Maria Luise Weinberg

» Maria Luise Weinberg wurde am 13. September 1929 als Tochter von Mathilde und Dr. jur. Moritz Weinberg in Köln geboren. Die Familie wohnte in Neuwied in der Engerser Landstraße 61 und in Köln, Hardefusstraße 8.

Maria Luise Weinberg 1929 - 1944

Maria Luise Weinberg 1929 – 1944

Maria Luise Weinberg wurde am 7.1.1939 von ihren Eltern in die Niederlande geschickt. Nach der Quarantäneststation, Zeebergerdijk 321, Amsterdam zog sie am 10.1.1939 in das Emmahuis, Relweg59, Wijk aan Zee (Beverwijk) von dort am 6.2.1939 ins Huis Overvoorde, van Vredenburchweg 174, Rijswijk, am 23.3.1939 ins Huis Cromvliet und am 31.7.1939 nach Den Haag, Waalsdorpweg 131 zu Familie Ehrlich. Zuletzt lebte sie in Driebergen-Rijssenburg. Sie wechselte also ständig ihren Wohnsitz, zu einer Internierung im Sammellager Westerbork kam es jedoch nicht.

Sie kehrte am 20.12.1940 zu ihren Eltern zurück. Am 19.6.1943 wurde sie zusammen mit ihren Eltern mit Transport III/8 von Köln nach Theresienstadt, am 19.10.1944 wiederum zusammen mit ihren Eltern von dort nach Auschwitz deportiert und dort am 20.10.1944 ermordet.

Einzig ihr am 25. Mai 1925 geborener Bruder Rolf überlebte den Holocaust. Er lebt heute (März 2017) mit seiner Frau Jane bei noch guter Gesundheit in Canberra, Australien. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/component/content/article/8-personenbeitraege/330-weinberg-maria-luise [abgerufen am 12.09.2018]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht


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