Gefahrenzone: Ukrainische Verhältnisse in Hamburg

„Was gelegentlich heißer brennt, als der Staat hinnehmen muss, ist der Protest gegen eine Politik der sozialen Kälte, der Vertreibung, der Ellbogengesellschaft – ausgefochten mit dem Schlagwerkzeug aus Geld, Kontakten, Besitz, dem Recht der Wohlhabenden, Einflussreichen …. | … Wer die Verhältnismäßigkeiten nicht verletzt, sondern ad absurdum führt, wer zivile Gewalt mit uniformierter Willkür bis hin zu bewusst lancierten Falschmeldungen über den Ablauf linker Attacken beantwortet, der nutzt den Ausnahmezustand nicht zur Ordnung, sondern manipuliert sie zum eigenen Machterhalt …. | … Subtiler hätte auch Thomas Hobbes’ Leviathan kaum seine Macht gesichert. … | … Sie [die Polizei] schafft durch eine Art institutionalisierter Dauerdemonstration in der willkürlich gefassten Gefahrenzone exakt jene Sicherheitsgefährdung, die sie doch eigentlich einzudämmen vorgibt. … | … Acht Hektar, auf denen Grundrechte außer Kraft sind und Kontrollen ohne Anlass, Leibesvisitationen, selbst Platzverweise möglich. Kurzum: eine Notstandszone nach Polizeiermessen. Unablässig, unbefristet. Ukrainische Verhältnisse in Hamburg-Mitte.“

12.01.2014 | von Jan Freitag

alles lesen => http://www.deutschlandfunk.de/gefahrenzone-ukrainische-verhaeltnisse-in-hamburg.720.de.html?dram%3Aarticle_id=274341

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
Dieser Beitrag wurde unter RSOPLink abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.