die Händchen haltenden Grauhaarigen.

 

Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Inspiration: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/07/07/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-28-29-19-wortspende-von-kopf-und-gestalt/ & https://murmelmeister.com/2019/07/16/nominated-1/

Liebster Award:

Thank the person who nominated you, and put a link to their blog on your blog. Try to include a little promotion for the person who nominated you. They will thank you for it and those who you nominate will also help you out as well.:

Vielen Dank Sovely von https://murmelmeister.com für die Nominierung von RedSkiesOverParadise für den Liebster Award. Darüber freue ich mich. Sovely ist ein durch und durch positiver Mensch mit viel Lebensfreude. Wenn ihr ihre Website besucht, merkt ihr bald, wie alles mit Herz und Seele durchtränkt ist. Vielen Dank, Sovely, für deine herausfordernden Fragen, die ich versuche, nach und nach, zu beantworten. Liebe Grüße, Bernd

Answer the 5 13 creative and unique questions given to you.:

Siehe oben und in den kommenden Wochen.

Write a small post about what motivates you in life (not just in blogging):

Was lässt mich jeden Morgen aufstehen?
Neugierde. Ich bin neugierig wie ein Kind, will wissen wie die Dinge, Tiere und Menschen funktionieren und ticken, warum sie geworden sind, wie sie sind; ich will wissen, wie ich funktioniere und wie ich ticke, warum ich geworden bin, wie ich bin und werde niemals erwachsen sein, weil erwachsen ein lebenslanger Prozess ist.
Die Begegnung mit der Natur, mit Tieren und mit Menschen bewegt mich. Ich beobachte und lasse mich gerne von charismatischen Menschen mitreißen. Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn Kinder sich freuen und Erwachsene sich wie Kinder freuen und bekomme eine andere Gänsehaut, wenn ich sehe, was Menschen Menschen, Menschen Tieren und Menschen der Natur entsetzliches antun.
Deshalb und weil ich meine Tagträume liebe und solange Schmetterlinge in mir sind, bewege ich mich.
Und ich „blogge“, weil ich dies alles (mit)teilen möchte.

Nominate 2 – 6 blogs that you feel would enjoy blogging about this award the award. Create 5 creative and unique questions for your nominees.:

Wie immer, seit ich hier unterwegs bin, werde ich niemanden nominieren.

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» Introvertierte entscheiden sich eher dazu, Single zu sein. …

Sie fühlen sich ohne Partner weniger einsam als Extrovertierte und verzichten aus verschiedenen Gründen bewusst auf eine Partnerschaft. Das heißt jedoch nicht, dass sie ihnen nicht gut tun würde. «

introvertiert.org


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„Der Tod …“ und dessen Vermarktung „… ist ein Meister aus Deutschland.“

» […] Die Massentierhaltung hat den Geist der Menschen zerstört. Deutschland ist seit dem Dritten Reich ein Hauptantreiber der industriellen „Tierproduktion“. Mittlerweile hat das Geschehen apokalyptische Dimensionen angenommen. Die großen Massenmedien aber blenden das Thema aus und kaschieren es sogar auf verschiedene Weise. Sie meiden die unangenehme Wirklichkeit, weil sie durch deren Ausleuchtung Publikumsanteile und somit Werbeeinnahmen verlieren würden. In der Folge sind sie mittlerweile zu den eigentlichen Hauptverantwortlichen geworden. Und sie tragen die Hauptschuld an der Eskalation einer kollektiven Psychose, die den Geist der Menschheit vernichtet hat.
… | …
Klammert man einmal die rein zwischenmenschlichen Verbrechen vollkommen aus, die Deutschland über die Welt gebracht hat oder auch im Land selbst stattgefunden haben, dann bleiben weitere, sehr dunkle Flecken auf der Weste. Und der mit Abstand größte und dunkelste davon liegt in einer gigantisch großen Schattenwelt, für die die Bezeichnung „Hölle“ sicher keine Übertreibung ist: Die industrielle Massentierhaltung.

