»Rosa Levy«

»Rosa Levy wurde am 19. Oktober 1890 als Rosa Levy in Waldbreitbach geboren.

Sie war verheiratet mit Ferdinand Levy, der am Morgen nach der Pogromnacht 1938 zusammengeschlagen wurde; das Ehepaar wohnte in Neuwied, Engerser Straße 12 (heute: Engerser Straße 2).

Lt. Gedenkbuch Berlin und Yad Vashem wurde Rosa Levy mit ihrer Tochter Margot in das Ghetto Terezin/Theresienstadt deportiert und ermordet.

Plater Robinson, Tulane University (USA) und Biograph der Tochter Liselotte Levy-Weil, ist im Besitz des letzten Briefes von Rosa Levy vom März 1942. Er vermutet, dass Mutter und Tochter kurz darauf nach Izbica und von dort nach Belzec oder Sobibor deportiert wurden. Dies schließt er daraus, dass die Beiden auf keiner Theresienstadt-Transportliste zu finden sind und daraus, dass eine Neuwieder Überlebende des KZ Theresienstadt berichtete, sie seien definitiv nicht in Theresienstadt gewesen. Robinson schließt einen Selbstmord nicht aus.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=126:levy-rosa&catid=8&Itemid=119 {abgerufen am 2016-02-20-08-53-24}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

„Night will fall“ [https://youtu.be/wnIBHNNvN8M], Director: André Singer, UK, 2014, 75 Min., FSK: nicht bewertet

Stein126[1]

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