Ordnung vs. Unordnung – das Glück liegt in der Mitte

»[…] Solange sich der Fremde meiner Kultur fügt, muss ich mir keine Gedanken über seine machen.
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Das mag Denkarbeit ersparen, blockiert aber eine gemeinsame Entwicklung.
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Haushalte von Paaren, die sich die Kinderarbeit teilen wollen, sind ein interkulturelles Unternehmen, in dem Frau wie Mann Respekt verdienen.
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Wie schwierig das sein kann, zeigt Ronjas Überzeugung, selbstverständlich sei sie die Bestimmerin der Leitkultur [„er kümmere sich nicht genug um den Haushalt“]. Sie allein weiß, was Verantwortung und Ordnung sind [„Ich will dir das nicht immer vorbeten müssen, du musst selbst Verantwortung übernehmen!“]. Hubert soll seine eigenen Vorstellungen durch die Ronjas ersetzen.
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Sein versöhnlicher Vorschlag [„Ich kann ja aufräumen, wenn dich etwas stört, mir macht ein bisschen Unordnung nichts aus.“] gilt ihr als Zeichen, dass er seine Aufgabe immer noch nicht begriffen hat.
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Um die gute Laune wiederherzustellen, sind Verhandlungen angezeigt.«

Wolfgang Schmidbauer | DIE ZEIT | 09.06.2016 | Muss er sich so verantwortlich fühlen wie sie? | http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/23/liebe-beziehung-verantwortung-wolfgang-schmidbauer

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