Emilie Kallmann

stein911

»Emilie Kallmann wurde am 2. April 1868 als Emilie Strauss (Strauß) in Fürfeld/Alzey/Hessen geboren.

Sie war verheiratet mit dem Kaufmann (manchmal auch Weinhändler genannt) Louis Kallmann (geb. 16.06.1850). Wann und wo die beiden geheiratet haben, ist nicht zu ermitteln, jedenfalls nicht in Neuwied (einschließlich Engers und Heddesdorf). Bei der Geburt des Sohnes Wilhelm am 11.3.1890 lebte die Familie in Wollendorf.

Es ist davon auszugehen, dass Wilhelm das einzige Kind der Familie war. Die Geburtsregister von Heddesdorf und Neuwied zwischen 1891 und 1904 weisen keine weiteren Geburten nach.

Die Familie lebte auch in Fahr, Fahrer Straße 78 (heute: Hinter der Hohl 1, Neuwied, Stadtteil Feldkirchen) und Köln.

Louis Kallmann verstarb – 58 Jahre alt – am 10.1.1909 in Neuwied. Er ist auf dem jüdischen Friedhof in Neuwied-Niederbiebr beerdigt (Block B, Grab 308). Als Wohnort wird die Schloßstraße 75 in Neuwied angegeben.
Die Eltern von Louis Kallmann waren Wolf Kallmann und Gertrud, geb. Lazarus, aus Wollendorf.

Emilie Kallmann wurde ab Trier über Köln am 27. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 20. August 1942 ermordet.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=91:kallmann-emilie&catid=8&Itemid=119 {abgerufen am 2017_03_05_08_54-45}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

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