„Und das ist für immer mehr Menschen völlig unerträglich.“

»[…] Es ist ein Aufruf an die Kirchenleitungen in Deutschland, sich endlich für unsere Mitgeschöpfe – die Tiere – einzusetzen, die in großen Massentierhaltungen oder in Tierversuchslaboren unendlich gequält werden. Wir meinen, dass die katholische und die evangelische Kirche bisher kein deutliches, unüberhörbares Wort gegen diese Massentierhaltung ausgesprochen haben – gegenüber der Politik, gegenüber der Landwirtschaft und der Forschung. Die Kirche hat auch in ihrer Theologie nicht konsequent und deutlich Stellung bezogen.
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Die Tiere sind im Grunde genommen unsere Geschwister im Glauben. Sie sind Lebewesen wie wir, sie leiden wie wir. Sie erleben Glück wie wir, sie haben die gleichen Gefühle wie wir. Das teilen wir mit ihnen und wir kommen von ihnen her. Insofern sollten wir uns ihnen gegenüber auch so verhalten, die Würde des Lebens achten und schützen.
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Wir meinen, dass dies auch beim Thema Tierwohl heute der Fall ist, dass sich hier dringend etwas verändern muss, eine grundsätzliche Erneuerung der Kirche und der Gesellschaft.
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Auf der anderen Seite hat es noch nie eine Zeit gegeben, in der die Tiere so gequält wurden, so industriell gehalten wurden und in der so unbarmherzig mit dem Leben der Tiere umgegangen wurde.
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Und das ist für immer mehr Menschen völlig unerträglich.
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Hier legen wir unseren Finger in die Wunde. […]«

Friedrich Laker, Verena Tröster | domradio.de | 29.11.2016 | Für unsere „Geschwister im Glauben“ – Auf Luthers Spuren für Tierrechte | https://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6pfung/2016-11-29/auf-luthers-spuren-fuer-tierrechte

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Ein Gedanke zu “„Und das ist für immer mehr Menschen völlig unerträglich.“

  1. Für die Abrahamiten sind Tiere doch nur seelenlose Geschöpfe, die man wie Dinge behandeln kann. Es heisst ja in einem ihrer heiligen Märchenbücher nicht umsonst „Macht euch die Erde untertan.“ Und das ist das, was heute globalisiert geschieht, wobei für die Eliten offenbar auch die gewöhnlichen Menschen darunter fallen.

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