„Und verschließt seine Augen in süßer Ignoranz.“ | „Der Mensch hat den Planeten und seine Bewohner industrialisiert.“ | „Es ist die Gier.“

» Das sechste Massensterben: Eine Studie hat das massenhafte Aussterben der Tiere untersucht und ein Zeitfenster für den totalen Kollaps bestimmt.
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Tierart um Tierart verschwindet, für immer.
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Und die Tiere sterben schneller aus, als vielleicht jemals zuvor der 4,5 Milliarden Jahre langen Geschichte der Erde.
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Das sechste Massensterben hat begonnen und gemessen an der Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber diesem Fakt, scheint es kaum mehr aufzuhalten.
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Dass das sechste Massensterben begonnen hat, vermuten Forscher schon seit Jahren.
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Eine neue Studie hat dies nun untersucht.
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Wenn der momentane Trend der Beschleunigung anhält, bleiben bis zu einem Zusammenbrechen der Tierwelt wie zur Zeit der Dinosaurier vielleicht nur noch rund 200 Jahre
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Zum ersten mal sind es nicht äußere Einflüsse wie Meteoriten oder Vulkane, die verantwortlich sind für die Zerstörung des Lebens auf diesem Planeten, sondern eine einzelne Spezies: Der Mensch.
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Es ist die Gier.
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Eine Landwirtschaft, deren Erzeugnisse zum überwiegenden Teil an Tiere verfüttert wird, Tiere, die der Mensch in riesigen Fabriken züchtet, tötet und aufisst. Tonnenweise, Millionen über Millionen von Tierkörpern, die der Mensch in sich hineinmampft.
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Nimmt man die Masse aller an Land lebenden Wirbeltiere auf diesem Planeten zusammen, so machen die Menschen mittlerweile ein Drittel von ihnen aus, und seine hochgezüchteten Futtertiere – die Kühe, Schweine, Schafe, Hühner – fast die gesamten anderen zwei Drittel. Weniger als fünf Prozent entfällt auf freie Wildtiere, auf Rehe, Elefanten, Bären, Giraffen, Hasen, Kamele, Känguruhs – sie sind nur noch eine Randerscheinung. Der Mensch hat den Planeten und seine Bewohner industrialisiert.
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Und während eine weitere Tierart diesen Planeten für immer verlässt, frisst sich der Mensch weiter durch diesen Planeten, schlägt seine Zähne in die Regenwälder, saugt die Rohstoffe aus den Böden, frisst die Ozeane leer, zermalmt den reichen Boden der Erde zu Agrar-Sand, um seine gentechnisch veränderten Samen darin zu versenken. Und verschließt seine Augen in süßer Ignoranz.
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Die indigenen Völker, die Aktivisten, die Wissenschaftler – sie rufen vergeblich an gegen das Störgeräusch einer Zivilisation auf dem Egotrip, sie dringen nicht durch das Rauschen der Alltags-Illusion, werden verschluckt im samtenen Vorhang völliger Realitätsverleugnung.
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Es bleibt kaum mehr als die irrationale Hoffnung, dass es noch reicht, dass genug Leute aufwachen und umkehren, um die Hypnose einer ganzen Zivilisation zu durchbrechen. «

David Rotter | SEIN | 25.06.2015 | Das sechste Massensterben – Die Erde steht vor dem Kollaps der Tierwelt | https://www.sein.de/das-sechste-massensterben-die-erde-steht-vor-dem-kollaps-der-tierwelt/

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6 Gedanken zu “„Und verschließt seine Augen in süßer Ignoranz.“ | „Der Mensch hat den Planeten und seine Bewohner industrialisiert.“ | „Es ist die Gier.“

  1. Je mehr Menschen desto weniger ist Platz für andere Lebewesen. Wenn man nur wüsste, was man da machen soll. Bestimmte religiöse Vorstellungen erlauben ja keine Geburtenbeschränkung und auch unser Wirtschaftssystem verlangt nach mehr Verbrauchern.

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  2. Einfach furchtbar. Da der Mensch allein für den Verfall dieser…UNSERER Erde verantwortlich ist, gibt es niemanden, auf den man die Schuld schieben oder mit dem man die Schuld zumindest teilen könnte.
    Die Menschen…nur die Menschen allein.

    Ist es verwunderlich, dass in den Herzen von immer mehr Menschen die Fremdheit und Scham gegenüber ihrer eigenen Spezies wächst?
    Wie kann man noch Mensch sein und stolz auf sich sein, wenn das Wort Mensch für so viel Leid auf der Erde steht…

    Das musste raus…
    Grüße aus dem Gedankenarchiv.
    Hier gibt es auch schwere Gedanken zu Umwelt- und Zukunfrsfragen

    Gefällt 1 Person

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