Er ist wieder da? Er war nie weg. Er ist tief verwurzelt in der deutschen Volksseele. Und die rechten deutschen Maden verpuppen sich gerade. Bald fliegen sie …

»Der Verfassungsschutz war eine Nazi-Gründung in der jungen Bundesrepublik. Der braune Haufen wurde nie ausgemistet. Bis heute stinkt er zum Himmel. Dort werden immer noch jene V-Leute gepflegt, die dem rechten Terror Informationen, Struktur und Geld beschaffen. Wer den NSU-Prozess beobachtet, kann feststellen, was und wen diese Behörde schützt: Die Hintermänner des braunen Terrors.
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„Die parlamentarischen Kontrolleure blickten in unglaubliche Abgründe einer organisierten Verantwortungslosigkeit der Sicherheitsorgane. Entsprechend vernichtend fällt nun parteiübergreifend das Urteil aus, obwohl der Abschlussbericht nach vorläufiger Einschätzung keineswegs alle wesentlichen Fragen nach den Hintergründen der [NSU-]Mordserie beantworten kann und sich mit dem Problem des institutionellen Rassismus, der tief im staatlichen Handeln verwurzelt ist, zu wenig auseinandersetzt.“
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Rundherum wächst nach den Anschlägen in Paris die Terror-Hysterie. Schon wird der Einsatz der Bundeswehr in Syrien erwogen. Angeblich, um Deutschland vor dem Terror zu schützen. Anderswo wächst Moos über den Terror.
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Seit man von der Terror-Organisation NSU weiß, gab und gibt es in der Bundesrepublik Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern. Zum Terror und seinen Verbindungslinien in das Amt, das die Verfassung schützen soll.
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Es tagte schon der Thüringer Untersuchungsausschuss „Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“ ohne erkennbare Konsequenzen.
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Es tagte der Sächsische Ausschuss, dem zeitweilig ein NPD-Mitglied angehörte. Und er tagt immer noch, ohne brauchbares Ergebnis.
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Es tagte der Bayerische Ausschuss, der nach 31 – teils öffentlichen, teils geheimen – Sitzungen über ein Jahr hinweg einen Schlussbericht vorlegte, der in diesem Satz gipfelt: „Die Arbeit im Untersuchungsausschuss war aufgrund des Untersuchungsgegenstandes geprägt vom Umgang mit Angelegenheiten, die im staatlichen Interesse durch besondere Sicherheitsmaßnahmen vor Unbefugten geheim zu halten waren.“
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Es hat der nordrheinwestfälische Untersuchungsausschuss zu tagen begonnen[:]
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Die Spuren sind so kalt wie toter Fisch, aber was da stinkt, ist offenkundig die über Jahre angezogene Untersuchungsbremse.
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Nach langen Verhinderungsbemühungen tagt seit dem 19. Februar 2015 sogar der hessische Untersuchungsausschuss, obwohl die schwarz-grüne Landesregierung ihn auf keinen Fall wollte.
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Der einstige Innenminister Bouffier verhinderte damals, mit Nachwirkungen bis heute, die Vernehmung jenes verdächtigen Verfassungsschutz-Beamten, der am 6. April 2006 zumindest Zeuge beim Mord an Halit Yozgat in dessen Internetcafé gewesen sein muss. Unter rechtsstaatlichen Bedingungen nennt man das Strafvereitelung im Amt, im grün-schwarzen Hessen macht man sich offenkundig primär Sorgen, zu welchem Ziel die immer noch nicht erfolgte Vernehmung des Ministerpräsidenten führen könnte.
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Schließlich kam es endlich auch in einem GRÜN geführten Land, in Baden-Württemberg, zu einem NSU-Ausschuss. Obwohl der koalitionäre Innenminister Reinhold Gall von der SPD den düsteren Fall der vom NSU ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter als „Zufallsopfer“ einordnete.
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Es hat der nordrheinwestfälische Untersuchungsausschuss zu tagen begonnen
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Kein vernünftiger Mensch glaubt, dass die Gruppe, die so niedlich „Terror Trio“ genannt wird, allein gehandelt hat. Seit dem 6. Mai 2013 dauert der NSU-Prozess in München an. Das braune Netzwerk spielt dort kaum eine Rolle.
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Rund um den rechten Terror, in den NSU-Anschlägen gebündelt, tragen bereits die Fragen das Grauen in sich.
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[…] Anschläge auf Flüchtlinge […] in Deutschland[:] Brandanschläge, Schüsse, Molotow Cocktails, Attentate aller Art.
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Trügen die Anschläge das Etikett „Islam“ hätte der Polizeiapparat längst die Backen aufgeblasen, wäre die Bundeswehr im Gerede zum Schutz der Asylbewerber-Heime.«

26.11.2015 | von U. Gellermann

alles lesen => http://www.rationalgalerie.de/home/der-deutsche-terror.html

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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3 Antworten zu Er ist wieder da? Er war nie weg. Er ist tief verwurzelt in der deutschen Volksseele. Und die rechten deutschen Maden verpuppen sich gerade. Bald fliegen sie …

  1. nandalya schreibt:

    Es ist viel zu einfach nur nach rechts zu blicken. Die „Rechten“ hat man geschaffen. Sie sind das Symptom unserer Zeit. Und jeder Tag der vergeht, jeder Tag an dem eine Kanzlerin eisern schweigt, jeder Tag lässt eine AfD erstarken.

    Ich predige seit Jahren, was die NSU wirklich (gewesen?) ist. Interessiert die Leute nicht. Auch der Autor ist auf einem Auge blind. Wie leider die meisten Menschen. Der Terror, lieber Bernd, kommt klar erkennbar auch von Linken. Und nur zögernd gesteht das die Presse ein. Auf Druck sozialer Netzwerke.

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