„Ich male mit dem großen Zeh eine Idee von uns in den Sand. Eine Welle hat sie mitgenommen, damit sie keiner verderben kann.“

»Und heute ist so ein Tag,
an dem ich einverstanden bin
mit dem, was irgendwann sein kann
und mit allem, was war.

Guten-Morgen-Luft und glatte See
bevor die Sonne am Himmel ruht.
Ich sehe den Wolken im Meer
mit geschlossenen Augen zu.

Verloren geglaubter Moment,
wie bist Du bloß hinterher gekommen,
hast im Nachhinein eine klare Kontur
und dabei auch noch Zeit gewonnen.

Wenn also Schicksal eine Frage des Glaubens ist
und Bewusstsein eine Frage der Zeit,
dann könnte es Glück sein, wenn für einen Moment
keine Frage mehr bleibt.

Ich male mit dem großen Zeh
eine Idee von uns in den Sand.
Eine Welle hat sie mitgenommen,
damit sie keiner verderben kann.

Und heute ist so ein Tag,
An dem ich einverstanden bin
Mit allem, was irgendwann sein kann
Und wo wir gestern schon waren.«

Felix Meyer: Einverstanden

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2 Gedanken zu “„Ich male mit dem großen Zeh eine Idee von uns in den Sand. Eine Welle hat sie mitgenommen, damit sie keiner verderben kann.“

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