Jakob Meyer

stein1781

»Jakob Meyer wurde am 26. Februar 1904 in Neuwied geboren.

Er war der Sohn von Nathan und Bertha Meyer. Zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Hermann wohnte er in Neuwied Schloßstraße 22 (heute: Schloßstraße 13).

Vom 15. November 1938 bis zum 14. März 1939 wurde er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.

Jakob Meyer heiratete 1939 in Koblenz Karoline (Karolina) Julie, geborene Winzer (* 8.1.1913 in Koblenz). Mit der Ehe wird ein vorehelicher Sohn anerkannt.

Später lebte er mit seiner Frau in Köln. Von dort wurden sie am 30. Oktober 1941 in das Ghetto Lodz/Litzmannstadt deportiert. Jakob Meyer wird mit Ablauf des 31.12.1945 für tot erklärt.

Über das Schicksal des Sohnes ist nichts bekannt.

Bruder Hermann wurde – wie auch die Eltern und die Tante Jakobine Schwarz, geborene Meyer – Opfer der Shoa.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/178-meyer-jakob {abgerufen am 2017_01_26_20_27_58}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

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