Milliarden Säuger, Vögel und andere Tiere verbringen dort von der Außenwelt abgetrennt ihre gesamte Lebensspanne in einem grausamen Sklavendasein. Sie sind aufs Engste zusammengedrängt und sehen niemals eine Pflanze, den Mond oder die Sonne. Zur erzwungenen Fortpflanzung werden sie mit Plastikröhren vergewaltigt. Den Küken wird die Schnabelspitze abgepetzt, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig verletzen. Männlichen Ferkeln schneidet man ohne Betäubung die Hoden ab, damit später das billige Fleisch besser schmeckt. Kühe tragen durch extreme Zuchtwahl solch große Euter, dass sie vor Schmerzen kaum laufen können. Masthühnern wachsen in drei Wochen so schwere Brustmuskeln, dass sie beim Versuch aufzustehen nach vorne überkippen.

Und weil die gequälten Tiere all das eigentlich gar nicht überstehen könnten, werden sie mit vielen verschiedenen Medikamenten am Leben gehalten.
… | …
Der Mensch hat den Planeten nach Hunderten Millionen Jahren der freien Entfaltung in eine Welt der brutalen Versklavung verwandelt.

Abgesehen von den USA dürfte kein anderer Staat historisch so viel zur Eskalation der beispiellosen Perversion beigetragen haben wie Deutschland. Schon die Nationalsozialisten stellten wahrscheinlich sogar die erste Regierung der gesamten Zivilisationsgeschichte überhaupt, die zum Zwecke der Produktionssteigerung die „Nutztierhaltung“ in die industrielle Schiene lenkte und diese Richtung dann auch anderen Ländern aufzwängte.
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Mittlerweile sehen Experten […] im Dritten Reich den eigentlichen Anfang der heutigen industriellen Massentierhaltung.
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So erlangte der eigentlich recht kleine Staat schon 2008 hinter den USA den zweiten Platz unter den größten Exporteuren von Schweinefleisch. Kurz danach wurde Deutschland zum weltweiten Spitzenreiter.
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Große Zeitungen wie der Tagesspiegel […] titeln mit der Überschrift: „Deutschland ist beim Tierwohl international führend“ […]. Dabei ist diese Aussage nicht nur falsch, sondern stellt die tatsächlichen Gegebenheiten auf den Kopf.
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Während etwa die betäubungslose Kastration von männlichen Ferkeln in Ländern wie Belgien, Schweiz oder Schweden seit Jahren verboten ist, werden in Deutschland fast allen Schweinemännchen — jedes Jahr etwa 20 Millionen — in ihren ersten Lebenstagen bei vollem Bewusstsein die Hoden abgeschnitten.
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So ist […] der nach eigenen Angaben weltweite Marktführer bei der Herstellung von „modernsten“ Massenhaltungsanlagen für Hühner und Schweine eine deutsche Firma aus Vechta, die „Big Dutchman AG“. Ihr Umsatz liegt im Milliardenbereich und ihre Technologien bestehen aus hermetisch abgeschlossenen Hallen und computergesteuerten Automatiken zur Fütterung und Klimatisierung. Mittels eines um den Globus gespannten Vertriebsnetzes drückt die Firma ihre Hochtechnologien auch in wirtschaftlich ärmste Länder. Genau dieses Prinzip ist es, das jedes Jahr die Existenz von Millionen extensiven Kleinbauern und schließlich die zivilisatorischen Strukturen der jeweiligen Regionen vernichtet.
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Auch der in den 1990er Jahren begonnene Aufbau der mittlerweile apokalyptisch großen Massentierhaltungsindustrie in China wurde maßgeblich begleitet von unzähligen wechselseitigen Besuchen zur Übertragung des führenden Know-hows aus Deutschland.
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Jeder erwachsene Mensch ohne kognitive Einschränkungen ist grundsätzlich über die Existenz der Schattenwelt informiert und er weiß, dass sie die Quelle dieser Produkte ist. Mit dem Einkauf übernimmt er also die Verantwortung für das Schicksal der jeweiligen konkreten Individuen. Eine systemische Verantwortung kann ihm aber nicht zugeschoben werden.

