Wer sein Recht auf Soziale Marktwirtschaft nicht verteidigt, wird es verlieren [1].

»…die Arroganz der Arbeitgeber lehrt uns, dass es mit individuellen Streiks nicht getan sein kann gegen diese Arroganz der Mächtigen
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Ein Generalstreik ist das Gebot gegen die anti-gewerkschaftliche Konstitution, mit der die Mächtigen dieses Land regieren
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Aufhören mit allem, für eine Zeit lang die Pflichten als Bürger der Deutschland AG aufgeben und sich nur Rechte herausnehmen, um denen in den Chefetagen und ihren Lohnschreibern deutlich zu machen, dass es so nicht weitergehen kann: Das täte uns jetzt gut.
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Um denen nachhaltig klar zu machen: Ihr hattet euren Spaß, euren Reibach, euren Wohlstand auf unsere Kosten – aber jetzt ist es aus, jetzt steht wieder Teilhabe auf der Agenda, höhere Löhne, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eben alles, wofür Arbeitskämpfe so stehen.
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Es gibt Unmengen von Menschen, die sich unterbezahlt und ausgebeutet fühlen – und es auch sind. Bei der Bahn, im öffentlichen Dienst, bei der Post oder bei Online-Versandhändlern.
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Das dürfte wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges sein.
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Unzählige arbeiten für Niedriglöhne
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Andere haben zwei oder drei Jobs.
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Sie hätten gar keine Zeit, sich zu organisieren. Geschweige denn die finanziellen Mittel, um sich einen Monatsbeitrag leisten zu können.
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Sie [die Arbeitgeber] diktieren in Zeitungen, die ihrer Leitlinie folgen, dass der neue Streikwahnsinn nur Wachstum und Wohlstand gefährde und daher höchst unvernünftig sei.
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In den Kommentarspalten halten sie sich Knechte, die ihren Kurs gegen die Arbeitnehmer in hübsche Worte kleiden und die Meinung in diesem Lande stark beeinflussen.
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Jahrelang haben sie alles bekommen, was sie wollten: Lohnzurückhaltung, devote Belegschaften und gewerkschaftliche Gegenspieler, die sich im Sinne von ökonomischer Vernunft zurückhielten.
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dass nun endlich wieder gewerkschaftliche Stärke gezeigt wird, ist keine schlechte Entwicklung.
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Endlich traut man sich in diesem Land wieder rücksichtsloser zu streiken. Ob bei der Bahn, in Kindergärten oder bei der Post: Man wagt wieder Ausstände, um seine Interessen durchzuboxen. Aber so richtig beeindrucken lassen sich die Arbeitgeber nicht. Ein Generalstreik wäre jetzt nötig.«

[1] Die Soziale Marktwirtschaft wurde im Staatsvertrag von 1990 zwischen der Bundesrepublik und der DDR als gemeinsame Wirtschaftsordnung für die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vereinbart.

18.06.2015 | von Roberto J. De Lapuente

alles lesen => http://www.neues-deutschland.de/artikel/974953.generalstreik-damit-die-chefetagen-aufwachen.html

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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