… und dieses Licht dort brennt für dich, und dieses Licht …

»Wenn der Mond am Fluss spazieren geht,
und Mutter Fuchs ihre Kinder nach Hause trägt.
Wenn die Krähe im Flug mit der Dunkelheit schwimmt,
und ein Mädchen im Schlaf helle Lieder singt.
Hier werden wir uns wiederseh’n – am Ufer der Nacht – und schwimmen geh’n.

Wenn der Tag dich quält, und du weiter willst,
sich die Welten dreh’n und du nichts dabei fühlst.
Wenn du nicht mehr weißt, was der Morgen will,
du erwachst in dir und alles ist still.
Wenn du zu sehr liebst, dass du’s nicht erträgst,
komm in die Nacht – es gibt einen Weg.
Hier werden wir uns wiederseh’n – am Ufer der Nacht.

Zwischen Zeichen und Schatten und Zwischenräumen,
hinter Trümmern und Tür’n und all unsern Träumen.
Über Berge, Zeit und Raum – meine Liebe findet mich im Traum.

Da ist ein Fenster in meinen Träumen, in diesem Fenster brennt ein Licht.
Da ist ein Fenster in meinen Träumen, und dieses Licht dort brennt für dich!

…und dieses Licht dort brennt für dich, und dieses Licht …«

Selig: Traumfenster

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