Herbert Wilp


»Herbert Wilp wurde am 12. Juni 1928 als Sohn von Frieda und Adolf Wilp in Immendorf bei Koblenz geboren. Der Vater, geboren am 17. Juni 1901 in Emsdetten, war katholisch.

Die Familie Wilp wohnte in Neuwied, Junkerstraße 45, in Koblenz und in Dortmund. Am 21. Dezember 1938 schickten die Eltern den 17-jährigen Hermann zusammen mit seinem 14-jährigen Bruder Herbert mit einem Kindertransport von Koblenz in die Niederlande.

Dort wurde Herbert im Februar 1943 zuerst im Sammellager Westerbork interniert und von da in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Ein Foto der Anne-Frank-Stiftung aus dem Stadtarchiv Koblenz, das im Mai 2010 in der holländischen Zeitung „Haarlems Dagblad“ veröffentlicht wurde, belegt eine Verbindung Herbert Wilps und seines älteren Bruders Hermann zu Anne Frank. Die genaueren Umstände dieses Fotos konnten nicht rekonstruiert werden. Hermann überlebte den Holocaust.

Der gegenwärtige Forschungsstand zur Familie Wolf Meyer, Vater von Frieda Wilp und den Brüdern Herbert und Hermann Wilp befindet sich im Stadtarchiv Koblenz. Wir machen es mit freundlicher Genehmigung des Archivs hier zugänglich.

Letzte Forschungsergebnisse zu Anne Frank unter
http://www.n-tv.de/panorama/Wurde-Anne-Frank-gar-nicht-verraten-article19353481.html«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle und weiterführende Links => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/259-wilp-herbert-2 {abgerufen am 2017_05_10_21_31_55}

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

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