Du.

»Ich will leise Träume träumen
*
Und mit ihrem Glanz wie mit Ranken meine Stube schmücken zum Empfang
*
Ich will den Segen Deiner Hände auf meinen Händen und meinem Haar in meine Nacht mitnehmen
*
Ich will nicht zu den Menschen reden
*
Damit ich den Nachklang Deiner Worte
*
(der wie ein Schmelz über den meinen zittert und ihren Klang reich macht)
*
Nicht verschwende und ich will nach der Abendsonne in kein Licht mehr sehen
*
Um am Feuer Deiner Augen tausend leise Opfer zu entzünden…
*
Ich will aufgehen in Dir
*
Wie das Kindergebet im lauten jauchzenden Morgen
*
Wie die Rakete bei den einsamsten Sternen
*
Ich will Du sein«

Schönherz & Fleer, Ben Becker, Rainer Maria Rilke: Ich will du sein

Advertisements

Ein Gedanke zu “Du.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.