Militarisierung V

»Zu Militärinterventionen in Konflikte anderenorts gibt es vielfältige Alternativen, die in den Begriffen der Zivilen Konfliktbearbeitung gebündelt sind.
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Es gibt Alternativen zu militärischen Interventionen und zu militärischer Verteidigung.
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Die Bundeswehr versteht sich heute als eine „Armee im Einsatz“. Das bedeutet, dass sie an militärischen Auseinandersetzungen beteiligt ist, kämpft und tötet. Das Grundrecht auf Leben, ein universales Menschenrecht, scheint keine Rolle zu spielen, sobald es um Militär und Krieg geht. Töten als Soldat ist legal – aber deshalb noch lange nicht legitim.
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Wir fordern,

– dass die Bundesrepublik Deutschland beschließt, endlich abzurüsten anstatt neue Waffen anzuschaffen und zukünftige Kriegseinsätze vorzubereiten. Unser Ziel ist eine waffenlose Gesellschaft, die Konflikte national wie international ausschließlich mit zivilen, gewaltfreien Methoden bearbeitet;

– dass jegliche öffentliche Werbung für die Bundeswehr verboten wird und insbesondere Kinder und Jugendliche nicht mehr Zielgruppe für solche Werbung sind. Waffen und Töten sind nicht „jugendfrei“!

– dass die Städte und Kommunen keine öffentlichen Plätze für die Bundeswehr zur Verfügung stellen;

– dass die Bundesregierung die Forderung der UN-Kinderrechtskonvention endlich umsetzt und das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre (aktuell 17 Jahre) anhebt;

– dass der „Tag der Bundeswehr“ umgehend wieder abgeschafft wird und die „Premiere“ gleichzeitig die Abschiedsvorstellung wird.«

10.06.2015 | von Christine Schweitzer

alles lesen => http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009222.html

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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