Selma Levy

» Selma Levy wurde am 8. September 1886 als Tochter von Herz Sternfeld (*08.10.1846 Niederrissen, gest. 12.06.1928) und Netta geb. Berger (*04.09.1858 Ahrweiler, gest. 08.02.1922) in Neuwied geboren. Sie heiratet am 1. Februar 1907 in Neuwied Jacob Levy, geboren am 12. Januar 1877 in Oberbieber.

Selma Levy 1886 - 1944

Selma Levy 1886 – 1944

Sie hatten drei Kinder: Gerda (*13.11.1907 in Neuwied), Manfred (*5.6.1910 Neuwied) und Theodor (*8.7.1913 in Neuwied).

Die Familie wohnte in der Mittelstraße 37 (heute: Mittelstraße 39), wo Jacob Levy ein Geschäft für Herrenbekleidung führte. Während des Krieges wohnten sie in Frankfurt am Main.

Ab Frankfurt/Main wurde das Ehepaar am 1. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort wurde Jacob Levy am 12. Februar 1943 ermordet. Selma Levy wurde am 15. Mai 1944 in Auschwitz ermordet.

Die Kinder überlebten den Holocaust. Gerda verstarb 1990 als Gerda Holzmann-Benger und Manfred 1969 – beide in Israel. Theodor verstarb als Theodor Lester 2005 in Teaneck/New Jersey/USA. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/130-levy-selma [abgerufen am 07.09.2018]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht


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