Julia Mehrgut

»Julia Mehrgut wurde am 9. April 1899 als Julia Löwenbaum in Neuwied geboren. 1930 heiratete sie in Frankfurt. Sie war in zweiter Ehe mit Wilhelm Mehrgut, geboren am 26.07.1891 in Münstereifel, verheiratet.

Sie wohnte mit ihrer Familie in Neuwied, Schloßstraße 45, und Bremen, Faulenstraße 132/134.

Julia Mehrgut wurde am 18. November 1941 ab Hamburg in das Ghetto Minsk deportiert. Am 28. Juli 1942 wurde sie in Minsk ermordet.

Die Eltern

Die Eltern waren der Metzgermeister Siegbert und Johannette Löwenbaum (Loewenbaum), geborene Weil.

Die Geschwister

Der Bruder Alfred, geboren am 7. Juli 1894 in Neuwied, wurde Opfer der Shoa.

Die Schwester Ida, geboren am 25. Dezember 1895 in Neuwied wurde Opfer der Shoa.

Der Bruder Walther, geboren am 2. August 1897 in Neuwied war in Mainz seit 1931 verheiratet. Er starb dort am 4. April 1942.

Ein weiteres Geschwisterkind wurde am 8. Februar 1893 tot geboren.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/164-mehrgut-julia {abgerufen am 2017_03_11_07_41_27}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

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