Nur der Streuselkuchen ist Privatsache oder Nicht alles was über Merkels Handy geht hat absoluten Anspruch auf Privatheit.

„Die Frage, die sich eigentlich stellt und die in den Qualitätsmedien so gut wie nicht gestellt wird, hat nichts mit dem Handy der Kanzlerin an sich zu tun. Sie lautet: Was sind WIR eigentlich wert? Oder konkreter, damit dieses Wir sich klärt: Was sind ordinäre Bürger, kleine Männer und Frauen, Normalos, Allerweltsmenschen oder Otto Normalbespitzelte wert? Das was die Masse betrifft, degradiert man rhetorisch zu einem Spaß, etwas was man ertragen muss, wenn man die Freiheit in Sicherheit garantiert haben möchte. Für einen Teil der Medien, den politischen Betrieb, ihre [Merkels] Partei insbesondere und natürlich für sie selbst [Angela Merkel] steht hingegen fest: Sie [Angela Merkel] ist (sich) wichtiger als 80 Millionen Menschen dieses Landes. | Was hat sie eigentlich zu verbergen? Sagte die Frau nicht oft und gerne, dass niemand etwas befürchten muss, wenn er nichts zu verbergen hat? Jetzt wurde auch sie auf Neuland gestossen. Das ist bei aller Sauerei erfreulich. Noch erfreulicher wäre es, wenn sich nun WikiLeaks daranmachte, ihre Kontakte und Gesprächsprotokolle, vielleicht sogar den jeweiligen Inhalt der Telefonate, der Öffentlichkeit zu überreichen. Wäre schon nicht unspannend zu erfahren, ob sie die direkte Durchwahl zur Finanzmafia hat und ob sie neulich entweder mit BMW, Audi oder Mercedes zwecks Abgasnormen telefoniert hat. Oder riefen die drei Konzerne sie zum Rapport an? | Meine Privatsphäre ist nichts wert. Und deine, lieber Leser, auch nicht.“

26.10.2013 | von Roberto De Lapuente

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Über Red Skies Over Paradise

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