Erst oberhalb des Endverbrauchers befinden sich dann die Felder der multiplikativen Verantwortlichkeit. Vier davon sind heute weitgehend in sich verflochten. Dies sind zunächst die industriellen Produzenten und der Handel als Unternehmer. Darauf aufbauend kommen die Lobbyvereinigungen ins Spiel, wobei in Deutschland der „Deutsche Bauernverband“, DBV, die unangefochtene Führungsrolle einnimmt. Und schließlich sind es die politischen Mandatsträger, die über Beschlüsse in Gremien wie Kabinett, Parlamentsauschüsse und Bundesrat auf die Gesetzgebung wirken, an die sich Produzenten und Handel halten müssen.

In Deutschland ist es allerdings geradezu Tradition, dass der Landwirtschaftsausschuss des Bundestages von Politikern besetzt wird, die aufs Engste mit dem Deutschen Bauernverband verbunden sind. Dieser gilt als die mächtigste Lobbyorganisation des Landes überhaupt.
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die mit Abstand größte und tiefste Verantwortung — und somit auch Schuld — liegt in einem anderen Bereich: bei den führenden Massenmedien. Wie eben schon kurz angerissen, bauen sie eine Scheinwirklichkeit auf und blenden gleichzeitig die realen Gegebenheiten aus. Nur durch die so geschaffene künstliche Fassade konnte die Perversion so ungebremst eskalieren, wie es tatsächlich geschah.
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Und mit […] der Ausblendung der vom Menschen geschaffenen gigantischen Hölle, funktioniert das ganz ähnlich. Wenn man also gezielt darauf achtet, dann fällt es schließlich auf, dass praktisch alle großen Medien das Thema so weiträumig umschiffen, dass sie letztlich nur noch gelegentliche Alibi-Beiträge veröffentlichen. Und auch diese werden sehr vorsichtig und sparsam eingesetzt. Die vielen Milliarden Tiere, welche etwa 65 Prozent der Biomasse aller Landwirbeltiere des Planeten bilden, werden einfach aus der Scheinwirklichkeit ausgeklammert.

Auf den beiden meist genutzten allgemeinen Nachrichtenseiten des Internets, Bild.de und Spiegel Online, deren Millionenpublikum schon einen beträchtlichen Teil der deutschen Bevölkerung abdeckt, lassen sich alle Komponenten der Scheinwirklichkeit gut beobachten.
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Von den ohnehin nur wenigen Beiträgen, in denen solche Begriffe wie „Intensivtierhaltung“ oder „Massentierhaltung“ vorkommen, bleiben aus den zurückliegenden 12 Monaten auf Bild.de gerade mal sechs Artikel übrig, die wirklich auf das eigentliche Kernthema fokussieren. Bei Spiegel Online sind es sogar nur drei Beiträge. In diesem Zeitraum erschienen auf den beiden Seiten hochgerechnet jeweils zwischen 20.000 und 30.000 Artikel.
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Nun sollte man kurz innehalten und wenigstens die leitenden Redakteure der großen Massenmedien ein wenig in Schutz nehmen. Zwar lässt sich an ihrer Schuld nichts beschönigen. Aber es handelt sich um schwache, oft weitgehend willenlose Persönlichkeiten, die allesamt einen Prozess durchlaufen haben, in dem nur jene durchkommen können, die sich mit Haut und Haar den wirtschaftlichen Zielen ihrer Arbeitgeber unterwerfen.
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Die Menschen wissen ja letztlich, woher die Produkte in ihrem Kühlschrank stammen. Sie tragen also die Hölle in ihren Köpfen herum. Aber sie wollen sie verdrängen und nicht daran erinnert werden. Ein Medium, welches das doch tut, werden sie meiden. Und ein solches, das es unterlässt und sie sogar etwa noch mit niedlichen Knuddeltierchen oder mit Projektionen der „grausamen Natur“ betäubt, werden sie belohnen.

