„In einer Demokratie – das wusste schon Perikles – müssen sich die Interessen der Mehrheit durchsetzen.“

»[…] Reiche Firmenerben müssen so gut wie keine Steuern zahlen.
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um die geht es den Verteidigern der „Familienbetriebe“ gar nicht. Die CSU denkt an die Quandts und die Klattens (BMW), die Schaefflers (Schaefflers Technologies), die von Fincks (Mövenpick) und viele andere, bei denen das Wort Familienbetrieb ein Witz ist. Sie haben einen Teil des Arbeitsertrags von hunderttausenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kassiert und so ihre Milliarden zusammengerafft.
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Wenn die Reichen so gut wie keine Steuern zahlen, dann haben wir keine Demokratie, eher eine Oligarchie oder eine Plutokratie. Eine Demokratie haben wir erst, wenn wir eine politische Ordnung finden, in der die Armen vor den Reichen geschützt werden. […]«

Oskar Lafontaine | NachDenkSeiten | 22.09.2016 | Demokratie? Wer schützt die Armen vor den Reichen? | http://www.nachdenkseiten.de/?p=35131

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