„Solange ich meinem Leben einen Sinn durch meine Liebe gebe.“

»Dein Abschied war ein harter Schlag für mich.
Ich hab‘ geglaubt, ich hab‘ nicht leben können ohne dich.
Doch mit der Zeit hab‘ ich gemerkt, daß auch der größte Schmerz vergeht.
Ich hab’s gelernt wie man auf eig’nen Beinen steht.

Du bist zurück, ich faß es nicht,
ich komm‘ hier rein und du sitzt da und machst ein trauriges Gesicht.
Ich hätt‘ das Türschloß ändern soll’n, doch wenn du mich ganz ehrlich fragst,
ich hätte nie gedacht, daß du nochmal hier aufzutauchen wagst.

Hau endlich ab, dort ist die Tür,
mach‘ daß du raus kommst, sag‘ was willst du denn noch hier?
Hast du geglaubt, dein Lebewohl tut mir so weh,
daß ich zerbrech‘ und ohne dich zugrunde geh‘?

Oh nein, nicht ich, ich überleb’s,
solang‘ ich meinem Leben einen Sinn durch meine Liebe geb‘,
wenn hier wer gestorben ist, dann ist klar, daß du das bist,
ich überleb’s, ich überleb’s, hey hey.

Ich hab‘ lang mit mir gekämpft und mit aller Kraft,
mein Herz war schwer, und schließlich hab‘ ich es dann doch geschafft.
Ich lag so viele Nächte wach und hatte Mitleid mit mir selbst,
ich hab‘ geweint, doch ich bin drüber, wie mir scheint.

Ich bin wie neu, schau mich nur an,
ich bin kein kleines dummes Ding mehr, dem man weh tun kann.
Und nun kommst du daher und glaubst daß ich gewartet hab‘ auf dich,
doch ich heb‘ meine Liebe auf für den, der warten kann auf mich.

Hau endlich ab…

Oh nein, nicht ich…«

Gloria Gaynor: I will survive

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14 Gedanken zu “„Solange ich meinem Leben einen Sinn durch meine Liebe gebe.“

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