Wegen all dem wird also ein nicht linientreuer und aufmüpfiger Redakteur ganz sicher nicht in die oberen Ränge der großen Massenmedien gelassen. Wer frühzeitig dadurch auffällt, das verbotene Thema über die notwendigen Alibi-Berichte hinaus fokussieren zu wollen, der wird auf irgendeine Weise aussortiert. Und dieses Phänomen zieht sich fast genauso auch durch die öffentlich-rechtlichen Medien.
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Ein Claus Kleber wird sich nicht freiwillig die Beliebtheit seines „Heute Journal“ kaputtmachen — deswegen existiert die gigantische Schattenwelt darin eben nicht.
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Die Verantwortlichen in den großen Massenmedien sind tatsächlich sogar die indirekten Hauptantreiber der gigantischen Perversion.
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Führende Massenmedien mit Millionenpublikum […] haben […] eine ebensolche besondere Verantwortung von extremer Tragweite, die nicht mit der Unterwerfung unter die reine Wirtschaftlichkeit vereinbar ist. Wenn sie […] nicht in der Lage sind, die Wirklichkeit offen zu behandeln und sie so darzustellen, wie sie tatsächlich ist, dann haben die Betreiber und die sonstigen Führungskräfte die absolute Pflicht, das schädliche Medium sofort einzustellen.

Wenn sie dies nicht tun und stattdessen sogar aus rein wirtschaftlichen Gründen eine völlig verfälschte und verdrehte Scheinwirklichkeit verkaufen, dann sind sie echte Verbrecher im wahrsten Sinne des Wortes. Sie täuschen und zerstören den kollektiven Geist einschließlich der nachkommenden Generation. Sie führen ihn immer weiter weg von der Wirklichkeit und hinein in eine Schizophrenie, in der er sich auflöst und untergeht.

Sie zerstören das Bild von der Natur und lassen die Menschheit zu einem Psychopathen werden, der verzückt lächelnd seinem abgewetzten Teddybären über den Kopf streichelt, während unten im Keller die angeketteten Opfer in ihren Fäkalien dahinsiechen.

Das was die Massenmedien tun, ließe sich auch mit einem Drogendealer vergleichen, der die Jugendlichen auf dem Schulhof mit immer mehr spottbilligem Heroin versorgt.
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In den Verwicklungen rund um die industrielle Massentierhaltung wird also sehr deutlich eine Psychose sichtbar, die den kollektiven Geist der Menschheit vollständig durchdringt.
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Auslöser war die sogenannte Neolitische Revolution, also der kulturelle Übergang der Nahrungsbeschaffung vom reinen Jagen und Sammeln freier Lebewesen hin zum Halten und Züchten von Pflanzen und Tieren.
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Mit dem Aufkommen der industriellen Massentierhaltung entstand eine neue Höhe des kognitiven Problems. Die Perversion erreichte nun einen solch extremen Grad, dass keine Religion und keine Philosophie mehr eine auch nur ansatzweise schlüssige Ersatzwirklichkeit liefern konnte.
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Nun ist also ein geistiger Leerlauf entstanden, durch den sich der Mensch wie in einem immer schneller drehenden Karussell der Flachheit und Albernheit um sich selbst dreht. Er kennt kein anderes Thema mehr als „Mensch“. Und in diesem Zustand gibt es überhaupt keine Überlebensfähigkeit mehr.
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Der verwirrte und überlebensunfähige Geist der Menschheit vernichtet mit jeder Regung weitere Teile der Natur.
… | …
Die industrielle Massentierhaltung ist also auf der psychischen Ebene das akute Kernproblem der heutigen Zivilisation.
… | …
[…] jedes Jahr [werden also weiterhin] 20 Millionen kleinen Schweinen bei vollem Bewusstsein die Hoden abgeschnitten. Und anschließend schickt man sie für ihr gesamtes Leben bis zur völlig chancenlosen Schlachtung in die perverse Hölle, welche zugleich die Köpfe der Menschen zerstört.
… | …
Niemand wird es schaffen, jetzt in der Schlussphase noch in die Kontrollkabine des Karussells zu kommen, um die Verbrecher von dort zu vertreiben und die Bremse zu ziehen. Denkbar wären allenfalls noch alternative Möglichkeiten durch Nothandlungen, die aber hier aus juristischen Gründen nicht weiter erörtert werden können. Die moralische und vernünftige Legitimierung ist schon längst mehr als gegeben. «

