„Morgens in den Nebel schauend, mich fragend, wo das Leben bleibt.“

»Tee trinkend und Schwarzbrot kauend, zähl‘ ich die Tage.
Großstadtschluchten ziehen mich ein, es klappert hier und da.
Ich bilde mir zu leben ein, im Rinnstein stirbt ein Schwein.

In Bahnhofshallen groß und kalt, träum ich von dem Sommerwald.
Ich geh auf die Straße raus, wohin fahren die Züge?

Ich hab ja meinen Markt und meinen Fluss, über den ich jeden Morgen geh‘ …«

Philipp Poisel: Markt und Fluss

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5 Gedanken zu “„Morgens in den Nebel schauend, mich fragend, wo das Leben bleibt.“

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