„Wir können es schaffen. Ich bin, was meine Spezies angeht, ein großer Optimist.“

»[…] Wenn Gemeinden und Volkswirtschaften nicht mit den gegenwärtigen Migrationszahlen zurechtkommen können, müssen wir mehr für die weltweite Entwicklung tun. Dies ist der einzige Weg, um die Menschen dazu zu bewegen, ihre Zukunft in ihren Heimatländern zu suchen.
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In Anbetracht dessen, dass nicht nur einzelne Arbeitsplätze, sondern ganze Branchen verschwinden, müssen wir den Menschen helfen, sich beruflich an die neue Welt anzupassen und sie währenddessen finanziell unterstützen.
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Da die Ressourcen sich immer mehr in den Händen von einigen wenigen konzentrieren, müssen wir lernen mehr zu teilen, als wir das gegenwärtig tun.
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im Moment haben wir nur diesen einen Planeten und wir müssen zusammenarbeiten, um ihn zu beschützen.
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wir [befinden] uns am gefährlichsten Punkt in der Entwicklung der Menschheit […].
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Wir sehen uns gewaltigen ökologischen Herausforderungen gegenüber: Klimawandel, Lebensmittelproduktion, Artensterben, Epidemien, Versauerung der Ozeane.
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Diese Migranten stellen neue Anforderungen an die Infrastruktur und die Wirtschaft der Aufnahmeländer, sorgen dafür, dass die Toleranz immer mehr nachlässt, und geben dem politischen Populismus neue Nahrung.
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Da südlich der Sahara heute mehr Menschen ein Telefon besitzen als Zugang zu sauberem Wasser, wird schon bald keiner auf unserem immer dichter bevölkerten Planeten mehr der Ungleichheit entkommen können.
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Eine weitere nicht-beabsichtigte Folge der weltweiten Verbreitung des Internets und der sozialen Medien besteht darin, dass das krasse Ausmaß dieser Ungleichheit weitaus sichtbarer ist als in der Vergangenheit.
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Wir leben also in einer Welt, in der die Ungleichheit nicht kleiner, sondern immer größer wird. In einer Welt, in der viele Menschen nicht nur ihren Lebensstandard schwinden sehen, sondern Schwierigkeiten haben, überhaupt über die Runden zu kommen.
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Was auch immer wir über die Entscheidung der britischen und US-amerikanischen Wählerinnen und Wähler denken mögen, die Mitgliedschaft in der Europäischen Union zurückzuweisen oder sich Donald Trump als nächsten Präsidenten zu wünschen – unter den Kommentatoren herrscht kein Zweifel darüber, dass es sich dabei um den Protestschrei von Menschen handelt, die sich von ihrer politischen Führung vergessen fühlen.«

STEPHEN HAWKING | der Freitag | 05.12.2016 | „Wir müssen zusammenarbeiten“ | https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wir-muessen-zusammenarbeitenn

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