Muss er seine Ängste therapieren lassen?

»Wer selbst Ängste gut verdrängen kann, wird die Aufforderung, eine Therapie zu machen, nicht so empfinden, dass ihn jemand von einem drückenden Schuh befreien will, sondern dass er einen Schuh anziehen soll, der ihm nicht passt.«

02.10.2014 | von Wolfgang Schmidbauer

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7 Antworten zu Muss er seine Ängste therapieren lassen?

  1. nandalya schreibt:

    Ich finde es immer schwierig jeden und alles zu analysieren. Der Mensch ist krank weil … Ich kann jeden Mensch verstehen, der seine Freiheit braucht. Erst mit Yuki habe ich diese gern aufgegeben. Ohne Elfe fehlt mir was ;-) Wie gehst du mit Nähe um?

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  2. Christiane schreibt:

    Die Frage ist doch, wie es zwei Leute miteinander aushalten (in den großen Fragen), die so unterschiedlich mit Ängsten umgehen. Finde ich ziemlich schwierig.

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    • Ich weiß nicht. Ist hier nicht der Knackpunkt, das unterschiedliche Bedürfnis nach Distanz und Nähe? Wenn der Eine seine eigene Wohnung nicht aufgeben möchte und die Andere von einer gemeinsamen Wohnung träumt?

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      • Christiane schreibt:

        Ich folge der Argumentation des Therapeuten, der da ein Ängste-Problem sieht. „Andere möchten sicheren Abstand – sie fürchten sich, ihre Autonomie zu verlieren.“
        Wenn sie mit ihrem Liebsten zusammenziehen will und er dauerhaft nicht (dauerhaft = Wohnungskauf), dann halte ich das für ein grundlegendes Problem.

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