„You know sometime you’re bound to leave her.“

»An einem Morgen wie aus einem Bogart-Film
In einem Land, in dem die Zeit stehen geblieben ist
Schlenderst du durch die Menge wie Peter Lorre
Der ein Verbrechen ausheckt
Sie kommt dir aus dem Sonnenlicht entgegen in einem Seidenkleid, das an ihrem Körper herabfließt
Wie Wasserfarbe im Regen
Frag gar nicht erst nach einer Erklärung
Sie wird dir eh nur sagen, sie kam
Im Jahr der Katze

Sie lässt dir keine Zeit für Fragen
Sondern hakt sich gleich bei dir unter
Und du folgst ihr so lange, bis du komplett jede
Orientierung verloren hast
Sie führt dich zu einer Geheimtür
Neben der blau gekachelten Mauer bei den Marktständen
„Derzeit“, sagt sie, „fühlt sich mein Leben an
Wie ein Fluss, der durch
Das Jahr der Katze fließt“

Sie schaut dich ganz entspannt an
Und ihre Augen glänzen wie das Mondlicht auf dem Meer
Sie duftet nach Weihrauch und Patschuli
Also nimmst du sie an, um zu sehen, was dich erwartet
Im Jahr der Katze

Der Morgen kommt, und du bist immer noch bei ihr
Und der Bus und die Touristen sind fort
Du hast nun keine Wahl mehr, hast deine Fahrkarte verloren
Also mußt du bleiben
Doch die Spuren des Trommelschlags der Nacht
Sind immer noch im Rhythmus des neugeborenen Tages zu spüren
Du weißt, dass du sie eines Tages verlassen wirst
Doch vorerst wirst du bleiben
Im Jahr der Katze«

Al Stewart: Year of the cat

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2 Gedanken zu “„You know sometime you’re bound to leave her.“

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