(K)Ein Jahresrückblick

Eigentlich wollte ich ja heute einen Jahresrückblick halten auf ein Jahr, das vordergründig eines meiner erfolgreichsten und glücklichsten war. Gleichzeitig war es aber auch ein Jahr, das auch die größten Ausschläge nach unten hatte. 2015 war ein vor sich hin plätscherndes Jahr gewesen. 2016 war ein Jahr mit großen Amplituden. Unterm Strich hat es auch „nur“ zu einem ausgeglichenen Energiehaushalt gereicht.

Eigentlich wollte ich erzählen, dass ich nachhaltig 15 Kilogramm abgenommen habe und mein Idealgewicht erreichte und halte. Ich wollte erzählen, dass es mir endlich, nach mehreren Versuchen, gelungen ist, mich vegan zu ernähren ohne ideologisch verhärmt zu sein. Ich wollte erzählen, dass ich, durch die Gewichtsabnahme und die gesunde Ernährung, keine Blutdruck- und Cholesterinsenker mehr benötige (mein Hausarzt war aus dem Häuschen). Ich wollte erzählen, dass ich nach langen Jahren wieder regelmäßig (3x die Woche, jeweils 5 Kilometer) laufe. Ich wollte erzählen, dass ich einen Menschen zur Freundin (Freundschaft ohne Plus) erhielt, der mich auf wunderbare Weise spiegelte und meinem Denken die Richtung wechseln ließ und mich vor Fehltritten oder zu großem Ehrgeiz bewahrte. Ohne ihre Motiviation wäre ich 2016 noch nicht Veganer und würde noch nicht laufen.

Eigentlich. Aber ich lasse es und halte keinen Rückblick. Was ich aus diesem Jahr gelernt habe: nicht immer nach der ganzen Hand zu greifen, wenn mir das Leben seinen kleinen Finger reicht. Dann wird es mir auch gelingen, die Glücksmomente des Lebens intensiver genießen zu können. Ich bleibe im Jetzt und bin gespannt, wohin das Leben mich in 2017 treibt, welches „Treibgut“ meinen Weg kreuzt, was mich triggert.

Zum schönsten Teil des Jahres gehörte auch der WordPress-Blog mit „meinen“ likenden und kommentierenden Follower* und die vielen Blogger*, denen ich folge und deren Beiträge täglich mein Herz, meine Seele und meinen Verstand erfreuen und mein Leben bereichern. Vielen Dank dafür! Ich wünsche euch, dass ihr heute in einem Jahr zufrieden und vergnüglich auf 2017 zurückblicken könnt. Und wer einmal die Grenzen der Virtualität und/oder Anonymität überschreiten möchte und an einer Begegnung in der Realität Interesse hat: ich wäre dabei.

Liebe Grüße, Bernd@redskiesoverparadise

PS: Und daran denken: etwas zu haben oder zu bekommen ist immer besser als nichts zu haben oder nichts zu bekommen. Schaut auf das, was ihr habt und nicht auf das, was euch noch fehlt.

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