Isidor Jonas

stein861

»Isidor Jonas wurde am 17. März 1880 als Sohn von David und Helene Jonas, geb. Meyer, geboren.

Isidor Jonas hat am 20.7.1906 in Neuwied Josefine Egner aus Nickenich geheiratet. Die beiden hatten einen Sohn, den am 25.9.1907 geborenen Julius, und eine Tochter, Leonore, geboren am 29.6.1912 in Neuwied.

Julius Jonas, von Beruf Schneider, heiratete am 22.10.1938 in Neuwied die Irma Baer, geboren am 13.12.1913 in Kusel. Sie wohnten in Neuwied, Schloßstraße 32.

Isidor Jonas wurde 1942 mit unbekanntem Ziel deportiert. Sein Schicksal ist ungewiss. Isidor Jonas wurde auf Beschluss des Amtsgerichts Neuwied vom 21.7.1955 mit dem Ablauf des 31.12.1945 für tot erklärt.

Sohn Julius gelang zusammen mit seiner Frau Irma die Emigration nach Baltimore/USA. Tochter Leonore wurde Opfer der Shoa; über Einzelheiten ihres Schicksals ist jedoch nichts bekannt.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=86:jonas-isidor&catid=8&Itemid=119 {abgerufen am 2016-10-20-06-46-57}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

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Ein Gedanke zu “Isidor Jonas

  1. Die Stolpersteine… gegen das Vergessen.. ich bleibe wenn immer möglich stehen und lese sie..
    Hier in Hamburg .. gerade in den sog. reicheren Vierteln.., aber auch überraschend plötzlich da , wo gar kein Haus mehr steht… hier wohnte….
    wer war das, der/die hier gewohnt… Familien mit älteren Kindern.. Einzelpersonen.. ich bleibe stehen und lese. nur einen Moment.. -innehalten-
    Gruss von S.

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