Bitte einmal Tanken und zurück.

‚(…) “Ja schon eine ganze Menge. Ich hab lange gespart. Im Wagen sind zwei Kanister Tränen der vergangenen Jahre, drei Beutel voll Genervtheitsserum”, ein Strauß voll Missmut, zwei große Kartons Angst und.. ach ja, eine kleine Tüte voll Wut, die hab ich auch dabei….” (…).

westendstories

Die Reservelampe leuchtet gefährlich. Am Anfang war es nur ein kurzes Blinken und Aufflackern. Mittlerweile leuchtete das Rot so kräftig auf, das ein Tanken unvermeidbar ist. Die Straße zieht sich und zieht sich. Immer wieder wird die Grade durch Kurven gebrochen. Manchmal sind rechts oder auch links wundervolle Landschaften und Seen im Blick. Ruhige Momente des Friedens sind dort zu finden. Kurz anhalten. Die Sonnenstrahlen wärmen und füllen den Tank ein wenig auf. Weiter geht s. Rauhe Landschaften, dunkle Bäume, Nebelschwaden zieren den Weg, Angst macht sich breit. Die Lampe ist mittlerweile zinnoberrot. Weiter. Hinter dem bedrohlich wirkenden grauen Schleier , ein Blumenmeer linke Seite. Lässt für einen Moment rasten. Sattes grün, leuchtendes gelb, das Herz erfreut ein wenig. Es leuchtet nur noch hummerrot. Kann nicht mehr weit sein. Nach der nächsten Kurve muss doch die verdammte Tanksäule sein. Rechte Kurve, linke Kurve. Konzentration und Kraft. Eine Grade. Steppe. Kahle…

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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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