Samuel Rosenberg

» Samuel Rosenberg wurde am 12. August 1871 in Lünen/Westfalen geboren. Er war Inhaber des Textilgeschäftes August Schmidt in der Engerser Straße 26-28 und wohnte (lt. Grundbuchauszug) in der Rheinstraße 41

Samuel Rosenberg 1871 - 1943

Samuel Rosenberg 1871 – 1943

Er war das erste Kind von insgesamt acht Geschwistern des Ehepaars Moses Rosenberg und Helene(a), geb. Lilienthal. Die Familie wohnte am Roggenmarkt in Lünen.

Samuel Rosenberg war seit dem 4.6.1899 mit Rosa Zilla, geb. Steinberg, verheiratet; das Ehepaar hatte vier Kinder: Lothar (*8.6.1900 in Lünen), Amelie (*18.8.1903 in Lünen), Hans (lt. einer Liste der Jüdischen Schule Neuwied *17.12.1905 in Neuwied) und Holger (1952 wohnhaft in Koblenz). Von 1919 bis 1939 wohnte die Familie unter fünf verschiedenen Adressen in München.

Lt. Rolf Wienen, Irlich, erbaute er im heutigen Stadtteil Irlich 1923 die Villa Sonnenhügel, die er bereits 1930 oder 1931 an Max Lebach aus Berlin verkaufte.

Samuel Rosenberg wurde ab Trier über Köln am 27. Juli 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und dort am 22. Februar 1943 ermordet.

Rosa Zilla Rosenberg (*10.5.1879 in Bochum) wurde am 20. November 1941 ab München nach Kowno (Kauen), Fort IV, deportiert und dort am 25. November 1941 ermordet. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/219-rosenberg-samuel-2 [abgerufen am 11.08.2018]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht


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2 Antworten zu Samuel Rosenberg

  1. gkazakou schreibt:

    immer wieder kommt es mir pervers vor, den gefällt-button zu drücken. Ich tue es dennoch, um die Aktion zu unterstützen. Denn die gefällt mir. Gerade solche kurzen Sachtexte, die schnörkellos die Tatsachen wiedergeben, sind wichtiger denn je.
    Was mir nicht gefällt, sind Sätze wie: „Schuld die auch wir hätten begehen können“, und „Nie wieder“. Niemals begehen wir dieselbe Schuld wie andere, und das „Nie wieder“ ist sinnlos. Denn DIESES Verbrechen ist bereits geschehen und kann ergo nicht wiederholt werden. Es ist auch nicht nötig, denn es stehen genug neue Verbrechensmöglichkeiten zur Auswahl.
    Für mich reicht es, ohne wenn und Aber. zu sagen

    Dies geschah,
    Schaut her und gedenkt.

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