Wollen wir das verkehrsgerechte Kind oder einen kindgerechten Verkehr? Wollen wir ein verkehrsgerechte Stadt oder einen stadtgerechten Verkehr? [1]

» […] Beim Thema Konsum ist mir total klar, welchen Einfluss mein Einkaufsverhalten hat und ich treffe entsprechend bewusste konsequente Entscheidungen.
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ich möchte nicht beteiligt sein an dem, was wir den Tieren antun, also ernähre ich mich vegan und kaufe keine Tier“produkte“.
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ich möchte nicht, dass für meine Kleidung Menschen unter katastrophalen Bedingungen arbeiten müssen, also kaufe ich Fairtrade Mode.
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Während ich mich auf dem Fahrrad lauthals über diese „sch… Abgase“ beschwere, die ich tagtäglich einatmen muss wenn ich durch Bremen radle, ist es durchaus möglich, dass ich mich zwei Stunden später selbst „mal eben, weil es gerade regnet“ in mein Auto setze, um einkaufen zu fahren.
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ein Stadtbild komplett ohne Autos, ausreichend Platz für Radfahrer und Fußgänger und öffentliche Verkehrsmittel für diejenigen, die schlecht zu Fuß sind. Statt Geld für Benzin und Reparaturen auszugeben, würden sich viele Menschen vielleicht ein Lastenrad zulegen für die Einkäufe und die beste Radkleidung für jedes Wetter kaufen. Wir könnten Bäume pflanzen und ein bisschen Gemüse hier und da. Wir hätten bessere Luft, viel weniger Stress und Lärm und noch dazu mehr direkten Kontakt zu anderen Menschen ohne Blech um uns herum.
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Kopenhagen. Dort findet mehr als ein Drittel des täglichen Straßenverkehrs auf dem Fahrradsattel statt. In meinem aktuellen Lieblingsfilm „Tomorrow- die Welt ist voller Lösungen“ ist sehr schön zu sehen, welche positiven Wirkungen das auf die Bewohner der Stadt hat.
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Jan Gehl, einer der weltweit bekanntesten Spezialisten der „Copenhagenization“, die Städte zurück an die Fußgänger und Fahrradfahrer gibt und noch viel mehr für die Einwohner tut.
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Ich rufe nach Menschen wie dem Architekten und Stadtplaner Jan Gehl und nach ihren Ideen und ich rufe nach einer Politik, die hier und jetzt mit der Umsetzung dieser Ideen beginnt. Vielleicht rufe ich auch uns alle auf, einmal darüber nachzudenken, welchen Preis wir für unsere Bequemlichkeit zahlen. […] «

Jumana Mattukat | newslichter | 29.08.2017 | Ich möchte, dass mir das Autofahren verboten wird! | https://www.newslichter.de/2017/08/ich-moechte-dass-mir-das-autofahren-verboten-wird/

[1]: Hans A. Pestalozzi: Nach uns die Zukunft – Von der positiven Subversion, ISBN-13: 9783729600980

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