Transitional objects: a kind of magic?

»Verbote, wie sie Nika ausspricht (Trennung – Freunde bleiben, aber nur wenn die Neue niemals den Garten betritt, den sie angelegt hat), entspringen dem magischen Denken, in dem die Logik der Gefühle gilt. Wenn die böse Macht niemals den Zauberkreis überschreitet, gibt es sie nicht.
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Solche emotional bestimmten Vorstellungen sollten unsere Orientierung nicht beherrschen. Das heißt aber nicht, dass wir sie ignorieren dürfen, denn ihre Magie entfaltet beträchtliche Kraft.
Sie ist es, die beispielsweise Übergangsobjekte belebt, wie den Teddy, ohne den das Kind nicht schlafen kann.
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Nika braucht noch für eine Weile die Vorstellung, dass ihr verlorenes Paradies nach wie vor allein ihr gehört. Wenn ihr Joseph Zeit lässt, wird sie nicht mehr so besorgt sein und hinnehmen, dass es sie nichts angeht, was in einem Garten geschieht, der nicht mehr ihrer ist.«

Wolfgang Schmidbauer | DIE ZEIT | 28.04.2016 | Darf er ihren Zauberkreis ignorieren? | http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/17/liebe-trennung-wolfgang-schmidbauer

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