Konstantin Wecker: Der wahre Skandal | … ist für den Liedermacher eine Demokratie, die zur Fassade und Beute weniger Superreicher degeneriert ist.

„Der Faschismus, macht Wecker klar, marschiert nicht nur im Braunhemd einher. Mitunter schleicht er sich im Maßanzug und Krawatte in unsere Institutionen und in unsere Gedanken. | “Wir müssen wählen. Wir können eine Demokratie haben, oder wir können eine Konzentration von Reichtümern in den Händen einiger Weniger haben, aber wir können nicht beides haben.“ | Wie es aussieht, haben wir bereits gewählt. Wir haben uns wohl entschieden, lethargisch diese Konzentration von Reichtümern in den Händen einiger Weniger hinzunehmen. Wir haben uns, wie es aussieht, entschieden, nichts dagegen zu unternehmen. Uns nicht zu wehren. Es über uns ergehen zu lassen. Und damit haben wir uns mehr oder weniger dazu entschlossen, unsere demokratischen Rechte nicht mehr wahr zu nehmen. | Wir dürfen nicht aufgeben und uns nicht hinter Zynismus verschanzen. Wir müssen uns vernetzen und, jede und jeder auf seine Art, nach seinen Möglichkeiten am Ball bleiben. Empören wir uns, denn was wir geboten bekommen ist mehr als empörend. Lassen wir uns nicht von einer sogenannten Elite das Fell über die Ohren ziehen, beschweren wir uns bei unseren örtlich greifbaren Politikern, lasst uns wieder auf die Straße gehen, gründen wir Initiativen und versuchen wir dieses kostbarste politische Gut, das wir im Laufe unserer blutigen Menschheitsgeschichte erringen konnten, für das unzählige vor uns ihr Leben lassen mussten, die Demokratie, uns wieder anzueignen. Denn sie gehört uns und nicht einer kleinen Gruppe von Menschen, die glauben, uns als dummes Stimmvieh im Griff zu haben.“

27.05.2013 | von Konstantin Wecker

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