Rosa Zilla Rosenberg

» Rosa Zilla Rosenberg wurde als Rosa Zilla Steinberg am 10. Mai 1879 in Bochum/Westfalen geboren. Sie war seit dem 4.6.1899 verheiratet mit Samuel Rosenberg, dem Inhaber des Textilgeschäfts August Schmidt in der Engerser Straße 26-28. Das Ehepaar wohnte (lt. Grundbuchauszug) in der Rheinstraße 41.

Rosa Zilla Rosenberg 1879-1941

Das Ehepaar hatte 4 Kinder: Lothar (*8.6.1900 in Lünen/Westfalen), Amelie (*18.8.1903 in Lünen), Hans (lt. einer Liste der Jüdischen Schule Neuwied *17.12.1905 in Neuwied) und Holger (1952 wohnhaft in Koblenz). Von 1919 bis 1939 wohnte die Familie unter fünf verschiedenen Adressen in München.

Rosa Zilla Rosenberg wurde am 20. November 1941 ab München in das Konzentrationslager Kowno Fort IX deportiert und dort am 25. November 1941 ermordet. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/component/content/article/8-personenbeitraege/308-rosenberg-rosa-zilla-2?Itemid=108 [abgerufen am 10.05.2018]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
Dieser Beitrag wurde unter RSOPStolpersteine abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Rosa Zilla Rosenberg

  1. gkazakou schreibt:

    und wieder frage ich mich fassungslos: wer, warum, transportiert eine 62jährige Mutter von vier erwachsenen Kinder, Kauffrau, mitten im Krieg in ein Lager und ermordet sie? wer, warum? Welches Denken? Welches Fühlen, Wollen und Handeln? Wie lässt es sich damit leben? Ich verstehe es nicht.

    Gefällt mir

    • » „Auschwitz beginnt da, wo einer im Schlachthaus steht und denkt, es sind ja nur Tiere“ habe ich schon öfter ihm zugeschrieben gehört. Klingt nach „Erziehung nach Auschwitz“. | Das Zitat geistert seit Jahren durch die Welt und ist inhaltlich m. E. sehr richtig, aber in dieser Fassung m. W. nirgends belegt (jedenfalls nicht in „Erziehung nach Auschwitz“ und auch nicht in „Dialektik der Aufklärung“). Auch die gründliche Sammlung von Zitaten bezüglich Tierrechten von Manuela Linnemann (Hg.; Brüder, Bestien, Automaten. Erlangen 2000) kennt dieses Adorno-Zitat nicht. Ich nehme an, es entstand aus folgendem, auch von Linnemann angeführten Aphorismus, betitelt „Menschen sehen dich an“, und enthalten als Nr. 68 im zweiten, 1945 entstandenen Teil von Adornos „Minima Moralia“: (…) Die stets wiederkehrende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom. Über dessen Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tiers den Menschen trifft. Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt – „es ist ja bloß ein Tier“ – wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das „nur ein Tier“ immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie glauben konnten. (…)

      Quellen: Adorno, Th.W.: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Frankfurt am Main 1982, S.133 f.; Linnemann, Manuela: Brüder – Bestien – Automaten. Das Tier im Abendländischen Denken. Erlangen 2000, S.331 f. unsigniert «
      [Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Theodor_W._Adorno]

      Es ist u. a. die Entmenschlichung der Opfer, die das werden ließ und werden lässt.

      Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem Schritt. Nie. Sondern mit vielen kleinen. Von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung. Erst wird gesagt, dann wird getan.
      [Quelle: http://www.heute.at/politik/news/story/Die-Rede-von-Schriftsteller-Michael-Koehlmeier-im-Wortlaut-40614713]

      Heute wiederholt sich das an den Menschen, die den Muslimen zugerechnet werden: indem sie offen oder versteckt als bedrohlich beschrieben werden, beginnt die Entmenschlichung.

      Auch Horst Seehofer spielt diese Melodie: Ankerzentren – da will einer wieder eine bestimmte Gruppen KonZentrieren, nachdem es gelang, diese Gruppe als bedrohlich darzustellen (Ellwangen).
      [Allmählich werden Stimmen laut (z. B. heute Morgen von 06:00-10:00 Uhr in SWR1-Rheinland-Pfalz), die die Bedrohung auf Seiten der Polizei verorten.]

      Gefällt mir

Hinterlasse hier deinen Kommentar und beachte dabei das Menü/die Seite 'Impressum/Datenschutz/Datensicherheit'. Mit dem Absenden dieses Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch *.wordpress.com einverstanden:

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.