»People help the people, don’t they?«

»Es ist furchtbar schwierig eine menschliche Beziehung einzugehen, wenn der andere nicht glücklich und mit sich im Reinen ist. Denn Menschen neigen dazu, sich von dir zu versprechen, dass du sie glücklich machst. Dass du ihre negativen Emotionen vertreibst und positive auslöst. Sie erwarten von dir, dass sie sich mit dir besser und vollkommener fühlen. Und wenn das auf Dauer nicht klappt, distanzieren sie sich wieder von dir oder suchen sich neue Menschen, von denen sie Selbiges wollen. Aber das funktioniert nicht. Das geht einfach nicht. Niemand kann dir geben, was du brauchst, um glücklich zu sein, wenn du es nicht von dir selbst aus hast. Das ist unmöglich. Und das von anderen zu erwarten ist schlichtweg unfair. Sie können es dir nicht geben. Du musst zu *dir* finden und zu deinem dir selbst innewohnenden Glück und Zufriedenheit. Erst wenn du im Einklang mit deinem inneren Wesen bist, wenn dir dein Horizont, sowie dein Standpunkt klar ist, kannst du mit anderen Menschen eine Bindung eingehen. Sonst wird sie scheitern. Erst musst du vollkommen sein, bevor du nach Ergänzung suchst.
Ich möchte mit niemandem zusammen sein, der mich braucht.
Ich möchte mit jemandem zusammen sein, der mich will.«

Pensamientos. | inmadurez (27.06.2013)

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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8 Antworten zu »People help the people, don’t they?«

  1. wolkenbeobachterin schreibt:

    Jetzt wollte ich gerade zum Satz: „Erst musst du vollkommen sein, bevor du nach Ergänzung suchst.“ etwas schreiben und sehe, dass es bei Euch ähnlich rumort bei dieser Aussage. Ich würde noch ergänzen wollen, dass man nicht fertig und perfekt sein muss. Es gibt immer Menschen, die ähnlich „schwingen“, wie es so schön heißt, die an ähnlichen Punkten stehen, wie man selbst, mit denen man zusammen wachsen kann, (nein, ich meine nicht zusammenwachsen). Und das ist doch ein wesentlicher Punkt, finde ich. Dass es auch, trotz und auch wegen auch vorhandener Unterschiedlichkeiten etwas werden kann mit Zweien, sei es in einer Beziehung, oder auch in einer Freundschaft, wenn beide sich füreinander interessieren und auch engagieren. Ich sagte beide. :-)

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  2. Ariana schreibt:

    Naja, einen vollkommenen Menschen gibt es meines Erachtens nicht. Wir sind es selbst nicht und können es von anderen nicht erwarten…

    Das Zitat von Paulo Coelho bringt es für mich auf den Punkt:
    „Die Liebe ist nicht im anderen, sie ist in uns selbst; wir erwecken sie. Aber für dieses Erwecken brauchen wir den anderen. Das Universum ergibt nur einen Sinn, wenn wir jemanden haben, mit dem wir unsere Gefühle teilen können.“

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    • wolkenbeobachterin schreibt:

      Das Universum ergibt auch Sinn, wenn es diesen Menschen nicht gibt, mit dem wir unsere Gefühle teilen können. Aber möglicherweise einen anderen? Ich denke, dass „Sinn“ oder „Liebeserfahrung“ nicht abhängig ist von einem Gegenüber. Der Mensch „allein“ ist ja auch dazu in der Lage ebensolches zu erfahren / erleben / erkennen für sich allein als Individuum.
      Vielen Dank für das anregende Zitat, liebe Ariana.

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  3. Ich würde ja gerne in dem Artikel „vollkommen“ durch „vollständig“ ersetzen wollen. | Wenn man mit sich im Reinen ist, sieht man plötzlich Türen, wo vorher Wände waren. | Ich kann mir sehr wohl vorstellen mit jemandem zusammen zu sein, der mich braucht, wenn ich bedingungslos geben kann und dadurch Glück empfinde. | Oder gegenseitiges Brauchen im Sinne von „sich ergänzen“.

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  4. kittygirl1988 schreibt:

    Wenn man vollkommen ist, dann braucht man keine Ergänzung. Und es gibt Dinge, die nur zu zweit funktionieren, weil man einfach einen Gegenpart dafür braucht… Selbst wenn man selbst genau weiss, was man selbst gerade in dieser Lebensphase braucht und sich da gefunden hat – so macht es nicht automatisch glücklich, einen Partner zu haben, der einen will, sondern er muss dann auch da mitspielen wollen, die gleiche Schiene fahren wollen…einfach in die gleiche Richtung sehen wie man selbst…

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  5. maribey schreibt:

    Vollkommen sein geht nicht, denke ich, doch den Grundgedanken finde ich sehr wahr.

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  6. Richtig, sehe ich auch so…

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