„Machen Sie eine Affektbilanz.“

» […] Ist es besser, auf den Verstand zu hören oder doch dem Gefühl den Vorzug zu geben? Am besten beides: Lässt man Kopf UND Bauch sprechen, gehört Unentschlossenheit der Vergangenheit an.
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Wieso ist unsere Fähigkeit, einen Entschluss zu fassen, eigentlich so unterschiedlich ausgeprägt?
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„Jeder Mensch bezieht Verstand und Gefühlsimpulse in unterschiedlichem Maße in seine Entscheidungen ein“
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„Und die Verteilung auf diesen Waagschalen beeinflusst, wie lange wir für einen Entschluss brauchen und ob wir überhaupt zu einem Ergebnis kommen.“
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Keine Entscheidung ohne Emotionen
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jedes Ereignis in unserem Leben haben wir einmal als angenehm oder unangenehm bewertet und zusammen mit dem entsprechenden Gefühl abgespeichert.

„Steht eine Entscheidung an, erzeugt das Gehirn ganz automatisch Bilder von möglichen Zukunftsszenarien, die wie kurze Filme vor unserem inneren Auge ablaufen.“
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„Findet sich ein ähnliches Szenario, wird automatisch die damals damit verbundene Bewertung wachgerufen – und zeigt sich zum Beispiel in Form eines Kribbelns im Magen, eines Kloßes im Hals oder auch eines befreiten Gefühls in der Brust.“
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„Vom heutigen Stand der Forschung aus lässt sich klar schlussfolgern: Kluge Entscheidungen treffen Menschen dann, wenn sie sowohl den Verstand als auch ihre Emotionen berücksichtigen und je nach Situation optimal miteinander in Einklang bringen“
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Wenn wir statt auf unsere Gefühle zu achten ausschließlich den Verstand bemühen. Derartig „Verkopfte“ verheddern sich meist im Abwägen unzähliger Vor- und Nachteile, Argumente und Gegenargumente – und machen sich damit selbst entscheidungsunfähig.
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Einen anderen problematischen Entscheidungstyp nennt die Psychologin „den Zerrissenen“. Er nimmt seine somatischen Marker zwar wahr, unterdrückt sie aber und bezieht sie nicht in seine Entscheidungen mit ein.
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Unentschlossenheit kann zu Burn-out führen
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„Egal, mit welcher Frage Sie sich quälen: Machen Sie eine Affektbilanz“
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stellen Sie sich alle Handlungsmöglichkeiten vor, die Ihnen einfallen – nacheinander, so lebendig wie möglich. Und fragen Sie sich jeweils ganz konkret: „Welche Gefühle löst diese Vorstellung in mir aus?“
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Zum Beispiel: Was empfinde ich, wenn ich meine Wohnung kündige und meine Freunde zurücklasse? Was, wenn ich mir vorerst ein möbliertes Zimmer nehme und schaue, wie es mir in der neuen Stadt gefällt? Was, wenn ich den Job absage und bleibe, wo ich bin?
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„Wichtig ist zunächst, die persönlichen Gefühlsreaktionen überhaupt wahrzunehmen“, so Storch. „Bei vielen Unentschlossenen liegt da das Hauptproblem.“
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„Ziel ist, dass Verstand und Gefühlsimpulse letztendlich zur selben Bewertung kommen – also eine Entscheidung zu finden, die einen positiven somatischen Marker hervorruft „
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Warum widersprechen sich Kopf und Bauch?
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Habe ich Alternativen übersehen?
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Was genau steckt hinter meinen Zweifeln?
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„Derartige Erkenntnisse sind kein Freibrief für das Bauchgefühl“
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“ […] wenn wir Kopf und Bauch in unser inneres Zwiegespräch einbeziehen, sind wir grundsätzlich auf dem richtigen Weg.“
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„Die menschliche Psyche hat eine Vorliebe für den Status quo, denn der ist vertraut, selbst wenn man damit nicht sonderlich zufrieden ist“
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„Aber wer immer auf Nummer sicher geht, bleibt irgendwann stehen – und versagt sich, seine eigenen Grenzen auszutesten.“
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„Wie ein Sportler, der langfristig auf einen Wettkampf hinarbeitet, können wir auch unsere Entscheidungsmuskeln trainieren“
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„Wir können nicht erwarten, dass wir die Situation schon spontan meistern werden, wenn die schwere Entscheidung eines Tages plötzlich vor der Tür steht.“
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Die richtige Entscheidung im Sinne einer perfekten gibt es nicht.
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„Entscheidungen, die keine positiven Empfindungen und Tatendrang hervorrufen, sind in der Regel auch keine guten.“
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Typische Entscheidungsfehler: Entweder-oder-Denken – Es geht um „Leben und Tod“ – Motivation: Flucht – Falsche Baustelle – Sich selbst unter Druck setzen – Hadern – Die Nebelbombe «

Mila Hanke | emotion | 09.01.2016 | Richtig entscheiden | https://www.emotion.de/de/coaching-tipps/richtig-entscheiden-3879

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Eine Antwort zu „Machen Sie eine Affektbilanz.“

  1. drecksack404 schreibt:

    Glauben Sie ALLES was Sie sehen, hören, schmecken und riechen! Ihre Welt wird dadurch weder besser noch schlechter, aber wesentlich bunter!

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