Albert Moritz Schoenflies

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»Albert Moritz Schoenflies wurde am 25. Oktober 1898 in Göttingen geboren.

Er war verheiratet mit Ilse Schoenflies, geb. Eisenberg. Seit 1930 war er Land- und Amtsgerichtsrat. Am 16. September 1928 wurde sein Sohn Peter Artur und am 26. August 1930 sein Sohn Hans geboren.

Die Familie wohnte in Neuwied in der Wallstraße 4. Sie emigrierte nach Sluis/Niederlande. In Koningsbergen/NL wurde am 16. Januar 1933 sein Sohn Walter Kurt geboren. Sie gehörte einer Gruppe protestantischer jüdischer Flüchtlinge an, die Schutz in einem Baptistenhaus in Schoorl und vermutlich danach in Elspeet und in Sluis bekamen.

Am 17. Juli 1940 wurde die Familie im Sammellager Westerbork interniert (Baracke 45). Sie gehörte auch dort zur Gruppe der Protestanten. Am 4. September 1944 wurden sie nach Theresienstadt und von dort am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo Ilse Schoenflies und ihre Kinder am 30. Oktober 1944 ermordet wurden.

Das weitere Schicksal von Albert Moritz Schoenflies ist ungeklärt.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/236-schoenflies-albert-moritz {abgerufen am 2016_12_22_16_57_04}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

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