Wenn wir unsere „Gefühle selber machen“ können… dann sagen sie also nichts darüber, wer wir sind. Sie zeigen bestenfalls, was wir kennen und mögen….

» […] […] [es] braucht […] für ein „Gefühl“ zwei Dinge:

Einen Reiz – also eine Situation im Außen (auch wenn sie nur ausgedacht ist)
Ein Urteil – also eine Bewertung der Situation im Innen.
… | …
Macht es Sinn, etwas Unangenehmes bis zur Handlungsunfähigkeit hochzuschaukeln? Führt es zu tragfähigen Lösungen, etwas Erfreuliches in Euphorie übersprudeln zu lassen?
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Gefühle sind damit wie Kaugummis, gespickt mit längst vergangenen Ereignissen, gewürzt mit Urteilen – und klebrig … manchmal ein ganzes Leben lang.
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Da die wenigsten Menschen allerdings ihre emotionale Welt bewusst selbst erschaffen – und auch wieder abschalten können – müssen wir sie als Opfer vergangener Reize betrachten.
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Wenn wir uns erst einmal daran gewöhnt haben, wütend, traurig oder heillos verliebt zu sein, sorgt die Hormonschaukel dafür, dass das auch so bleibt.
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Doch auch die beliebteren Gefühle – Schmetterlinge im Bauch, Sehnsucht, Vorfreude etc. – haben letztlich den gleichen Effekt, wie die unbeliebten: Einmal hervorgerufen, verselbständigen und vernebeln sie den klaren Blick und bringen unsere Mitte, unsere Zentrierung in eine mehr oder weniger starke Eigenschwingung.
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Entweder entstehen Dissonanzen – weil unsere Gefühle auf einea „unpassende“ Realität treffen – oder es entstehen Verstärkungen – was uns vollends aus dem friedvollen Zentrum katapultiert.
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Solange Du Dich durch „Gefühle“ in Schwingung versetzt, ist deine Wahrnehmung eingeschränkt.
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Deine Gefühle bleiben im Zentrum des Geschehens – und das Geschehen selbst zieht unbemerkt an Dir vorüber.
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Gefühle stellen eine Verbindung zur Vergangenem und all den Urteilen, die wir über Vergangenes gespeichert haben, her. Dabei wird die Verbindung zum Gegenwärtigen unterbrochen.
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unser zentrales Wahrnehmungsorgan ist unser Herz. Und wenn es nicht mit Tonnen von „Emotionen“ verkleistert ist, das uns an alles Mögliche bindet, dann nimmt es empfindend wahr – ohne zu binden. […] «

Evelin Rosenfeld | newslichter | 13.01.2018 | Gefühle – ein menschlicher Defekt? | https://www.newslichter.de/2018/01/gefuehle-ein-menschlicher-defekt/

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