Spielball Menschheit.

»[…] Whistleblower wie Chelsea Manning und Edward Snowden informieren über Aktivitäten von Regierungen – in dem Fall der US-Regierung, weil die Massenmedien in den USA streng kontrolliert werden. Das amerikanische Volk hätte sonst nicht erfahren, welche Rolle das US-Militär in Irak etwa bei der Tötung unschuldiger Zivilisten spielt.
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Die Einstufung von Informationen zeigt, dass die Regierung manchmal nicht berücksichtigt, dass das amerikanische Volk ein Recht hat zu erfahren, was mit seinen Steuergeldern bezahlt wird. Die Whistleblower sind also sehr wichtig.
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In einer Demokratie müssen wir wissen, welche Entscheidungen unsere Regierung trifft.
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Es gibt vieles, das die Menschen in den USA und dem Rest der Welt rechtzeitig wissen sollten, damit sie es verhindern können.
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Amerikaner im Allgemeinen und viele Deutsche wissen nicht, dass es ohne Ramstein keinen Drohnenkrieg geben kann.
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ich vermute, dass der Mangel an Krieg beziehungsweise der Frieden schlecht ist für das Geschäft, schlecht für die Kriegsmaschine, schlecht für die Hersteller von Drohnen, schlecht für jene, die vom Verkauf von Rüstungsgütern profitieren
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Wenn man weiter Drohnen schickt und Bomben abwirft, dann tötet man Menschen, dann wird man jeweils 50 oder 100 weitere Terroristen schaffen, die aus den Familien der Überlebenden kommen.
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In anderen Worten, die US-Regierung kannte die terroristische Gefahr, die damit für die syrische Bevölkerung verbunden war. War der IS-Terrorismus im US-Interesse?
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Und die Leute wundern sich, wo Al Qaida herkommt? Sie kommen von den Mudschaheddin, die von den USA unterstützt wurden.
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Die deutsche Regierung weiß, dass das ständige Geschrei „Assad muss weg! Assad muss weg!“ keine Politik ist. Es ist eine Losung. Man muss schon auch die Frage stellen: „Was kommt nach Assad?“ Und diese Aussicht sieht nicht gerade schön aus. Hoffentlich kommen die Menschen wieder zur Besinnung und sagen: „Lasst uns sehen wie wir das Ding lösen können, ohne die Menschen in halb Syrien mit Drohnen zu töten.“ […]«

Harald Neuber, Elizabeth Murray, Ray McGovern | Telepolis | 26.09.2015 | „Frieden ist eben schlecht fürs Geschäft“ | http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/46/46092/1.html

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