Militarisierung & Kriegsvorbereitungen

»Kriegsführung im 21. Jahrhundert
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Am [… | 07.04.15] beginnt die maßgeblich aus Bundeswehrsoldaten bestehende „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) der NATO eine Reihe von Manövern zur Vorbereitung auf ihre künftige Rolle als „Speerspitze“ für Kriegsoperationen des Militärbündnisses.
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Trainiert wird dabei sowohl die Alarmierung der Elitetruppe als auch ihre kurzfristige Verlegung innerhalb des NATO-Gebiets.
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Geprobt wird ein Interventionskrieg in einem fiktiven Land am Horn von Afrika.
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bereitet sich die zur Hälfte aus Bundeswehrsoldaten bestehende, 5.000 bis 7.000 Mann starke „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) der NATO auf ihre Rolle als „Speerspitze“ künftiger Kriegsoperationen vor
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Die Eliteeinheit, deren deutschen Kern das im sächsischen Marienberg stationierte Panzergrenadierbataillon 371 bildet, diene damit der „Stärkung der Abschreckung gegenüber Russland“
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gehe es dabei darum, „Terroristen“ davon abzuhalten, das Territorium eines befreundeten Landes zu „infiltrieren“ und dort eine „Staatskrise“ auszulösen. Zu diesem Zweck werde die VJTF „Seite an Seite“ mit der örtlichen Polizei sowie „Sicherheits- und Grenzschutzbehörden“ agieren.
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Auf der Basis computergestützter Simulationen werde die „Führung eines Krieges hoher Intensität“ geprobt
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„Nach einem aus Norden vorgetragenen Angriff des Landes Bothnien auf die zu Estland gehörende Insel Hiiumaa geht es darum, die feindlichen Kräfte zurückzuwerfen.“ Der Einsatz habe dabei „in einem zivilen Umfeld und in einem Kommunikationsklima“ stattgefunden, „das weitgehend durch soziale Netzwerke bestimmt war, deren drehbuchartig vorbereitete Aktivitäten laufend überwacht wurden“, hieß es: „Insbesondere bei den aufgetretenen Zwistigkeiten zwischen Anhängern und Gegnern der Nato-Operation … spielte die Analyse solcher Kommunikationen eine beträchtliche Rolle bei der Entschlussfassung.“
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„dass mit Bothnien Russland gemeint war“
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Wie das US-Militär erklärt, handele es sich um das „größte Manöver seit dem Fall der Berliner Mauer“, mit dem das westliche Militärbündnis das Ziel verfolge, der Welt die Fähigkeiten seiner unter der Bezeichnung „NATO Response Force“ firmierenden schnellen Eingreiftruppe „deutlich sichtbar“ zu machen. Deren „Speerspitze“ bilden in erster Linie Angehörige der Bundeswehr.«

07.05.2015 | von german-foreign-policy

alles lesen => http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59085

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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