„Und ich bin weit, weit weg.“

»Ich habe die gelben Lichter den Mississippi hinunterschwimmen sehen.
Ich habe die Brücken der Welt gesehen, und es gibt sie wirklich.
Ich hatte ein rotes Licht am Handgelenk und wurde noch nicht einmal geküsst.
Das erscheint immer noch so unwirklich.

Ich habe den Morgen in den Bergen von Alaska gesehen.
Ich habe den Sonnenuntergang im Osten und im Westen gesehen.
Ich habe den Ruhm Roms besungen und bin am Haus des Hound-Dog-Sängers vorbei gegangen.
Es scheint alles noch in bester Ordnung zu sein.

Ich habe die Lichter von Paris hoch oben vom Montmartre aus gesehen.
Und die bedrückende Stille im Niemandsland gespürt.
Und all die spanischen Nächte waren fein und das kam nicht nur vom Wein.
Es scheint noch alles unter Kontrolle zu sein.

Ich habe die gelben Lichter den Mississippi hinunterschwimmen sehen.
Die Geschichten von Grand Bahama werden immer noch erzählt.
Und all die mit einem Lächeln dahingesagten „Arigatos“, bleiben dir eine Weile im Gedächtnis.
Da scheint noch was zu gehen.

Und ich bin weit, weit weg.
Mit dem Kopf in höheren Regionen schwebend.
Und ich bin weit, weit weg.
Mit meinen Füßen voll in der Menge.
Ganz locker rund um die Welt.
Doch der Ruf der Heimat ist laut.
Ist immer noch laut.«

Slade: Far far away

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3 Gedanken zu “„Und ich bin weit, weit weg.“

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