Das bisschen Haushalt.

»Die Freud-Schülerin Melanie Klein sagte sinngemäß, dass der Prozess des Erwachsenwerdens erst mit dem Tod ende.
… | …
Wir alle tragen unser Stück Unreife in uns und können am besten damit umgehen, wenn wir uns das auch eingestehen.
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Wer das Wort „unreif“ vorwurfsvoll im Munde führt, sollte achtgeben, dass die Kritik nicht auf ihn zurückfällt.«

21.05.2015 | von Wolfgang Schmidbauer

alles lesen => http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/19/beziehung-haushalt-erziehung-unreif-wolfgang-schmidbauer

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3 Antworten zu Das bisschen Haushalt.

  1. Christiane schreibt:

    Dazu könnte ich mich ja wieder mal problemlos aufregen. Ich finde es bedenklich, den Partner als „unreif“ zu bezeichnen, unterscheide mich aber in dem Warum und in seiner Einschätzung der Situation bezogen auf die Mutter.
    Was denkst du?
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • Einem ersten Impuls nachgebend, hätte ich Pia in ihrer Reaktion recht gegeben. Aber, was soll’s? Es kann ihr egal sein und sie sollte sich freuen, wenn zuhause alles in Ordnung ist und ihr Mann durch die Unterstützung seiner Mutter ausgeruht und ausgeglichen ist. Rücksichtsvoll ist, wenn die Schwiegermama bei den Wochenendaufenthalten nicht zugegen ist. Rücksichtsvoll ist auch, wenn Pias Sachen unberührt blieben und ansonsten ohne ihre Zustimmung nichts in der Wohnung verändert wurde. Ihr Mann hätte auch eine stundenweise Haushaltshilfe auf dem Arbeitsmarkt einstellen können. Es sind immer wieder vergangene Kränkungen, die uns heute unnötig selbst den Weg verbauen.

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      • Christiane schreibt:

        Hans hat eine Mutter, die denkt, das Frauen nicht arbeiten sollen. Wenn sie es schafft, diese Meinung für sich zu behalten und neutral zu sein, stimme ich dir zu.
        Leider glaube ich das nicht, ich vermute viel eher, dass sie gegen Pias Berufstätigkeit mehr oder weniger deutlich Stellung bezieht. Und dann bezweifle ich, dass Hans (um des lieben Friedens willen) sich auf die Hinterbeine stellt und seine Mutter in ihre Grenzen bittet. Mein Wort dabei ist Grenzüberschreitung. Auch dass Pia mit „unreif“ reagiert, ist für mich ein Indiz dafür.
        Klar hat Hans die Hilfe seiner Mutter angenommen, mir ist auch klar, dass ich nur mutmaße, dass diese Hilfe aufgedrängt und nicht nur angeboten wurde. Ich glaube, ich hätte es tatsächlich gut gefunden, wenn Hans für den Haushalt eine Putzfrau eingestellt hätte und sich die Kinderbetreuung vielleicht stärker mit der Oma geteilt hätte.

        Pia: Wer jemanden als „unreif“ bezeichnet, stellt sich damit in eine Position, in der er das (angeblich) beurteilen kann, und wertet zugleich (ab). Halte ich in einer Partnerschaft auf Augenhöhe zumindest für bedenklich. Wenn Pia gesagt hätte: „Okay, du machst es dir bequem“, dann hätte ich das mitgetragen.

        (Recht hast du mit den Kränkungen.)
        ;-)

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