»Ein sozial-ökologischer Wandel muss von unten durchgesetzt werden.«

»Überall werden die Ergebnisse des Klimagipfels als historisch gefeiert. Ich kann mich diesem Jubel über ‪#‎COP21‬ leider nicht anschließen.

Denn das Klimaabkommen nimmt billigend in Kauf, dass die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weiter zugunsten von Profitinteressen vernichtet werden. Zwar taucht die 1,5-Grad-Grenze im Text auf, aber es wird nicht einmal erwähnt, dass 90 Prozent der fossilen Ressourcen im Boden bleiben müssten und die Welt ihren Treibhausgasausstoß bis 2050 um mindestens 70 Prozent senken müsste um eine massive Zerstörung der Lebensgrundlagen zu verhindern.

Außerdem ist das Abkommen der Regierungen scheinheilig, weil sie damit vorgeben, den Klimawandel mit wachsweichen Paragraphen stoppen zu können, während sie gleichzeitig knallharte Freihandelsabkommen durchsetzen – die wieder zu Lasten der Umwelt und des Klimas gehen werden.

Das zeigt: Auch beim Klimaschutz können wir uns auf die herrschenden Krisenverwalter nicht verlassen, ein sozial-ökologischer Wandel muss von unten durchgesetzt werden.«

Katja Kipping | facebook | 14.12.2015 | https://www.facebook.com/KatjaKipping/posts/1065092853522707

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