Das Denken in seine Schranken verweisen, weil es behindern und krank machen kann und sich mit seinem Herzen verbinden, sodass der Verstand einen wertvollen Verbündeten bekommt.

»Nichts alberner als zu glauben, daß, wer genau denken könne, nicht fühlen könne, und daß Denken nicht leidenschaftlich sei. Das glauben allein Sentimentale. Umgekehrt muß unser Fühlen genau so genau sein wie unser Denken. Und unser Denken genau so passioniert wie unser Fühlen. Das weiß nur der nicht, der weder fühlen noch denken kann. […] Nicht nur gilt, daß, wer nicht genau denken kann, auch nicht genau fühlen könne, sondern auch umgekehrt, daß, wer nicht genau fühlen kann, auch nicht genau denken könne. Wer die zwei als antipodische Tätigkeiten oder Zustände hinstellt oder, sich auf sein Fühlen berufend, das Denken verächtlich macht, der weiß ebensowenig, was Fühlen ist, wie was Denken ist; der kann weder das eine noch das andere.«

Günther Anders, Ketzereien

Fundstelle: http://phelotom.tumblr.com/post/141442329830/nichts-alberner-als-zu-glauben-da%C3%9F-wer-genau

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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7 Antworten zu Das Denken in seine Schranken verweisen, weil es behindern und krank machen kann und sich mit seinem Herzen verbinden, sodass der Verstand einen wertvollen Verbündeten bekommt.

  1. karfunkelfee schreibt:

    Das las auch ich gern. Es stimmt…✨

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  2. Eine Frau schreibt:

    Ich lese Deine Texte gerne.

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  3. wolkenbeobachterin schreibt:

    Irgendwas stimmt mit dem Link nicht. Da kommt das hier:

    There’s nothing here.
    Whatever you were looking for doesn’t currently exist at this address. Unless you were looking for this error page, in which case: Congrats! You totally found it.

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