»Gewalt gegen Männer | Wenn Frauen ihre Fäuste einsetzen«

»Die Männer müssen üben, Grenzen zu setzen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen
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Viele Männer, die zu uns kommen, haben ein sehr niedriges Selbstwertgefühl
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397 derartige Fälle habe es 2013 [allein in Hannover] gegeben
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Entscheidend ist für ihn, dass es Männer gibt, die unter Frauengewalt leiden.
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Dabei gehe es nicht nur um körperliche, sondern auch um psychische Gewalt. Manche Männer litten zum Beispiel darunter, dass ihre Frauen sie demütigten oder permanent kontrollierten. Aber auch Selbstmordankündigungen oder die Drohung mit dem Sorgerechtsentzug für die Kinder könnten eine Form von psychischer Gewalt darstellen. Häufig gehe das eine in das andere über.
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Zwar werden Frauen sehr viel öfter Opfer von häuslicher Gewalt, dennoch seien in etwa zehn Prozent der Fälle Männer die Leidtragenden
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435 Frauenhäusern stünden nur drei Männerhäuser gegenüber.
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Denn häufig bräuchten Männer lange, bis sie nach Hilfe suchen.
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Männer haben keine Opfer-Identität. Sie fürchteten, „als Weichei“ stigmatisiert zu werden, wenn sie zugeben, dass sie von ihrer Frau geschlagen oder in anderer Weise drangsaliert werden.
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Männer, die von ihren Frauen verprügelt werden, passen schlecht ins gesellschaftliche Rollenklischee. Es gibt sie trotzdem. Doch entsprechende Hilfsangebote sind rar.«

12.03.2015 | von Katharina Schuler

alles lesen => http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/maenner-gewalt-frauen/komplettansicht

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5 Antworten zu »Gewalt gegen Männer | Wenn Frauen ihre Fäuste einsetzen«

  1. nandalya schreibt:

    Ein ernstes Thema. Gewalt ist niemals gut. Was mich an dem Artikel stört ist die Überschrift. Frauen schlagen Männer nicht mit Fäusten. Klingt natürlich besser, ist klar. Was mir noch fehlt ist eine konkrete Zahl von echter Gewalt. Von diesen 10 Prozent dürfte es nur eine geringe Menge sein. Die Mehrheit sind Psychospiele.

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    • Doch. Es ist möglich. Nein, es ist nicht nur möglich, es passiert tatsächlich. | Eine bundesweite Statistik gibt es nicht. »Das Landeskriminalamt Berlin ermittelte 2013 bei insgesamt rund 14.300 Fällen von häuslicher Gewalt sogar 23,8 Prozent weibliche Verdächtige.« | Ja, es geht nicht nur um körperliche, sondern auch um psychische Gewalt. Worte können hart wie Fäuste sein. | Nein, um „Spiele“ geht es absolut nicht.

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      • nandalya schreibt:

        Wir haben uns missverstanden, lieber Bernd. Ja, es gibt weibliche Gewalt gegen Männer. Aber Frauen schlagen nur im Film mit Fäusten. Der Grund: Frauen haben (meist!) viel feingliedrige Hände / Finger, als Männer. Was passiert, wenn die „zarte Faust“ einer Frau, auf die Stirn eines Mannes trifft? Instinktiv wird sich jeder Mensch in eine Schutzhaltung begeben und das Kinn in Richtung Brust bewegen und die Stirn damit getroffen werden. Mit der härteste Knochen im Körper eines Menschen. Die Finger der Frau sind also entweder gebrochen, falls sie mit aller Kraft schlägt, oder schmerzen fürchterlich. Frauen werden rein instinktiv mit der Handfläche schlagen, also quasi eine Ohrfeige verpassen. Zur Polemik neigende JournalistInnen, werden daraus natürlich „die Faust“ machen. Jetzt alles klar? ;-) (Oder muss ich dich verhauen? :D :D ::D :D)

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        • Schlagende Argumente? | Nein, eine Frau kann auch die Hände zu Fäuste ballen. Ja, eine Frau wird nicht mit der Faust ins Gesicht des Gegenübers schlagen. | Ich musste miterleben, wie eine Frau mit beiden Fäusten den Oberkörper eines Mannes traktierte. | Nichts ist dem Menschen fremd, weder Mann noch Frau.

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  2. Habe mir gedacht, dass es für Männer schwierig ist sich Hilfe zu holen. Ob sich etwas daran ändern wird, bezweifle ich.

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