Jakobine Schwarz

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»Jakobine Schwarz wurde am 29. Juni 1872 in Neuwied als Tochter des Zigarrenmachers Samuel Meyer (geb. 24.9.1842, gest. 18.1.1920) und seiner Ehefrau Henriette (Jette, Jettchen) geb. Nathan, geboren. Die Familie wohnte in Neuwied in der Engerser Straße 72.

Sie war verheiratet mit Josef Schwarz und lebte mit ihm laut einem Eintrag im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin von 1931 in der Berlin-Lichtenberg in der Scheffelstraße 5. Ihr Ehemann verstarb 1929 in Berlin Lichterfelde. Die Ehe der beiden wurde am 21.08.1897 in Neuwied geschlossen.

Am 17. März 1943 wurde Jakobine Schwarz von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie am 18. Dezember 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz weiterdeportiert und dort ermordet. Das genaue Todesdatum ist nicht bekannt.

Ihr Bruder Nathan (*12.10.1874) wurde Opfer der Shoa. Ihr Bruder Nathan – genannt Heinrich – (*28.05.1877) verstarb am 24.12.1933.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/240-schwarz-jakobine {abgerufen am 2016_11_19_16_31_43}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

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