„Der Hunger der Menschen in verschiedenen Teilen der Welt rührt daher, dass viele von uns viel zu viel mehr nehmen als sie brauchen.”

»[…] Das Geschäft mit dem Fleisch boomt! Schweinemast: Die Tiere gebären mehr Ferkel, als die Sauen Zitzen haben. Sie sind weitaus größer, breiter und schwerer als noch vor 20 Jahren. Also werden überzählige oder zu kleine und schwache Ferkel einfach an der Stallwand totgeschlagen. In den ersten Tagen werden fast allen Ferkeln die Ringelschwänze gekürzt und die Eckzähne abgeschliffen. Nach etwa sechs Wochen kommen sie dann in die Mast.
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Der Hunger nach Fleisch hat verheerende Konsequenzen: In China nehmen gesundheitliche Probleme der Bevölkerung durch die veränderte Ernährung stetig zu. In Paraguay führt der Futterexport nach Europa zu extremer Armut. In Frankreich und Deutschland ist das Grundwasser durch die extensive Landwirtschaft gefährdet und weltweit leidet das Klima.
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Wenige Stunden bis Tage nach der Geburt werden die Ringelschwänze gekürzt, um Kannibalismus zu verringern, der durch die Enge hervorgerufen wird. Aus dem selben Grund werden auch die Eckzähne gekürzt. Männliche Ferkel werden meist ohne Betäubung kastriert, um „Ebergeruch“ im Fleisch zu vermeiden.
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Bis zum Jahr 2050 wird sich die Fleischproduktion verdoppeln. Die Nutztiere werden dann so viel pflanzliche Nahrung benötigen wie vier Milliarden Menschen. Damit ist eine Ernährungskrise vorprogrammiert.
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Wir wollen immer mehr Fleisch essen, und wir wollen es immer billiger haben.
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Es ist ein System, das krank machen kann.
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Millionen Küken werden getötet, weil sie ihren Produzenten nichts nützen.
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Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser.
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58 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Bis zu einem Drittel davon landen niemals in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll.
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Die Tierschutzorganisation Peta hat im Februar 2014 Deutschlands größten Putenvermehrer, das Moorgut Kartzfehn von der Kameke GmbH & CO. KG wegen Tierquälerei angezeigt. Grundlage sind Fotos aus Elterntierställen des Unternehmens, die Tiere mit Fußballengeschwüren, Augenverletzungen oder Brustblasen zeigen sollen. Auch verendete Tiere seien zu sehen.
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In dieser Gegend, wo die Orte Oldenburg heißen, Garrel, Essen, Visbek oder Badbergen, haben Männer wie Emilian einen Namen. Waldmenschen. Sie schlafen in Mulden unter Bäumen, ohne Dächer und ohne Schutz, sie decken sich mit Blättern zu. Sie liegen da zusammengekauert wie wilde Tiere
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76 % aller Schweine und 83 % des Mastgeflügels werden mit Antibiotika behandelt, oftmals bis zu einem Viertel der Lebensdauer der Tiere.
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Krankenhausinfektionen: Viele Erreger sind durch den wachsenden Einsatz von Antibiotika zunehmend gegen die herkömmlichen Medikamente resistent.
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Die Gegend zwischen Oldenburg in Niedersachsen und Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größte Schlachtanlage. Hier werden jedes Jahr 3,5 Millionen Tonnen Schweine-, 900 000 Tonnen Geflügel- und 400 000 Tonnen Rindfleisch produziert. Schlachten, das bedeutet: Hals aufschneiden, aufhängen, Rektum aufbohren, enthäuten, aufschneiden, zerteilen, verpacken.
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Unfassbare Zustände in der Putenmast, Antibiotika-Einsatz in der Geflügelzucht allgemein, nicht fachgerechte Tötungen von Rindern
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Futterexporte aus Dritte-Welt-Ländern [führen] dort zu Hunger […] und […] Exporte dorthin [zerstören] die Märkte
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billig lässt sich Fleisch unter dem Aspekt von Tierwohl und Tiergesundheit nicht produzieren […]«

Netzfrau Doro Schreier | Netzfrauen | 24.01.2016 | Video – Was Massentierhaltung anrichtet – Nie wieder Fleisch? | https://netzfrauen.org/2016/01/24/video-massentierhaltung-anrichtet-nie-wieder-fleisch/

Das Zitat in der Überschrift wird Mahatma Gandhi zugeschrieben.

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