„Mein Zorn ist echt“

„Kabarettist Georg Schramm erkundet den Aufstand. Ein Gespräch über politischen Amok, den richtigen Selbstmord und die Veränderungen aus der Mitte des Bürgertums. | Es geht nicht darum, Ackermann zu erschießen. Es geht um die Sehnsucht, sich aus der Ohnmacht zu befreien. | Diese Ruhe in Deutschland ist doch beängstigend, oder nicht? Aber das Gegenteil, die Aufwallung, ist es auch. Ich habe große Angst davor. | Protest anzuführen ist doch nicht geil. Es ist unheimlich. | Sie können das mit der Theaterbombe symbolisch nehmen. So ist die Stimmung in Deutschland. | Ich habe das Gefühl, die Zweidrittelgesellschaft ist schon da. | Und wenn es bei uns eines Tages zu Unruhen kommt, aus welchen Gründen auch immer: Ich hoffe, dass ich dann auf dem Platz bin. | Amok ist die pure Verzweiflungstat, gegen etwas anzurennen, gegen das man nur verlieren kann. | Die Vorstellung, dass meine Kinder und meine Frau jemanden pflegen müssen, der sie nicht mehr kennt, der nur noch den Namen trägt, finde ich furchtbar. Das kann Menschen ruinieren, und das ist es nicht wert, finde ich. Der Freitod ist etwas sehr Wertvolles und Positives. “

18.08.2013 | von Martin Kaul, Georg Schramm

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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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