Steffen Pichler | Hinter Den Schlagzeilen – Rubikon | 14.11.2018 | Die Hölle im Kopf | https://hinter-den-schlagzeilen.de/die-hoelle-im-kopfhttps://www.rubikon.news/artikel/die-holle-im-kopf

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Selma Hermann

» Selma Hermann wurde am 17. Juli 1895 als als Tochter von Nathan (*3.8.1847 Langendernbach/Hessen-Nassau) und Rebecka Löwenstein (*12.6.1850 Steinfischbach/Hessen-Nassau) in Esch/Untertaunus geboren. Neben zwei Brüdern hatte sie eine Schwester namens Rosa, die in Niederbieber mit Oskar Salomon verheiratet war.

Selma Hermann 1895 - 1942

Selma Hermann 1895 – 1942

Selma Hermann war verheiratet mit Julius Hermann; sie wohnten in Heddesdorf, Kirchplatz 8 (heute: Neuwied). Beide emigrierten nach Amsterdam, Roerstraat 1151, und wurden von dort im Sammellager Westerbork interniert.

Das Ehepaar wurde am 2. Oktober 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Selma Hermann wurde dort am 5. Oktober 1942 ermordet. Ihr Mann Julius wurde in Kosel aus dem Zug genommen und in Schoppinitz, einem Außenlager von Auschwitz, zur Zwangsarbeit gezwungen, wo er auch starb. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=79:hermann-selma&catid=8&Itemid=119 [abgerufen am 16.07.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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„Das Auto ist ein Auslaufmodell, weil es einfach nicht flächeneffizient organisiert werden kann.“ [1]

» Das Auto ist eines der dümmsten technischen Geräte, die derzeit auf dem Markt sind. «

Klaus Haefner | 1991

[1]: Heiner Monheim, Zwischen Fußverkehr und Drohnentaxi, https://www.www-mag.de/debatten/beitrag/zwischen-fussverkehr-und-drohnentaxi


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Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund? | 414/1000 Fragen

Ich stehe lieber im Hintergrund. Schon immer. Wenn man mich als Kind in den Mittelpunkt stellte, kam es durchaus vor, dass ich mich total verweigerte und regungslos dastand und eisern schwieg.

Ich habe große Hemmungen, mich in den Mittelpunkt zu stellen, mich zu präsentieren oder gar zu „vermarkten“; vor allem vor größeren Menschenmengen – und die beginnen ab 10 Personen. Ich bin dann sehr aufgeregt und angespannt.

Im Laufe meines Berufslebens habe ich gelernt, mit solchen Situationen umzugehen; ich schlüpfe bei solchen Gelegenheiten in die Rolle eines Redners, schauspielere sozusagen und kann dadurch durchaus erfolgreich Reden halten.

Freiwillig stelle ich mich solchen Situationen aber nicht und ich versuche, der Aufmerksamkeit durch andere auszuweichen.
Öffentliche Anerkennung vor vielen Menschen bringt mich in arge Verlegenheit.

Und ich habe gelernt, dass es nicht gut ist, gegen sein Temperament anzuleben.

Im Hintergrund stehend, kann ich diejenigen, die gerne im Vordergrund stehen, sehr gut unterstützen und ihnen Rückhalt geben.


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