Gegen den Willen der Bevölkerung.

»Hass ist, im Unterschied zur Angst, der Versuch der Abwehr von Demütigung, also man hat nicht Angst vor einem anderen oder vor einer Gefahr, sondern es geht um Demütigung, um die Wiederherstellung von Integrität und Würde. Hass entsteht, wenn diese Demütigung besonders traumatisch und besonders unaufhörlich und besonders ausweglos erscheint. Der Hass auf die Politiker und auf das Establishment ergibt sich naheliegend aus der Politik der letzten Jahre: So kümmert sich die Regierung zum Beispiel beim Thema Krieg keinen Pfifferling um den Willen der Bevölkerung. Aber nicht nur da. Bereits Hartz IV, also die Agenda 2010, wurde und wird gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Es wird versprochen, Deutschland stark zu machen, aber die Bevölkerung zahlt diese Politik, ohne etwas dafür zu bekommen. Also der Wohlstand wird sukzessive abgeschmolzen bis zu dem Punkt, dass man jetzt sogar daran denkt, das Bargeld abzuschaffen, womit die letzte Möglichkeit, sich an der Kontrolle des Staates vorbei noch ein paar Ersparnisse zu retten, wegfällt.«

Professor Klaus-Jürgen Bruder, Vorsitzender Neue Gesellschaft für Psychologie

Professor Klaus-Jürgen Bruder, Regine Naeckel | Hintergrund – Das Nachrichtenmagazin | im März 2016 | „Die Politik führt permanent vor, dass die Bevölkerung sie keinen Pfifferling interessiert“ | http://www.hintergrund.de/201604033913/politik/inland/die-politik-fuehrt-permanent-vor-dass-die-bevoelkerung-sie-keinen-pfifferling-interessiert.html | Der Artikel erschien zuerst im aktuellen Hintergrund-Magazin 2, 2016. | Hier [1] können Sie das Heft einzeln bestellen oder Hintergrund abonnieren.

[1]: http://www.hintergrund.de/heft-bestellen.html

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5 Gedanken zu “Gegen den Willen der Bevölkerung.

  1. NWO. Das Erdöl wird knapp. Niemand kann dann 8 Milliarden Menschen ernähren. Also braucht es Kontrolle, Krieg und Krankheiten, um die Überlebenden ca. 1 – 2 Milliarden Menschen weltweit zu kontrollieren.

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    • Erst einmal musste ich auf den Kalender schauen: tatsächlich – heute ist Samstag. Ein Samstagskommentar von dir? (-; | Was du schreibst ist ja nicht alternativlos. Wahrscheinleich aber (macht-)politisch gewollt. Gewollt von ein paar erwachsenen, trotzigen Kindern, die Macht und Reichtum anhäufen wollen und nichts teilen können. Die Schöpfung wird sie überleben.

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    • Was ist das für ein Tier, die Gier?
      Es frisst an mir,
      Es frisst in dir,
      Will mehr und mehr
      Und frisst uns leer.

      Wo kommt das her,
      Das Tier, und wer
      Erschuf sie nur,
      Die Kreatur?

      Wo ist das finstre Höllenloch,
      Aus dem die Teufelsbestie kroch,
      Die sich allein dadurch vermehrt,
      In dem sie dich und mich verzehrt?

      Und wann fängt dieses Elend an,
      Dass man genug nicht kriegen kann
      Und plötzlich einfach so vergisst,
      Dass man doch längst gesättigt ist
      Und weiter frisst und frisst und frisst?

      Und trifft dann so ein Nimmersatt
      Auf jemanden, der etwas hat,
      Was er nicht hat und gar nicht braucht,

      Dann will er’s auch.

      Wie? Das soll’s schon gewesen sein?
      Nein, einer geht bestimmt noch rein!
      Und überhaupt – da ist doch wer,
      Der frisst tatsächlich noch viel mehr.
      Und plötzlich sind sie dann zu zweit:
      Die Gier und ihre Brut der Neid.

      Das bringt mich noch einmal ins Grab,
      Dass der was hat, das ich nicht hab,
      Dass der wo ist, wo ich nicht bin,
      Das will ich auch, da muss ich hin!

      Warum denn der?
      Warum nicht ich?
      Was der für sich,
      Will ich für mich!
      Der lebt in Saus
      Und lebt in Braus
      Mit Frau und Hund und Geld und Haus
      Und hängt den coolen Großkotz raus.

      Wahrscheinlich alles auf Kredit,
      Und unsereiner kommt nicht mit.
      Der protzt und prahlt
      Und strotzt und strahlt.
      Wie der schon geht.
      Wie der schon steht.
      Wie der sich um sich selber dreht.

      Und wie der aus dem Auto steigt
      Und aller Welt den Hintern zeigt.

      Blasierte Sau!
      Und seine Frau
      Ist ganz genau
      So arrogant
      Und degoutant!

      Und diese Blagen,
      Die es wagen
      Die Nasen so unendlich hoch zu tragen!

      Dann hört er aber auf, der Spaß! –
      So kommt zu Neid und Gier der Hass

      Und sind die erst einmal zu dritt,
      Fehlt nur noch ein ganz kleiner Schritt,
      Bis dass der Mensch komplett verroht
      Und schlägt den anderen halbtot.

      Und wenn ihr fragt:

      Wer hat ihn bloß so weit gebracht?
      Das hat allein die Gier gemacht!

      -Wilfried Schmickler, Die Gier

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