Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

1. Die Grundsatzfrage nach der Stellung des Menschen: Ist er der Herr der Tiere oder ein Lebewesen unter anderen?

Der Mensch ist der primus inter pares. …

2. Wenn er der Herr ist, welche Verpflichtungen und Rechte erwachsen ihm daraus?

… Daraus ergibt sich seine Verantwortung für die Bewahrung der „Schöpfung“. Er hat die Pflicht entsprechend Gutes zu tun und das Recht, jede Gefahr für die Schöpfung abzuwenden.

3. Wenn er nur ein Lebewesen von vielen ist – welchen Lebensraum darf er, soll er für sich beanspruchen?

Die Grenze der eigenen Freiheit endet an den Grenzen der Freiheit anderer Lebewesen. Der Mensch verfügt über die Intelligenz und die Mittel Lebensraum langfristig außerhalb der Erde zu kreieren und zu besiedeln.

4. Soll er alles menschliche Leben erhalten, auch wenn das bedeutet, dass das tierische Leben verdrängt und vernichtet wird?

Der Mensch als vernunftbegabtes Lebewesen hat die Möglichkeit seine Fortpflanzung zu kontrollieren.

5. Haben dem Menschen verwandte Tiere ein höheres Lebensrecht als die unverwandten?

Es gibt nur ein Lebensrecht für die gesamte Schöpfung.

6. Gibt es böse und gute Tiere, schädliche und nützliche, schützenswerte und überflüssige, unabhängig von menschlichen Erwägungen?

Nein. Wenn eine Population das Ökosystem, das ökologische Gleichgewicht gefährdet, ist ein korrigierender Eingriff erforderlich.

7. Haben sie alle dasselbe Recht auf Leben, weil „Gott sie geschaffen hat“?

Nein, nicht weil ein Gott sie geschaffen hat, …

8. Oder warum sonst?

… sondern sie haben alle ein Recht auf Leben, weil sie leben, weil sie alle der gleichen Ur-Suppe entstammen.

9. Persönlichen Überzeugungen: Was halte ich für gut und richtig, was für abscheulich, auch wenn es strafrechtlich zulässig und gesellschaftlich toleriert ist?

Wir werden die Schöpfung nur bewahren, das Ökosystem nur erhalten können, wenn die Menschheit sich weltweit auf neue strafrechtliche Regeln und ein gesellschaftliches Agreement einigt, die/das das Überleben in Vielfalt sichert.

«Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.»

Albert Schweitzer

Die Fragen stellte: ‚MEIN NAME SEI MAMA‚ in »Da war doch noch was …« und in »Ein Liebster der anderen Art«

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2 Gedanken zu “Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

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