Gefangene eines Salafisten

Kerstin Wenzel hat ein Schreckliches erlebt: Jahrelang waren sie und ihre Kinder Gefangene Ihres Mannes, der sich vom liberalen Moslem zum Salafisten gewandelt hat. Dann konnte sie fliehen und hat dafür gesorgt, dass er heute im Gefängnis sitzt.

Eine Art Therapie

… sollte es eigentlich sein. Kerstin Wenzel fing an, ihre schrecklichen Erlebnisse aufzuschreiben, um sie zu verarbeiten. Doch nachdem immer mehr Menschen sie angesprochen haben, hat sie sich entschlossen, ihre Geschichte zu veröffentlichen. Denn so kann sie, wie sie meint, vielleicht andere Frauen aufrütteln, sich rechtzeitig zu wehren und zu fliehen, wenn ihre Männer gewalttätig oder radikal werden.

Kein Hassbuch

Ein Hassbuch auf den Islam soll „Abaya“ nicht sein. Darauf legt Kerstin Wenzel wert. Sie selbst ist gläubige Muslima. Doch sie warnt vor denen, die ihre Religion absolut setzen und Andersgläubige verachten. Und vor denen, die im Namen einer Religion Gewalt ausüben.

„Die Frau gehört ins Haus“

…“und vom Haus nur noch ins Grab.“ Mit dieser Begründung hat ihr Ex-Mann Mohammed sie jahrelang eingesperrt, sie und die vier Kinder immer wieder brutal misshandelt. Dass sie nicht eher den Mut gefunden hat, zu fliehen, kann sich Kerstin Wenzel als „die Frau, die ich heute bin“ auch nicht mehr wirklich erklären.

Quelle: http://www.swr.de/swr1/rp/programm/wenzel-kerstin/-/id=446640/did=15293636/nid=446640/q4gzc3/index.html

Auszug aus dem Buch: http://www.huffingtonpost.de/kerstin-wenzel/meine-kinder-bekommst-du-nicht_b_6984522.html

32-minütiger Podcast (mp3) Katja Heijnen (SWR) im Gespräch am 19.04.15 mit Kerstin Wenzel: http://mp3-download.swr.de/swr1/rp/leute/20150419-1000.12844s.mp3

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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